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2012 08 22 Van Ophuysen sw 2
Verstorben: Christiane van Ophuysen. Foto: DPH

Paderborn. Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. trauert um ihre Mitarbeiterin Christiane van Ophuysen, die am 19. Februar 2016 im Alter von 53 Jahren verstorben ist.
Christiane van Ophuysen war seit 1994 bei der Diakonie tätig, zunächst in der Aussiedlerberatung, später in der Schuldner- und Insolvenzberatung.
Stark für andere, fröhlich und voller Leidenschaft hat sie als Sozialpädagogin die Arbeit der Diakonie-Schuldnerberatung mit hoher beruflicher und menschlicher Kompetenz geprägt und Diakonie glaubhaft vertreten und gelebt.
„Unsere Arbeit und unser Leben sind reicher geworden, weil es sie gab“, betonen Vorstand, Verwaltungsrat und Mitarbeitendenvertretung der Diakonie in ihrem Nachruf.


2016 01 28 Bahnhofsmission Preis kl

Freuen sich über die Auszeichnung für das Projekt der Bahnhofsmission:

(v. l.) Asta Willert (ehrenamtliche Mitarbeiterin); Margarete Schwede (Vorstand IN VIA Paderborn), Bardhec Paluskaj (ehrenamtlicher Mitarbeiter), Karen Sommer-Loeffen (Referentin Diakonie RWL), Jutta Vormberg, (Vorstand Diakonie Paderborn-Höxter), Sabine Bergmaier (Leiterin der Bahnhofsmission), Bianca Peters (Leiterin Ausbildung Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold), Elke Glaudemans (Leiterin Filiale Paderborn Sparda-Bank West) Laura Müller (Referentin Ausbildung Volksbank), Barbara Schumacher (Auszubildende Volksbank) und Stefan Müller (Leiter Personalmanagement Volksbank). Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Die Bahnhofsmission Paderborn hat für ihr Projekt „Grenzgänger“ den Innovationspreis der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) erhalten. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld, das insgesamt 1.700 Euro beträgt: 600 Euro kommen von der Diakonie RWL, 500 Euro von der Sparda-Bank NRW und weitere 600 Euro von der Filiale Paderborn der Sparda-Bank. Diesen Betrag steuerte Filialleiterin Elke Glaudemans bei der Preisübergabe als Überraschung bei.

Beim Projekt „Grenzgänger“ können Auszubildende oder Mitarbeitende von Unternehmen für eine Woche in der Bahnhofsmission hospitieren. „Meine Idee war es, dass junge Menschen durch die Woche in der Bahnhofsmission bedürftigen Menschen anders gegenübertreten und die Lebensgeschichte hinter der Bedürftigkeit sehen“, beschreibt Sabine Bergmaier, Leiterin der Bahnhofsmission Paderborn, das Ziel. Sie sollten etwas für sich persönlich und für ihr Berufsleben lernen. Im letzten Jahr fand das Projekt zum ersten Mal statt. Kooperationspartner war die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. 13 Auszubildende der Bank lernten die Arbeit und die Menschen in der Bahnhofsmission kennen.

„Die Kriterien für den Innovationspreis waren bei diesem Projekt hervorragend umgesetzt“, begründete Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Bahnhofsmission, Ehrenamt und ambulante Hospizarbeit bei der Diakonie RWL, die Auszeichnung. Es sollte um die Kooperation mit Unternehmen, den Aufbau von Netzwerken und die Weiterentwicklung der Arbeit gehen, so Sommer-Loeffen. Überzeugt hat „Grenzgänger“ auch Elke Glaudemans, Leiterin der Filiale Paderborn der Sparda-Bank West. „Wir prämieren innovative Projekte im Bereich Ehrenamt“, erklärte Glaudemans.

Über die Auszeichnung freuen sich auch Margarete Schwede, Vorstand von IN VIA Paderborn e.V., und Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., die Träger der Bahnhofsmission Paderborn sind. Für Jutta Vormberg hat das Projekt „Vorbildcharakter“. Es ermögliche neue Erfahrungen und eine Erweiterung sozialer Kompetenzen. „Uns war es wichtig zu vermitteln, dass die Achtung der Menschenwürde die Grundlage der Arbeit in der Bahnhofsmission ist“, betonte Margarete Schwede.

