Trauer um Ingbert Koppermann

Ingbert Koppermann, ehemaliger Geschäftsführer und Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und ehemaliges Mitglied im Verwaltungsrat der Diakonie, ist am 24. März 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben.   Von September 2012 bis Februar 2014 war Ingbert Koppermann ehrenamtliches Mitglied im Verwaltungsrat der Diakonie.   Von März 2014 bis März 2016 übernahm er, nach langem Berufsleben an anderer Stelle eigentlich schon im Ruhestand, hauptamtlich die Position des Geschäftsführers und Vorstands der Diakonie. Anschließend kehrte er als Mitglied in den Verwaltungsrat zurück, aus dem er im Oktober 2017 verabschiedet wurde.   In den zwei Jahren seiner Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand der Diakonie hat Ingbert Koppermann in einer schwierigen Zeit viel für die Diakonie erreicht und bleibende Spuren hinterlassen. Durch eine neue Aufgabenverteilung und neue Beratungsangebote hat er wesentliche Grundsteine für die weitere Arbeit des Wohlfahrtsverbandes der Evangelischen Kirche gelegt.   Die Tätigkeit von Ingbert Koppermann als Vorstand und Mitglied im Verwaltungsrat sei geprägt gewesen von dem Ziel, die Diakonie gut für die Zukunft aufzustellen. Mit seiner ruhigen, klaren Art und seiner Offenheit habe er auch bei den Mitarbeitenden Vertrauen geschaffen, betonen Superintendent Volker Neuhoff, Vorsitzender des Verwaltungsrates, und Vanessa Kamphemann, Geschäftsführung und Vorstand der Diakonie.  

Neuer Hilfepunkt für Kinder in Paderborn – Geschäftsstelle der Diakonie wird Anlaufstelle.

Ein wichtiger Schritt für mehr Kinderschutz und Unterstützung im Alltag: Unsere Geschäftsstelle  im Kreis Paderborn ist ab sofort offizieller „Hilfepunkt für Kinder“.   Damit erweitert sich das Netzwerk sicherer Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche in der Region.   Hilfepunkte sind Orte, an die sich Kinder in Notsituationen unkompliziert wenden können – etwa wenn sie sich verlaufen haben, bedroht fühlen oder Hilfe benötigen.   Die teilnehmenden Einrichtungen sind durch ein gut sichtbares Zeichen gekennzeichnet und bieten schnelle, unbürokratische Unterstützung. „Kinder brauchen verlässliche Orte, an denen sie sich sicher fühlen können“, erklärt Vanessa Kamphemann, Vorstand der Diakonie „Mit der Einrichtung des Hilfepunkts möchten wir dazu beitragen, dass Kinder in Paderborn jederzeit wissen: Hier wird mir geholfen.“ Die Mitarbeitenden der Diakonie wurden entsprechend sensibilisiert und stehen bereit, um Kindern in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen – sei es durch das Kontaktieren der Eltern, das Hinzuziehen von Hilfe oder einfach durch einen geschützten Raum. Das Projekt der Hilfepunkte lebt von einem starken Netzwerk aus sozialen Einrichtungen, Geschäften und Institutionen, die gemeinsam Verantwortung für das Wohl von Kindern übernehmen. Interessierte Einrichtungen im Kreis Paderborn sind eingeladen, sich dem Hilfepunkt-System anzuschließen und so ein sichtbares Zeichen für Kinderschutz und Zivilcourage zu setzen!     

Austausch zwischen Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und dem Kreis Paderborn: Gemeinsam Lösungen für die soziale Infrastruktur entwickeln.

