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Paderborn (dph). In der neuen Gruppe der Psychosozialen Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter für Kinder krebserkrankter Eltern sind noch Plätze frei. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren. Die Kindergruppe findet wöchentlich statt in der Beratungsstelle der Diakonie in der Riemekestraße 12 in Paderborn (2. Obergeschoss), jeweils donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Petra Grunwald-Drobner, Tel. 05251 54018-41; Email: grunwald(at)diakonie-pbhx.de.

Ziel der Kindergruppe ist es, die Kinder in der schwierigen Situation zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Auch die erkrankten Eltern werden durch die Unterstützung für ihre Kinder entlastet. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine kleine Spende wird gebeten.

 

2015 10 16 SMK PB Honervogt Goerdeler kl
Setzen sich für Schüler aus Familien mit geringem Einkommen ein: (v. l.) Susanne Bornefeld, Leiterin der Schulmaterialienkammer, Hartmut Günnewig, Schulverwaltungsamt, Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann, Jouly Sbeiti, Schülervertreterin, stellv. Bürgermeister Dieter Honervogt, Charlotte Harbarth, Schülersprecherin, Mizgin Aslan, stellv. Schülersprecherin sowie die Lehrerinnen Denise Döring und Ivonne Offele. Ein Mädchen aus einer Flüchtlingsfamilie freut sich über ihren Tornister aus der Sammelaktion des Goerdeler-Gymnasiums. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Lob und Unterstützung gab es für die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.: Dieter Honervogt, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, und Hartmut Günnewig vom Schulverwaltungsamt der Stadt besuchten die Einrichtung im Lukaszentrum. Zugleich übergaben Lehrerinnen und Schülerinnen der Schülervertretung des Goerdeler-Gymnasiums Sachspenden, die bei einer Sammelaktion zusammengekommen waren. Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann und Susanne Bornefeld, Leiterin der Schulmaterialienkammer, informierten die Besucher über die Arbeit.
Dieter Honervogt, der sich die Schulmaterialienkammer schon lange einmal persönlich ansehen wollte, lobte das Engagement, auch für Schüler aus Flüchtlingsfamilien. „Es ist wichtig, die Kinder aus Flüchtlingsfamilien mit Schulmaterialien auszustatten, weil sie etwas lernen müssen.“ Es sei eine Verpflichtung, schutzsuchenden Menschen zu helfen“, betonte der stellvertretende Bürgermeister. Wegen der zahlreichen Anfragen sei die Schulmaterialienkammer um einen Öffnungstag für Schüler aus Flüchtlingsfamilien gebeten worden, erklärte Hartmut Günnewig vom Schulverwaltungsamt und bedankte sich für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Innerhalb kürzester Zeit hätten sich 15 Ehrenamtliche dazu bereit erklärt, so Susanne Bornefeld.
Etwas für Flüchtlingskinder tun wollten auch die Schülerinnen und Schüler des Goerdeler-Gymnasiums. Die Schule trage das Sigel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und führe jedes Jahr eine Aktion dazu durch, erklärte Schülersprecherin Charlotte Harbarth. Auf Anregung einer Mutter sei die Idee entstanden, gebrauchte Tornister zu sammeln. Insgesamt sind bei der Aktion 65 gut erhaltene Tornister und Rucksäcke zusammen gekommen, die oft zusätzlich noch mit Heften, Stiften und Etuis gefüllt waren. Außerdem hat sich die Rewe-Filiale Becker an der Klöcknerstraße der Aktion angeschlossen und weitere Hefte, Stifte und Butterbrotdosen beigesteuert. „Geld ist nicht alles. Wichtig ist auch das bürgerschaftliche Engagement“, dankte Ingbert Koppermann den Vertreterinnen des Goerdeler-Gymnasiums. Der Bedarf sei weiterhin hoch. Flüchtlingskinder würden auch in Zukunft ausgestattet. „Es ist sagenhaft, was sie alles gespendet haben“, freute sich auch Susanne Bornefeld.
Die Schulmaterialienkammer der Diakonie unterstützt seit zehn Jahren Schüler aus Familien mit geringem Einkommen mit kostenlosen Materialien. Bei ihrer Gründung war sie die bundesweit erste Einrichtung ihrer Art. Ausgestattet werden verstärkt auch schulpflichtige Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Ehrenamtlich Mitarbeitende beschaffen die Materialien und geben sie aus. Für ihre Arbeit ist die Schulmaterialienkammer auf Spenden angewiesen. Jährlich werden Materialien im Wert von rund 35.000 Euro ausgegeben, die bei Paderborner Händlern eingekauft werden. Die Stadt Paderborn fördert die Arbeit mit einem Zuschuss zu den Personalkosten der hauptamtlichen Mitarbeiterin.
Kontakt: Susanne Bornefeld, Tel. 05251 63482
Internet: www.diakonie-pbhx.de