Gute Erfahrungen hat die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold mit „Grenzgänger“ gemacht. „Wir haben beide etwas davon“, so Stefan Müller, Leiter Personalmanagement bei der Volksbank. „Das Projekt hat viele Vorurteile abgebaut“, sagte Bianca Peters, Leiterin der Ausbildung. Besonders positiv sei die professionelle Begleitung in der Bahnhofsmission gewesen. „Die Auszubildenden waren beeindruckt und begeistert“, berichtet auch Laura Müller, Referentin für Ausbildung. Deshalb will Stefan Müller das Projekt auf jeden Fall weiterführen. So werden ab Mitte Februar zehn Auszubildende der Volksbank wieder eine Woche in der Bahnhofsmission hospitieren. „Das hat mich gleich überzeugt. So kann ich über den Tellerrand schauen“, freut sich die Auszubildende Barbara Schumacher auf ihren Einsatz.

Auch für die Ehrenamtlichen sei die Begegnung mit den Auszubildenden ein Gewinn gewesen, sagt die ehrenamtliche Mitarbeiterin Asta Willert: „Sie haben sich toll in das Team integriert.“ Und zwei Auszubildende waren so begeistert, dass sie seitdem ehrenamtlich in der Bahnhofsmission mitarbeiten. Unternehmen, die sich für das Projekt „Grenzgänger“ interessieren, können sich an die Leiterin der Bahnhofsmission, Sabine Bergmaier, wenden, Tel.: (05251) 26341.



2016 01 19 Geocaching Fluechtlinge kl
Stellen das Geocaching-Projekt vor: (v. l.) Lisa Hölscher, Tourist Information Paderborn, Initiatorin Ann-Kathrin Strehle, Studentin an der Katho und Lara Wulf, Diakonie Paderborn-Höxter. Foto: Tourist Information Paderborn

Paderborn (dph). Ehrenamtliche, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, können ab sofort Flüchtlingen dabei helfen, einige interessante Punkte in Paderborn zu entdecken. Möglich wird das durch eine Geocaching-Tour mit GPS-Geräten. Dabei können sogenannte Geocaches, die an bestimmten Orten in der Stadt verteilt sind, mit Hilfe der GPS-Geräte gefunden werden.

„Wir möchten damit geflüchteten Menschen das Ankommen in Paderborn erleichtern. Ehrenamtliche können so den Flüchtlingen helfen, spielerisch die Orte kennenzulernen, die für sie wichtig sind“, sagt Ann-Kathrin Strehle, Studentin der Katholischen Hochschule Paderborn (KatHO). Nach der Geocaching-Tour könnten Flüchtlinge ihren Alltag besser und eigenständiger strukturieren, erklärt Strehle. Sie hat das Projekt in ihrem Praxissemester bei der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. auf die Beine gestellt.

Alle Stationen sind zentrumsnah und fußläufig zu erreichen. Die Geocaching-Tour dauert etwa 90 Minuten. Empfohlen wird eine Gruppengröße von maximal sechs Personen, damit alle mit einbezogen werden können. Die GPS-Geräte können in der Tourist Information Paderborn, die das Projekt auf diese Weise unterstützt, kostenfrei ausgeliehen werden. Es wird lediglich eine Kopie des Personalausweises verlangt. Auch eine Informationsmappe ist in der Tourist Information hinterlegt, die vor dem Start eine Einführung gibt.

Für die Reservierung der GPS-Geräte reicht eine E-Mail an die Tourist Information: tourist-info(at)paderborn.de
Fragen zum Projekt beantwortet Ann-Kathrin Strehle, E-Mail: akstrehle(at)googlemail.com



Paderborn (dph). Im Dezember hat die Bahnhofsmission Paderborn sehr viel Unterstützung erfahren. Schülerinnen und Schüler der Georgschule im Riemekeviertel verteilten zusammen mit ihrer Lehrerin Christl Kleinstück gegen eine Spende zu Gunsten der Bahnhofsmission selbstgebackene Weihnachtskekse. Bereits bis Mittag war alles Gebäck verteilt und die Bahnhofsmission Paderborn konnte für sich eine Spende in Höhe von gut 360 Euro verbuchen. Für diesen Einsatz sagt das Team der Bahnhofsmission Paderborn herzlich danke. Dieses Geld wird unmittelbar für Hilfen für Menschen in finanziellen und/oder sozialen Notlagen verwendet werden.