Im Rahmen eines konstruktiven Austauschs traf sich die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände mit Landrat Christoph Rüther und Dezernent Dr. André Brandt vom Kreis Paderborn, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der sozialen Infrastruktur zu diskutieren.   Die Wohlfahrtsverbände betonten dabei ihre zentrale Rolle als unverzichtbare Akteure für das soziale Miteinander in der Region.   Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vielfältigen Angebote der Verbände, die einen entscheidenden Beitrag zur Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen leisten. Einigkeit bestand darüber, dass ein kontinuierlicher Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Trägern notwendig ist, um diese wichtige Arbeit langfristig zu sichern.   Zugleich wurde deutlich, dass die derzeitige Finanzierungssituation sowohl die Verbände als auch die Kommunen vor große Herausforderungen stellt. Insbesondere bei Förderprogrammen von Land und Bund müssen die Träger häufig erhebliche Eigenanteile aufbringen. Diese konnten in der Vergangenheit vielfach nur durch zusätzliche Unterstützung von Kreis und Kommunen gedeckt werden.   „Die Wohlfahrtsverbände sind tragende Säulen unserer sozialen Infrastruktur. Ohne ihr Engagement wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht leistbar. Umso wichtiger ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen für die aktuellen finanziellen Herausforderungen zu entwickeln“, betonte Landrat Rüther.   Auch Vanessa Kamphemann (Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände) unterstrich die Dringlichkeit: „Unsere Angebote sind vielfältig und erreichen tagtäglich viele verschiedene Menschen/Zielgruppen, die Unterstützung benötigen. Doch die finanzielle Lage ist angespannt. Wir müssen gemeinsam mit Politik und Verwaltung Wege finden, um diese wichtige Arbeit auch in Zukunft verlässlich fortführen zu können.“   Ein zentrales Anliegen des Treffens war es daher, im Gespräch zu bleiben und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln.                Darüber hinaus richteten die Beteiligten eine klare Botschaft an Land und Bund: Kommunen dürfen bei der Finanzierung sozialer Aufgaben nicht allein gelassen werden. Eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung ist entscheidend, um die soziale Infrastruktur nachhaltig zu sichern.   Abschließend wurde die Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips hervorgehoben, das seit jeher ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren der Gesellschaft ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen staatlichen Ebenen und freien Trägern bildet die Grundlage dafür, Hilfe effektiv und nah an den Menschen zu leisten. Gemeinsam gilt es nun, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu gestalten – für ein starkes soziales Miteinander im Kreis Paderborn.  

Neue Gesichter am Kaukenberg

Auf dem Kaukenberg ist in den vergangenen Wochen frischer Wind eingezogen: Gleich zwei neue Mitarbeitende bereichern seit März die Arbeit im Quartier und schaffen neue Anlaufstellen für unterschiedliche Generationen. Seit dem 1. März ist Nicole Klosa in der Anlaufstelle Regenbogen tätig. Als Sozialarbeiterin bringt sie nicht nur fachliche Kompetenz mit, sondern vor allem viel Herz für Kinder und Jugendliche. Ihr Anliegen ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihnen einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und einfach sie selbst sein können. Dafür gibt es nun feste Angebote: Der Jugendtreff findet montags, mittwochs und freitags jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr statt und lädt zum Austausch, Ausprobieren und Zusammensein ein.  Darüber hinaus bietet Nicole Klosa donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr eine offene Sprechstunde an. Ebenfalls donnerstags trifft sich von 16:15 bis 18.00 Uhr die Kindergruppe. Auch in der Quartiersarbeit gibt es eine neue Ansprechperson: Seit Mitte März ist Michael Franke für uns auf dem Kaukenberg tätig und übernimmt derzeit die Vertretung für Karin Kleineberg.  Mit seinem Hintergrund in Politik- und Sozialwissenschaften sowie seinem ehrenamtlichen Engagement als Vorsitzender eines Skatevereins bringt er vielfältige Erfahrungen mit. Sein besonderes Anliegen ist es, Gemeinschaft zu stärken, Teilhabe zu ermöglichen und demokratisches Miteinander im Alltag erlebbar zu machen. Ein wichtiger Baustein seiner Arbeit ist die offene Bürger-Sprechzeit montags von 10.00 bis 13.00 Uhr.  Die Bürgersprechstunde der Quartiersarbeit richtet sich an alle Menschen im Stadtteil: Anwohnerinnen und Anwohner, Engagierte, Vereine oder Interessierte mit Fragen, Ideen oder Unterstützungsbedarf. Sie bietet Raum für Austausch, Beratung und neue Impulse aus dem Quartier.  Ergänzt wird dieses Angebot durch verschiedene kostenfreie Aktivitäten im Begegnungsraum, die von Montag bis Donnerstag stattfinden und Raum für Begegnung und Austausch schaffen.  Beide Mitarbeitende freuen sich darauf, viele Menschen kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern das Leben auf dem Kaukenberg aktiv zu gestalten. Kontaktdaten klosa@diakonie-pbhx.de   0160 6603 461franke@diakonie-pbhx.de 0176 2044 5067  