 

 

 

 

2015 10 07 Krebsberatung Kindergruppe Spende kl

Präsentieren Materialien für die neue Kindergruppe: Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner (v. l.), Diakonie-Vorstand Jutta Vormberg, Geschäftsführer Dr. Burghard Lehmann, Familie-Osthushenrich-Stiftung und Katharina Bonefeld, Praktikantin in der Psychosozialen Krebsberatung. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. bietet eine neue Gruppe für Kinder krebserkrankter Eltern an. Sie wendet sich an Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren. Gefördert wird das neue Angebot durch eine Spende der Familie-Osthushenrich-Stiftung (Gütersloh) in Höhe von 1.300 Euro.

„Der Ansatz, professionell Kindern zu helfen, deren Eltern an Krebs erkrankt sind, hat uns überzeugt“, sagte Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Familie-Osthushenrich-Stiftung, die schwerpunktmäßig Projekte im Bereich Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen fördert. „Ohne die Unterstützung der Stiftung hätten wir dieses wichtige neue Angebot nicht realisieren können“, bedankte sich Diakonie-Vorstand Jutta Vormberg für die Spende.

„Die Diagnose Krebs betrifft die ganze Familie. Die Krankheit beherrscht den Familienalltag“, weiß Petra Grunwald-Drobner, Psychoonkologin der Diakonie. Aber mit den Kindern werde oft wenig oder gar nicht darüber gesprochen, sei es aus Unsicherheit oder um sie zu schützen. „Kinder benötigen in dieser Situation besondere Aufmerksamkeit und Eltern sind damit häufig überfordert“, erklärt Grunwald-Drobner, die die Gruppe leiten wird.

Ziel der Kindergruppe sei es, so die Psychoonkologin, die Kinder in der schwierigen Situation zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. „In der Gruppe können sie offen über ihre Gefühle, Ängste und Sorgen sprechen und gemeinsam lachen und weinen.“ Auch für die erkrankten Eltern sei es eine Entlastung zu wissen, dass ihre Kinder unterstützt würden. Themen der Gruppe sind unter anderem „Was ist Krebs?“, „Krankenhausbesuch“, „Sterben und Tod“ sowie „Meine Sorgen“ und „Mein Alltag“.

Die Kindergruppe startet am Donnerstag, 22. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr in der Beratungsstelle der Diakonie in der Riemekestraße 12 in Paderborn (2. Obergeschoss). Vorgesehen sind acht Termine. Auf einer Elternveranstaltung wird über die Inhalte der Gruppenarbeit informiert, und mit den Kindern werden vorher Einzelgespräche geführt. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine kleine Spende wird gebeten. Es sind noch Plätze frei, Anmeldungen bei Petra Grunwald-Drobner, Tel. 05251 54018-41; Email: grunwald(at)diakonie-pbhx.de.

 

2015 09 09 Podium Es ist genug für alle da

 
Diskutierten über Wege aus der Armut: (v. l.) Ulrike Gebelein (Diakonie Deutschland), Sigrid Beer (MdL, Bündnis 90/Die Grünen), Moderator Dr. Remi Stork (Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe), Daniel Sieveke (MdL, CDU) und Dr. Benjamin Benz (Ev. Fachhochschule Bochum). Foto und Text: EKP/HEIDE WELSLAU  


„Es ist genug für alle da“ war das Motto einer sozialpolitischen Veranstaltung zum Thema Armut im Historischen Rathaus Paderborn. Dazu luden die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und der Evangelische Kirchenkreis gemeinsam mit der Regionalstelle Paderborn des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V. ein. Anlass war das 175-jährige Bestehen des Kirchenkreises Paderborn.