Überwältigt sind die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Bahnhofsmission und die Leiterin Sabine Bergmaier von der Großzügigkeit der Paderborner Bürgerinnen und Bürger. Nach der öffentlichen Bitte um Kaffeespenden gaben sich die Spenderinnen und Spender in der Bahnhofsmission die Klinke in die Hand. „Bis zum Jahresende kommen wir hin“, so Sabine Bergmaier. „Aber natürlich sind wir froh, wenn wir auch in Zukunft immer mal wieder Kaffeespenden erhalten. Ein bis eineinhalb Pfund brauchen wir jeden Tag. Und wenn wir einen ausreichenden Vorrat haben, können wir gerade bei schlechtem Wetter auch mal einen Becher mehr ausgeben.“ Aber nicht nur Kaffee wurde in die Bahnhofsmission gebracht, sondern auch Gebäck, Zucker, Milch, haltbare Wurst und vieles mehr. Alles Dinge, die in der Bahnhofsmission gebraucht und an Menschen, die Hilfe suchen, weitergegeben werden.

Außerdem feierten die Ehrenamtlichen zum fünften Mal gemeinsam mit den Gästen Heiligabend in der Bahnhofsmission. 63 Menschen konnten nicht nur mit leckerem Essen, sondern dank der Spenden aus den evangelischen und katholischen Frauenhilfen und von Mitarbeitenden des IN VIA Diözesanverbandes Paderborn mit je einer prall gefüllten Geschenktüte überrascht werden. „Es gibt nichts schöneres, gerade an Weihnachten, als Menschen, deren Augen leuchten und die überrascht sind, weil auch sie eine besondere Überraschung und Freude erhalten haben“, ist die einhellige Meinung der Ehrenamtlichen. „Wir bedanken uns für diese großartige Unterstützung und freuen uns auch sehr über die abgegebenen Kleiderspenden“, betont Sabine Bergmaier.

Die Bahnhofsmission Paderborn liegt im Hauptbahnhof an Gleis 1 im Gleisabschnitt D/E. Geöffnet ist die Bahnhofsmission Montags bis Freitags von 8 bis 17:15 Uhr, Samstags von 8:30 bis 13 Uhr und Sonntags von 12:30 bis 16:30 Uhr. Telefon 05251 26341.

Träger der Bahnhofsmission Paderborn sind die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und IN VIA Paderborn e.V.

 

2015 12 11 Spende GS Marienloh SMK PB kl
Überbrachten die Spenden: (v. l.) Luana, 9 J., Finja, 9 J. und Gero, 6. J., von der Katholischen Grundschule Marienloh. Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld freut sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Foto: DPH/Oliver Claes

 Paderborn (dhp). Die Katholische Grundschule Marienloh unterstützt die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. mit einer Geldspende in Höhe von über 200 Euro und zahlreichen Sachspenden. Sechs große Kartons mit Materialien wie Stifte, Hefte, Malkästen, Frühstücksdosen und Turnzeug wurden übergeben.

Die Eltern hätten zum Teil auch neue Sachen extra für die Sammlung gekauft, und die Schülerinnen und Schüler von ihrem Taschengeld gespendet, berichteten Schulleiterin Barbara Borgmeier und Lehrerin Ulrike Tewes. Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern für die große Spendenbereitschaft.

Schülerinnen und Schüler hatten auf einer Kinderkonferenz die Idee, etwas für Flüchtlinge zu tun. Während einer Projektwoche zum Thema Kinderrechte wurden dann in der Schule Spendenboxen und ein Sparschwein aufgestellt. Über die Stadt Paderborn kam der Kontakt zur Schulmaterialienkammer zustande, die kostenlos Materialien an Kinder aus Familien mit geringen Einkommen und aus Flüchtlingsfamilien ausgibt.