Gesprächskreis der Krebsberatung – Jetzt Termin vormerken!

Gesprächskreis der Krebsberatung in Paderborn – Raum für Austausch, Mut und Hoffnung🙏❣️ Eine Krebsdiagnose verändert das Leben – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. Oft bleiben Fragen, Sorgen und Gefühle, für die im Alltag kaum Platz ist.  Genau hier setzt unser Gesprächskreis an. Am 13. April in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr laden wir herzlich in unsere Geschäftsstelle in Paderborn (Friedrichstraße 15) ein. Weitere Termine:04.05. und 01.06.2026  In geschützter Atmosphäre entsteht Raum für ehrliche Gespräche, gegenseitiges Zuhören und das Gefühl, nicht allein zu sein. Jeder ist willkommen – das Gespräch mit anderen kann entlasten, stärken und neue Perspektiven eröffnen. 📍Kontakt:Petra Grunwald-Drobner (Psychoonkologin) leitet den Gesprächskreis 📲 05251 540 18 41💻 krebsberatung@diakonie-pbhx.de  

Echte Geschichten, echte Hilfe – Ein Blick hinter die Kulissen der Bahnhofsmission Paderborn

Die Bahnhofsmission Paderborn ist für viele Menschen eine unverzichtbare Anlaufstelle – mitten im Alltag, direkt am Puls der Gesellschaft. Ob akute Notsituationen, ein offenes Ohr oder ganz praktische Unterstützung: Die Mitarbeitenden leisten jeden Tag wertvolle Hilfe für Reisende, Wohnungslose, ältere Menschen und alle, die kurzfristig Unterstützung benötigen. Auch in Paderborn zeigt sich, wie breit und bedeutend dieses Engagement ist. Die ökumenisch getragene Bahnhofsmission wird von IN VIA als Träger mitverantwortet und steht für gelebte Nächstenliebe, unabhängig von Herkunft, Religion oder Lebenssituation. Der neue Film gibt eindrucksvolle Einblicke in diese vielfältige Arbeit. Er zeigt die Menschen hinter der Bahnhofsmission, ihre Motivation und die bewegenden Begegnungen im Alltag. Dabei wird deutlich, wie wichtig niedrigschwellige Hilfsangebote sind – und wie viel sie bewirken können…. Schau selbst 🙂 👉 Zum Film (Instagram) Mit ihrem Engagement ist die Bahnhofsmission ein fester Bestandteil sozialer Arbeit in unserer Gesellschaft – und ein Ort, an dem Menschlichkeit jeden Tag sichtbar wird. (Hinweis: Der Film wurde gefördert vom Land NRW)   