Dass auch im Raum Paderborn Menschen von Armut betroffen sind, zeigen unter anderem die aktuellen Angaben des statistischen Landesamts: Etwa jeder sechste Einwohner NRWs, 16,2 Prozent (2013: 16,0 %), lebte im Jahr 2014 in einem armutsgefährdeten Haushalt. In den Kreisen Paderborn und Höxter stieg der Anteil am stärksten: von 12,9 auf 16,1 Prozent. Auch im Kreis Paderborn hat sich jetzt ein Runder Tisch Armut gebildet. In der Stadt gibt es diesen bereits seit 2008.

70 Bürgerinnen und Bürger, darunter Mitarbeitende der Wohlfahrtsverbände sowie Vertreter aus Ökumene und Politik, nahmen an der Veranstaltung teil. Als Einstimmung gab Superintendentin Anke Schröder einen theologischen Impuls: „Jesus sagt: Selig sind die, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ (Mt 5,6). (…) Als Kirche und Diakonie arbeiten wir daran, dass die Güter gerechter verteilt werden, dass alle satt werden. (…) Die Verantwortung für gerechtere Verhältnisse einzutreten, haben wir alle, die wir in gesicherten Verhältnissen leben“, appellierte Schröder.
Dass Kindertageseinrichtungen und Familienzentren gute Möglichkeiten für konkrete Hilfen und Vernetzung bieten, wurde im weiteren Verlauf des Abends deutlich. Ebenso, dass es eine Aufgabe für Kirchengemeinden ist, Einkommensschwache nicht nur durch Mittagstische, Schulmaterial- oder Kleiderkammern zu unterstützen, sondern sie in das Gemeindeleben zu integrieren.

Die Teilnehmenden beschäftigten sich zunächst an ihren Tischen mit Fragen wie „Wie kann es gelingen, die gesellschaftliche Solidarität mit Menschen in Armutslagen zu erhöhen – gerade auch bei Menschen, die selbst nicht besonders privilegiert sind?“ Angesichts steigender Flüchtlingszahlen in den Kommunen stelle sich diese Frage gerade besonders. Die Antworten aus dem Publikum wie „steuerliche Erleichterungen für Einkommensschwache“, „aufklären über geringe Höhe der Hartz-IV-Sätze “ und „Betroffene einbeziehen und fragen“ sammelte Moderator Dr. Remi Stork von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. und wandte sich dann ans Podium. Wie sie selbst Armut definieren und abwenden wollen, beantworteten hier Sigrid Beer, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Sieveke, MdL (CDU), Ulrike Gebelein, Diakonie Deutschland, und Prof. Dr. Benjamin Benz, Ev. Fachhochschule RWL, Bochum.

Von „Bildungsarmut“ und „Ausbau des sozialen Arbeitsmarkts als Investition in die Menschenwürde“ (Beer), über „weg von Armut – hin zu Teilhabe“ und „Standards und Ansprüche hinterfragen“ (Sieveke), „relativer Armut“ und „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen“ (Gebelein) bis zu „Armut ist eine Verkümmerung von Lebensmöglichkeiten“ (Benz) reichten die Antworten. Auch die EU-Definition von Armut wurde zitiert: Armutsgefährdet ist, wer nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung des Landes zur Verfügung hat.