 

Paderborn. Die kalte und ungemütliche Jahreszeit hat begonnen. Früh morgens stehen bereits zahlreiche Menschen vor der Bahnhofsmission und warten darauf, dass geöffnet wird. Die erste Tasse heißer Kaffee ist für viele von ihnen Gelegenheit, sich aufzuwärmen. Täglich werden in der Bahnhofsmission Paderborn um die 150 Becher Kaffee ausgegeben. Alte und alleinstehende Menschen, wohnungslose Menschen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen: sie alle finden in der Bahnhofsmission Platz. Dort gibt es Raum, um Kontakte zu knüpfen; um mit den ehrenamtlich Mitarbeitenden zu sprechen, die letzten Neuigkeiten auszutauschen, Sorgen mitzuteilen und Probleme zu besprechen, um nach Lösungen zu suchen.

Dafür gibt es jetzt auch einen neuen Raum. Die letzten Arbeiten wurden gerade durch Malermeister Robert Grajda aus Paderborn abgeschlossen. Menschen, die ein akutes Hilfeanliegen haben, können nun ungestört in diesem Raum mit Mitarbeitenden der Bahnhofsmission reden und ohne ungewollte Zuhörer ihre Probleme darlegen. Auch für die ehrenamtlich Mitarbeitenden ist dies eine willkommene Neuerung. Das Team der Bahnhofsmission Paderborn bedankt sich herzlich bei Malermeister Robert Grajda, der den ihm erteilten Auftrag genutzt hat, der Bahnhofsmission für diesen Besprechungsraum einen neuen Fußboden (Material und Arbeitsstunden) zu schenken.

Gespräche lassen sich natürlich viel leichter und angenehmer bei einer Tasse Kaffee führen. Und da die Vorräte langsam aber sicher zur Neige gehen, bittet die Bahnhofsmission Paderborn um Kaffeespenden. Diese können im Gebäude der Bahnhofsmission an Gleis 1 im Hauptbahnhof Paderborn abgegeben werden.

Träger der Bahnhofsmission Paderborn sind der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und IN VIA Paderborn e.V.

2015 11 24 MoMIs Weihnachten Schuhkarton

Freuen sich, anderen Kindern eine Freude machen zu können: Kinder der Diakonie-Gruppe „MoMis“ mit ihren Betreuerinnen Büsra Güzel (r.) und Mona Khalil (l.). Foto: Diakonie

Paderborn (dph). Seit vielen Jahren beteiligt sich die Kindergruppe „MoMis“ der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. an der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Damit möchten die „MoMis“ benachteiligten Kindern zum Weihnachtsfest eine Freude machen und ein Zeichen der Hoffnung und der Nächstenliebe setzen. Die Freude, die die Kinder beim „Geben“ empfanden, zeigte sich auch dieses Jahr wieder in den vielen liebevoll zusammengestellten Geschenken und persönlichen Briefen. Insgesamt 17 Pakete kamen so zusammen. Geschätzt wird die Aktion von den Betreuerinnen der Kindergruppe allerdings auch, weil mit den Päckchen nicht nur bedürftigen Kindern geholfen wird, sondern die Kinder der Gruppe auch für die Nöte anderer sensibilisiert werden.


2015 11 19 Spende Buergerstiftung Krebsberatung Gruppe kl
Unterstützung für den Förderverein Unabhängige Psychosoziale Krebsberatung: (von links): Andrea Rottmann (Förderverein), Stephan Kleine (Bürgerstiftung Paderborn), Petra Grunwald-Drobner (Psychosoziale Krebsberatung), Elke Süsselbeck (Bürgerstiftung Paderborn), Christina Vetter (Förderverein), Bernd Schulze-Waltrup (Förderverein), Ruth Curio (Förderverein) und Dr. med. Horst Leber (Förderverein). Foto: Förderverein

Paderborn. Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 10.000 € unterstützt die Bürgerstiftung Paderborn den Förderverein für psychosoziale Krebsberatung. „Damit ist es möglich, das Beratungsangebot im Kreis Paderborn weiter auszubauen“ freut sich Dr. Horst Leber, Mitglied des Vorstandes über die Förderung.