Friedhofscafé „Plauderzeit“ startet in Schloss Neuhaus in die dritte Runde

In Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Schloss Neuhaus gehen wir mit unserem Friedhofscafé „Plauderzeit“ in die dritte Runde.  Nach zwei erfolgreichen Jahren wird das offene Begegnungsangebot auch in diesem Jahr fortgesetzt.  Von Mai bis Oktober lädt das Friedhofscafé an jedem ersten Mittwoch im Monat jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr zum Verweilen, Austauschen und Innehalten ein.  Das Café findet unter einem Pavillon direkt auf dem Friedhof statt und bietet in geschützter, ruhiger Atmosphäre Raum für Gespräche, Erinnerungen und Begegnungen. Eingeladen sind alle – unabhängig davon, ob sie ein Grab besuchen, einen Spaziergang machen oder einfach Gesellschaft suchen. „Wir erleben immer wieder, wie wichtig niederschwellige Begegnungsorte sind – gerade auch auf dem Friedhof.  Auch Pfarrer Oliver Peters von der Ev. Kirchengemeinde Schloß Neuhaus unterstreicht die Bedeutung des Angebots: „Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung. Mit dem Friedhofscafé schaffen wir einen Raum, in dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen können.“ Für die neue Saison werden noch engagierte Ehrenamtliche gesucht, die das Projekt unterstützen möchten.  Willkommen sind Menschen jeden Alters und jeder Konfession.  Wer Freude am Zuhören, an Gesprächen und an einem offenen Miteinander hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. ‼️Das Erste Vorbereitungstreffen findet am 15.04.2026 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Schloß Neuhaus (Bielefelder Str. 20 in 33104 Paderborn) statt.   Kontakt 💻  ehrenamt@diakonie-pbhx.de 📲  05251 540 18 40  

Fachvortrag „Zwischen Bildschirm und Wirklichkeit – Kinder stark machen“

Die digitale Welt ist längst ein fester Bestandteil im Alltag von Kindern und Jugendlichen.  Smartphones, Social Media und Gaming bieten Chancen zur Vernetzung, Unterhaltung und Bildung – gleichzeitig bergen sie auch Risiken. Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme oder sozialer Rückzug können erste Warnsignale sein. Im Rahmen eines Fachvortrags der Suchtberatung der Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Kreis Höxter werden diese Themen praxisnah beleuchtet.  Im Mittelpunkt steht die Frage:  Wie können wir junge Menschen stärken, damit sie einen gesunden Umgang mit digitalen Medien entwickeln? 📍 Wann?   22. April 2026 15.00 bis 17.00 Uhr 📍 Wo? Kreishaus Höxter / Moltkestr 12  Anmeldung Diakonie Paderborn-Höxter e.V.Suchtberatung / Benjamin Lang (Suchttherapeut)💻 lang@diakonie-pbhx.de 📲 05271 2204  Der Vortrag zeigt typische Verhaltensindikatoren auf, die auf eine mögliche Medienabhängigkeit hinweisen können, und gibt Eltern, pädagogischen Fachkräften sowie Interessierten hilfreiche Impulse für den Alltag.  Neben fundierten Informationen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Fragen. Ziel ist es, frühzeitig zu sensibilisieren, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen – zwischen Bildschirm und Wirklichkeit. 💻🎮🕹🖥📱 