Mit dem Begriff „Hilfe unter Protest“ machte Dr. Benz deutlich, dass es beim Einsatz gegen Armut nicht an erster Stelle um materielle Hilfe geht. Notwendig seien eine Veränderung struktureller Rahmenbedingungen und sozialpolitische Unterstützung. So wie es den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gebe, könne es auch ein Recht auf öffentliche Beschäftigung geben. Besonderer Handlungsbedarf wird gesehen bei den familienpolitischen Leistungen - Alleinerziehende sind besonders von Armut betroffen -, bei der Rentenversicherung, „Wir rechnen mit erhöhter Altersarmut“ (Benz), und im „Wohnungsbau für alle“ (Beer). Dass das auch von Sieveke und Gebelein begrüßte Städtebau-Förderungsprogramm des Bundes „Soziale Stadt– Investitionen im Quartier“ allein nicht ausreiche, sagte abschließend Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.: „Es gibt noch viel zu tun!“

2015 08 18 Spende CundA SMK Paderborn kl

Setzen sich für Bildungsgerechtigkeit ein: Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann (v. l.), Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld, C&A-Filialleiterin Manuela Rodorff, die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Schulmaterialienkammer Mechthild Dürkopp und Leonie Porzenheim, Paderborns stellvertretender Bürgermeister Dieter Honervogt und Wolfgang Walter, Sozialdezernent der Stadt Paderborn. Foto: IP

Im Rahmen der „Back to School“-Spendenaktion engagiert sich C&A Deutschland mit der Unterstützung der C&A Foundation zum wiederholten Mal und spendet zum Start des neuen Schuljahres über eine Million Euro. Das Geld soll der Förderung von Kindern und Jugendlichen zugute kommen, die aufgrund besonderer gesundheitlicher Einschränkungen oder sozial schwacher Strukturen keine optimalen Entwicklungs- und Bildungschancen haben. Die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. im Paderborner Lukaszentrum wird mit 2.000 Euro unterstützt.

Anlässlich der Spendenübergabe traf sich die Leiterin der C&A-Filiale Paderborn, Manuela Rodorff, mit dem stellvertretenden Bürgermeister Dieter Honervogt, dem Sozialdezernenten der Stadt Paderborn, Wolfgang Walter, und Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann, der Leiterin der Schulmaterialienkammer Susanne Bornefeld sowie den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Mechthild Dürkopp und Leonie Porzenheim.

„Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir die Diakonie Paderborn-Höxter, insbesondere die Schulmaterialienkammer, mit unserer Spende unterstützen“, erklärt Manuela Rodorff bei der Übergabe der Spende. „Wir sind sehr froh über die Mitfinanzierung der Schulmaterialienkammer durch die Stadt Paderborn. Sie begeht inzwischen ihren zehnten Geburtstag“, möchte sich Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann bei der Stadt Paderborn bedanken.

Die Einrichtung verteile, so Koppermann, Schulmaterialien im Wert von etwa 30.000 bis 35.000 Euro jedes Jahr. Dank der Stadt könne man die Personalkosten decken, die Deckungslücke werde durch die Evangelische Kirche geschlossen. „Der Bedarf an Schulmaterialien steigt von Jahr zu Jahr durch die stärkere Zuwanderung von Flüchtlingen“, berichtete der Diakonie-Vorstand. Die Kinder dieser Familien benötigten erst einmal eine Vollausstattung, da sie nahezu mittellos nach Deutschland kommen. Man hoffe auf eine Folgewirkung durch diese Spendenaktion, so der einhellige Tenor aller Anwesenden.

Paderborn (dph). Zum zweiten Mal war die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. an den Libori-Wochenenden mit einem Stand beim Libori-Treff des Abdinghof-Pfarrbezirks der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Paderborn vertreten. Über die Spendendosen und eine Glücksrad-Verlosung kamen an drei Tagen trotz des ausgefallenen Eröffnungstages rund 1.100 Euro zusammen. Preise dafür wurden unter anderem gespendet vom Autohaus Thiel, Marktkauf Thomas Lehr, mehreren Apotheken und der evangelischen Wochenzeitung „Unsere Kirche“.

Am Stand informierten Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Arbeit der Einrichtung, die kostenlos Schulmaterialien an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ausgibt. Über den Erfolg freut sich Susanne Bornefeld und bedankt sich bei den ehrenamtlich Mitarbeitenden für ihren Einsatz sowie bei Pfarrer Dr. Eckhard Düker und Küster Frank Schubert vom Abdinghof-Pfarrbezirk für die Unterstützung.