Krebs ist eine besonders schwerwiegende Krankheit und nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste, bei Erwachsenen vor dem 65. Lebensjahr die häufigste Todesursache. Etwa jeder vierte Todesfall in der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Im Laufe des Lebens muss in NRW jede/r Zweite mit der Krebsdiagnose rechnen. Für das Diagnosejahr 2011 wurden vom Epidemiologischen Krebsregister Nordrhein-Westfalen im Report 2013 mehr als 115.000 Neuerkrankungen dokumentiert. Für Paderborn bedeutet dies, dass ca. 1.500 Menschen im Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden.

Neben der medizinischen Versorgung, die im Kreis Paderborn auf einem sehr hohen Niveau geleistet wird, benötigen die Betroffenen vor allem nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus oder der Akutbehandlung langfristig verlässliche psychosoziale Beratung, um nicht mit den zahlreichen beruflichen, sozialen, finanziellen und familiären Problemen allein gelassen zu sein. Ängste der Erkrankten, seelische Belastungen von Familienangehörigen, v.a. der eigenen Kinder, bis hin zu Fragen rund um die Gestaltung der Partnerschaft oder auch wie Freunde oder Arbeitskollegen mit der Situation umgehen – das sind einige der Themen, die in den Beratungssituationen zur Sprache kommen.

Im Kreis Paderborn hier ein verbessertes Angebot zu schaffen, ist das Ziel des „Fördervereins für eine unabhängige psychosoziale Krebsberatung e.V.“. „Das eigentliche Ziel unserer Bemühungen ist es, eine dauerhaft finanzierte und damit in ihrem Bestand gesicherte psychosoziale Krebsberatungsstelle mit einer ganzen Personalstelle in Paderborn zu schaffen.“ so Bernd Schulze-Waltrup, Vorsitzender des Fördervereins. Das eigentliche Ziel der Bemühungen muss aber eine dauerhaft finanzierte und damit in ihrem Bestand gesicherte psychosoziale Krebsberatungsstelle mit einer ganzen Personalstelle in Paderborn sein.

„Die Bürgerstiftung Paderborn hat die Aktivitäten des Vereins und die Bemühungen für eine Finanzierung über einen längeren Zeitraum beobachtet. Die Tatsache, dass weder die Bundes- noch Landesebene, noch die Krankenkassen oder andere Beteiligte im Gesundheitswesen bisher eine Lösung anbieten wollen oder können, hat uns zum Handeln veranlasst.“ so Stefan Kleine, Vorsitzender der Bürgerstiftung. „Wir möchten mit der Förderung ausdrücklich den Wert des Engagements für einen Ausbau der psychosozialen Krebsberatung herausstellen. Wir möchten aber damit auch an die Verantwortlichen appellieren, sich ihrer Verantwortung zu stellen und die Finanzierung gesetzlich zu regeln, damit die Strukturen für die Menschen im Kreis Paderborn vorgehalten werden können.“ macht Elke Süsselbeck stv. Vorsitzende der Bürgerstiftung deutlich.

Ziel des Fördervereins ist zunächst die Beratungsstelle für eine psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter zu unterstützen, so dass eine halbe Stelle als Beratungskraft vorgehalten werden kann. Diese ist die einzige Beratungsstelle im Kreis Paderborn, die sich dieser Aufgabe angenommen hat. „Für die Zukunft wünschen wir uns den Ausbau unserer Aktivitäten zu einem Netzwerk ähnlich wie im Münsterland, in dem Krankenhäuser, Ärzte, Psychologen (u.a.) und die Beratungsstelle eng zusammenarbeiten und gemeinsam versuchen, eine langfristige Finanzierung auf die Beine stellen.“ fasst die stv. Vorsitzende des Fördervereins Christina Vetter die Ziele des Vereins zusammen.