Escape Room kommt nach Brakel – Termin vereinbaren

Fixing the Boat – Finding IdentityEin mobiles Escape Room Spiel zu Gast in der Kirche St. Michael in Brakel vom 25. April bis 27. Mai 2026   Wer bin ich und was macht mein Leben aus?Diese Fragen stellt das Modellprojekt Fixing The Boat – Finding Identity – das erste Escape Room Game in Europa, das jüdisches Leben und Identitäten erfahrbar macht.   Die innovative Bildungsreise wurde von SABRA, der Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, entwickelt. Im März 2023 wurde der Escape Room in der Zentralbibliothek Düsseldorf erstmals präsentiert und tourt seither erfolgreich durch Deutschland.   Im Herbst 2023 war die ada.kreis-höxter der Diakonie Paderborn-Höxter der erste Spielort außerhalb seines Heimathafens. Nun ist es uns gelungen, den Escape Room ein zweites Mal in den Kreis Höxter, diesmal nach Brakel, zu holen.   One Boat. One Crew. One Goal.Mutige Abenteurer:innen befinden sich an Bord eines rätselhaften Bootes, das mitten im Meer treibt. Ihre Mission: Das Boot rechtzeitig reparieren, bevor in einer Stunde ein Sturm aufzieht. Gelingt es ihnen nicht, steht mehr auf dem Spiel als nur ein Boot…   Ziel ist es, durch spielerisches Erlebnis ein tieferes Verständnis für jüdische Lebenswelten zu ermöglichen. Vorurteile und Ressentiments können im Spiel nebenbei vorgebeugt sowie demokratische Werte vermittelt werden. Bei der anschließenden Reflexion tauchen wir tiefer in die angespielten Themen und können eine Brücke zur eigenen Identität schlagen.   Der Escape Room öffnet die Tür zu vielfältigen (jüdischen) Identitäten und fördert Teamwork durch Kommunikation und Kooperation. Das Spiel bietet Orientierung im Leben und fördert demokratisches Handeln. Fixing The Boat ist ein sicherer Raum, der Halt schenkt und eine respektvolle und menschenwürdige Haltung fördert.   Praktische Informationen: Ort: St. Michael, Kirchplatz 4, 33034 Brakel Spielgruppen: 3–6 Personen (ideal ab 4 Spieler:innen) Buchung: Verfügbare Termine können über den Online-Kalender reserviert werden. Zielgruppe: Alle Menschen ab ca. 16 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind Achtsamkeit, Kommunikation und Teamgeist!  Rückfragen an:ada.kreis.höxterBeratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit der Diakonie Sternstraße 19, 34414 WarburgJulia Hansmeyer und Dirk Damm E-Mail: ada@diakonie-pbhx.deTelefon: 05641 7888 0

Friedhofscafé „Plauderzeit“ jetzt auch in Delbrück – Begegnung statt Einsamkeit!

Gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde Delbrück starten wir ein neues Begegnungsangebot auf dem Friedhof: das Friedhofscafé „Plauderzeit“.   Von Mai bis Oktober öffnet das Café an jedem ersten Dienstag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr seine Türen.   Der Friedhof ist für viele Menschen ein Ort der Erinnerung und der Trauer. Gleichzeitig begegnen sich dort häufig Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben – etwa den Verlust eines Partners oder einer Partnerin. Gerade für Menschen, die alleine sind, können solche Begegnungen wertvoll sein. Mit dem neuen Friedhofscafé möchten die Initiatoren einen offenen und niedrigschwelligen Ort schaffen, an dem Gespräche entstehen können und Gemeinschaft möglich wird.   Der Friedhof ist für viele Menschen ein sehr persönlicher Ort. Hier kommen Erinnerungen, Trauer, aber auch Dankbarkeit zusammen. Mit der ‚Plauderzeit‘ möchten wir einen Raum schaffen, in dem Menschen merken: Ich bin mit meinen Gedanken und Gefühlen nicht allein“, sagt die Pfarrerin Gabriele Hische von der ev. Kirchengemeinde Delbrück.„Gerade nach einem Verlust entsteht oft Einsamkeit. Ein einfaches Gespräch, ein freundliches Willkommen oder eine gemeinsame Tasse Kaffee können schon viel bewirken. Mit dem Friedhofscafé möchten wir Begegnungen ermöglichen – ganz unkompliziert und offen für alle“, erklärt Vanessa Kamphemann (Geschäftsführung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.)  Unter einem Pavillon mit Sitzgelegenheiten sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk miteinander ins Gespräch zu kommen, zu verweilen oder einfach eine kurze Pause einzulegen. Das Angebot richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter oder Konfession.   Damit das Projekt gelingen kann, werden derzeit noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. Wer Freude daran hat, Kaffee zu kochen, Gäste willkommen zu heißen und den Begegnungsort mitzugestalten oder einfach für Menschen da zu sein, ist herzlich eingeladen am Mittwoch, den 15.04.2026 um 15:30 Uhr in das Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Delbrück zu kommen um dort weitere Informationen zum Projekt zu erhalten.   Die „Plauderzeit“ soll zeigen: Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern kann auch ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung sein.  

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