 2015 08 13 SMK PB Libori Abdhof kl
 

Beliebtes Glücksrad: Für den guten Zweck Schulmaterialienkammer wurde das Glücksrad kräftig gedreht und es gab nur Gewinner. Foto: Dr. Eckhard Düker



Einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro hat Keolis Deutschland, Betreiberin der Eurobahn, an die Bahnhofsmission in Paderborn übergeben. 935 Euro stammen aus dem Erlös einer Verlosung, die das Eisenbahnverkehrsunternehmen während des 115. Deutschen Wandertags in Paderborn Ende Juni gemeinsam mit der Bahnhofsmission Paderborn und dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) organisiert hatte.

Keolis rundete die Summe auf und überraschte die Preisträger unter anderem mit einem Wanderwochenende für zwei Personen, zehn SchönerTagTickets für je fünf Personen und vielen kleineren Gewinnen. „Wir haben großen Respekt vor der Arbeit der Bahnhofsmissionen. Mobilität ist für alle ein Grundrecht“, sagte Nicole Drescher von (Referentin Marketing bei Keolis).

Die Bahnhofsmissionen in Paderborn und Altenbeken hätten im vergangenen Jahr knapp 19.000 mobilitätseingeschränkten Menschen geholfen, sagte die Leiterin Sabine Bergmaier. Die Bahnhofsmission Paderborn in ökumenischer Trägerschaft der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und des In Via Paderborn hilft Reisenden beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Außerdem unterstützen die Ehrenamtlichen Reisende bei Verständigungsproblemen oder auch bei der Organisation von Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten. Im Service „Bahnhofsmission Mobil“ begleiten besonders geschulte Ehrenamtliche auf Wunsch Menschen mit Assistenzbedarf oder Unsicherheit und auch allein reisende Kinder bis 14 Jahren. „Und natürlich sind wir immer für jeden Menschen – ohne Anmeldung, ohne Bedingungen und gratis – in akuten Nöten oder existenziellen Notlagen da“, sagt Sabine Bergmaier. Die Bahnhofsmission sei dringend auf Spenden angewiesen.

Die Bahnhofsmissionen Paderborn und Altenbeken haben in der Regel an 365 Tagen im Jahr geöffnet. „Leider ist das nicht immer durchzuhalten“, bedauert Sabine Bergmaier. Es fehlt an Nachwuchs. Sabine Bergmaier freut sich über jeden ab 18 Jahren, der mindestens einmal im Monat vier bis fünf Stunden Zeit hat, die Bahnhofsmission in ihrer Arbeit zu unterstützen. Interessierte können unter Tel. 05251 26341 oder per Email an paderborn(at)bahnhofsmission.de einen Kennenlerntermin vereinbaren.

 

2015 08 06 Spende BM Keolis   

Mit dem Spendenscheck: (v. l.) Margarete Schwede und Gerda Hellweg (Bahnhofsmission), Daniel Raab (Eurobahn), Elisabeth Steinmetz und Bardhec Palushaj (Bahnhofsmision) sowie Nicole Drescher (Keolis Deutschland).

Foto: KEOLIS

 

 

Paderborn (dph). Die „Hans-Joachim und Angela Michels Stiftung“ (Paderborn) spendet zum zweiten Mal in diesem Jahr für die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.. Einen Scheck über 4.000 Euro brachte Angela Michels bei ihrem Besuch in der Einrichtung im Lukaszentrum mit. Seit 2012 unterstützt die Stiftung die Schulmaterialienkammer regelmäßig. „Ich fühle mich der Schulmaterialienkammer verbunden“, sagte Angela Michels. Die Stiftung, die sich für Kinder und sozial schwache Familien einsetzt, wolle, dass das Geld vor Ort ankomme. Deshalb würden Projekte in Paderborn und Umgebung gefördert.

Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann bedankte sich für die großzügige Spende: „Dieser Betrag ist für uns außergewöhnlich.“ Die Einrichtung, die seit zehn Jahren kostenlos Schulmaterialien an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen ausgibt, werde zunehmend benötigt, so Koppermann. Aktuell sei der Bedarf an Schulmaterialien für Flüchtlingskinder besonders hoch, erläuterte Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld: „Für den Schulbesuch müssen diese Kinder komplett ausgestattet werden, vom Anspitzer bis zum Tornister.“

2015 07 24 SMK PB Spende Michels kl Unterstützung für Schüler aus Familien mit geringem Einkommen: Diakonie-Vorstand Ingbert Koppermann (v. l.), Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld, Jara Ridderbusch (ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer), Spenderin Angela Michels („Hans-Joachim und Angela Michels Stiftung“) und Leonie Porzenheim (ehrenamtliche Mitarbeiterin) vor der Schulmaterialienkammer der Diakonie im Lukaszentrum. Foto: DPH/Oliver Claes

 

 

 

 

Paderborn (dph) Wenn die Familie auseinanderbricht bei Trennung und Scheidung, stellen sich viele Fragen. Kann ich mir eine Scheidung finanziell überhaupt leisten? Wer bekommt im Falle der Trennung die Kinder? Wie geht es mit den Kreditraten für das Haus weiter? Fragen, die häufig in der Familien- und Lebensberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. zu diesem Thema gestellt werden. Aus diesem Grund bietet die Diakonie neu Informationsabende zu Trennung und Scheidung an. Der erste Vortragsabend findet statt am Dienstag, 28. Juli 2015, um 18 Uhr in der Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12 in Paderborn. Der darauffolgende Termin ist am Dienstag, 18. August, ebenfalls 18 Uhr.

In einer fortlaufenden Vortragsreihe wird der Paderborner Rechtsanwalt und Notar Wolfgang Weigel rund um Trennung und Scheidung informieren. Weigel wird als Fachanwalt für Familienrecht insbesondere die Themen Unterhalt, Sorgerecht, Gewaltschutz und Prozesskosten behandeln. „Da wir keine Rechtsberatung leisten können, freuen wir uns über die Erweiterung unseres Angebotes, das sich ausdrücklich nicht nur an Frauen, sondern auch an Männer in Trennungs- und Scheidungssituationen richtet“, so Petra Grunwald-Drobner von der Familien- und Lebensberatung der Diakonie.

Die Teilnahme an diesen Informationsabenden ist kostenfrei. Eine telefonische Anmeldung ist empfehlenswert: Petra Grunwald-Drobner, Telefon: 05251/54018-41; Email: grunwald(at)diakonie-pbhx.de

 

2015 06 23 Wolfgang Weigel 2

Informiert über rechtliche Fragen bei Trennung und Scheidung: Rechtsanwalt und Notar Wolfgang Weigel.

Foto: Privat

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Bietet Hilfe bei Problemen in der Partnerschaft an: Petra Grunwald-Drobner von der Familien- und Lebensberatung der Diakonie.

Foto: Diakonie

 

 

Sprechzeiten: nach Vereinbarung  
Standort: Klingenderstraße 13,  33100 Paderborn  
Kontakt: Brigitte Kaese
Tel. 05251 5002-98
Mobil: 0176 62843650
oder kaese(at)diakonie-pbhx.de
PB Kaese 1


Integratiosagenturen NRW
Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter

Der Fachdienst der Diakonie ist eine Koordinations,- Vermittlungs- und Projektentwicklungsstelle, die sich für die strukturellen Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Stadt und Kreis Paderborn sowie gezielt im Kreis Höxter einsetzt.

Dabei unterstützt sie Kommunen, Initiativen, Soziale Dienste, Organisationen und Gremien bei ihrer Integrationsarbeit, initiiert selbst Projekte und bringt Menschen zusammen. Sozialraumorientierte Arbeit als Angebot konzentriert sich auf die Paderborner Stadtteile Kaukenberg, Auf der Lieth und Goldgrund und findet in Abstimmung mit den anderen lokalen Integrationsagenturen statt.

Darüber hinaus gehören zu den Arbeitsfeldern:

  • Interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von internen und extern Diensten und Einrichtungen
  • Ausbau und Weiterqualifizierung von bürgerschaftlichem Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Antidiskriminierungsarbeit


Gefördert durch:
MKFFI







Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

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