 

2015 11 17 Grenzgaenger Gruppe kl
Freuen sich mit den Auszubildenden der Volksbank und Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission über den Abschluss des Projektes: (1. Reihe von links) Sabine Bergmaier, Leiterin Bahnhofsmission, Margarete Schwede, Vorstand IN VIA, Stefan Müller, Leiter Personalmanagement Volksbank und (2. Reihe von links) Andrea Rottmann, Diakonie, Jutta Vormberg, Vorstand Diakonie sowie (2. Reihe von rechts) Bianca Peters, Ausbildungsleiterin Volksbank und Laura Müller, Referentin für Ausbildung Volksbank. Foto: Bahnhofsmission

Paderborn/Kreis Höxter/Kreis Lippe. Ab Januar 2015 hospitierten 13 Auszubildende der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG jeweils für eine Woche in der Bahnhofsmission Paderborn. Die Teilnehmer nahmen an dem Projekt „Grenzgänger“ der Bahnhofsmission teil, um unter anderem ihre sozialen und persönlichen Kompetenzen zu stärken.

Gestärkt werden sollten auch die Kommunikations- und Teamfähigkeit und die Sensibilität im Umgang mit Menschen, so dass die Auszubildenden souveräner mit neuen und unbekannten Situationen umgehen können.

In einem anschließenden Abschlussgespräch mit Andrea Rottmann, Sozialarbeiterin bei der Diakonie Paderborn-Höxter, berichteten die Teilnehmer über ihre gemachten Erfahrungen, aber auch Probleme, und gaben ihr Fazit zum Projekt ab.

Die Projektphase ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Leitung und Ehrenamtliche der Bahnhofsmission luden gemeinsam mit den Vorständen der Träger der Bahnhofsmission (Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und IN VIA Paderborn e.V.) die Auszubildenden der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, den Leiter Personalmanagement, Stefan Müller, die Ausbildungsleiterin, Bianca Peters, und die Referentin für Ausbildung, Laura Müller, zu einer Abschlussveranstaltung ein.

Die Beteiligten waren sich einig, auch nach Abschluss des Projektes weiterhin eng zusammenzuarbeiten. So hat sich die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG zu einer dauerhaften Kooperation mit der Bahnhofsmission entschlossen. Auch im nächsten Jahr werden Auszubildende der Bank freiwillig in der Bahnhofsmission hospitieren. Von den ersten Teilnehmenden haben sich sogar vier zu einer weiteren ehrenamtlichen Mitarbeit entschlossen. Die Ehrenamtlichen und auch die Leitung der Bahnhofsmission freuen sich schon auf die nächsten Teilnehmer und die Unterstützung.

Das Projekt „Grenzgänger“ der Bahnhofsmission Paderborn wurde mit dem Innovationspreis 2015 der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Weitere Einzelheiten zu diesem Projekt können Interessenten bei Sabine Bergmaier, Bahnhofsmission Paderborn, Telefon 05251 26341, erfahren.

 

2015 10 29 SMK PB Spende Pelizaeus
Freuen sich über die Spende: die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Schulmaterialienkammer (v. l.) Lisa Stelbrink, Brigitte Junker und Renate Sauer mit den Spendern Tim Becker und Sophie Weber vom Abiturjahrgang 2015 des Pelizaeus-Gymnasiums. Foto: Diakonie/Susanne Bornefeld

 

 

 

 


Paderborn (dph). Die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. freut sich über eine Spende des Abiturjahrgangs 2015 des Pelizaeus-Gymnasiums Paderborn. Im Wert von über 350 Euro haben die ehemaligen Schüler Füller, Patronen und Hefte gekauft und als Sachspende übergeben. Das Geld war bei den Abiturfeiern übrig geblieben. Unterstützt werden sollte damit eine Organisation vor Ort, die etwas mit Schule zu tun hat. „Wir wollten etwas zurückgeben, denn wir haben unsere Schulbildung kostenfrei bekommen. Jedes Kind in Deutschland, auch Flüchtlingskinder, sollten diese Möglichkeit haben“, sagten Tim Becker und Sophie Weber bei der Spendenübergabe. Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld freut sich über dieses Engagement für Chancengleichheit in der Bildung und bedankte sich beim gesamten Abiturjahrgang.

 

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