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2016 11 10 Tagung Diakonie RWL in PB kl
Willkommen in Paderborn: Diakonie-Vorstand Jutta Vormberg (vorne 2. v. l.) und Superintendent Volker Neuhoff (hinten 4. v. l.) begrüßten die Teilnehmenden der Tagung im Haus der Evangelischen Kirche. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Der Geschäftsbereich Familie, Bildung und Erziehung (FABE) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) ist zu einer zweitägigen Klausurtagung in Paderborn zusammen gekommen. Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., und Superintendent Volker Neuhoff, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn, begrüßten die Gäste im Haus der Evangelischen Kirche.

Danach besuchten die Teilnehmenden in Gruppen die Diakonie-Beratungsstelle Riemekestraße, die Mobile Jugendsozialarbeit der Diakonie im Stadtviertel Kaukenberg, die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge in Bad Driburg, wo die Diakonie Verfahrensberatung und Beschwerdemanagement anbietet sowie eine Wohngruppe des St. Johannisstift für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Paderborn.
Am Abend des ersten Tages stand außerdem eine Stadtführung auf evangelischen Spuren in Paderborn auf dem Programm.


2016 10 21 Spende Pfadfinder SMK PB kl

Spendenübergabe: Die Jungpfadfinderinnen und -pfadfinder und Brigitte Junker von der Schulmaterialienkammer freuen sich über die erfolgreiche Aktion. Foto: Diakonie

Paderborn (dhp). Die Jungpfadfinderinnen und -pfadfinder der St. Meinolf Kirchengemeinde Paderborn haben die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. tatkräftig unterstützt: Mit einer Spende in Höhe von 300 Euro und mit prall gefüllten Rücksäcken voller gebrauchter und neuer Schulmaterialien.

Die 18 Mitglieder der Gruppe hatten sich bei ihrem wöchentlichen Treffen mit dem Thema Kinderarmut beschäftigt und dann für die Schulmaterialienkammer Rucksäcke, Hefte, Stifte und vieles mehr gesammelt. Außerdem verkauften sie beim Gemeindefest selbst gebackene Kekse und nahmen damit 300 Euro ein.

Im Rahmen einer Gruppenstunde überreichten sie die Materialien und den Geldbetrag an Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld und die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer Brigitte Junker. „Ich freue mich sehr über die Spende, besonders weil sich hier Kinder für Kinder engagiert haben“, sagt Susanne Bornefeld.



 

Fachtag Altersarmut Kreis PB zusammen 300x208
Anmeldefrist: 31. Oktober!

Paderborn. Das Netzwerk „Der Kreis Paderborn hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“, zu dem auch die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. gehört, veranstaltet am Donnerstag, 17. November 2016, von 9.30 bis 16. 30 Uhr in der Kulturwerkstatt Paderborn einen Fachtag zum Thema Altersarmut. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Oktober möglich.

„Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Menschen, die 65 Jahre und älter sind, um über fünf Millionen steigen. (…) Zudem wird der Anteil älterer Menschen steigen, die von Altersarmut betroffen oder bedroht sind. Waren im Jahr 2006 noch 10,4 Prozent der ab 65-Jährigen armutsgefährdet, lag der Anteil im Jahr 2013 bereits bei 14,3 Prozent. Und die Tendenz ist weiter steigend.“ – So leitet die Bertelsmann Stiftung ihre jüngst erschienene Studie zum Thema Altersarmut ein und macht so deutlich: Altersarmut ist ein Thema das drängt und dessen sich mehr angenommen werden muss.

Das Netzwerk „Der Kreis Paderborn hält zusammen – für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ lädt deshalb zu einem Fachtag Altersarmut ein, um mit Fachkräften, Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung Hintergründe zu analysieren und Handlungsnotwendigkeiten und -ansätze zu entwickeln.

Auf dem Programm stehen ein Fachvortrag, Fachforen, Workshops und eine Podiumsdiskussion. Einzelheiten zum Programm und die Anmeldung finden Sie auf der Internetseite zum Fachtag.




 

2016 09 30 Korsikowski Christa Archiv

Im Ruhestand: Christa Korsikowski, Verwaltungsangestellte im Sekretariat der Diakonie-Schuldnerberatung. Foto: Diakonie/Archiv


Paderborn (dph). Christa Korsikowski (64), Verwaltungsangestellte im Sekretariat der Schuldnerberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., ist nach 27 Jahren bei der Diakonie in den Ruhestand gegangen.

Die gebürtige Scharmederin arbeitete erst in ihrem erlernten Beruf als Arzthelferin, später dann im kaufmännischen Bereich. Im Jahr 1989 begann sie ihre Tätigkeit für das damalige Diakonische Werk. Zunächst war sie als Mitarbeiterin in der Altenarbeit im Paderborner Lukas-Pfarrbezirk eingesetzt.

Im Herbst 1989 wechselte sie dann als Verwaltungskraft in die Schuldnerberatung der Diakonie, die zu der Zeit gerade aufgebaut wurde. Christa Korsikowski war zuletzt für sieben Schuldnerberaterinnen und -berater der Diakonie in Stadt und Kreis Paderborn zuständig und erste Anlaufstelle für Ratsuchende.


 

 

 

2016 09 13 Roesler Klaus Archiv

Im Ruhestand: Klaus Roesler, Schuldnerberater der Diakonie. Foto: Diakonie/Archiv


Paderborn (dph). Klaus Roesler (65), Schuldnerberater der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., ist nach 30 Jahren Dienst beim Evangelischen Kirchenkreis Paderborn und bei der Diakonie in den Ruhestand gegangen.

Roesler, der zunächst Versicherungskaufmann war und dann Sozialarbeit studiert hatte, begann seine Laufbahn 1986 mit dem Anerkennungsjahr beim Kirchenkreis Paderborn. Anschließend war er als Sozialarbeiter zunächst beim Kirchenkreis und dann bei der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. tätig. Ab 1987 baute er die Schuldnerberatung der Diakonie maßgeblich mit auf. Mit dieser ersten Stelle für Schuldnerberatung war die Diakonie Vorreiterin in der Region.

Diakonie-Vorstand Udo Pampel dankte Klaus Roesler im Rahmen einer Verabschiedungsfeier für sein großes Engagement. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für seine Dienste überreichte Pampel Klaus Roesler das Kronenkreuz der Diakonie in Gold.

Roesler habe Pionierarbeit geleistet und „die Grundlagen für das gelegt, was unsere Schuldnerberatung heute ausmacht“, betonte Pampel. Diese sei „ein professioneller Beratungsdienst mit hohem Qualitätsanspruch“ und „ein wirkliches Aushängeschild“ für die Diakonie. Klaus Roesler habe nie den Blick für den Menschen hinter den Schulden verloren, sagte der Diakonie-Vorstand. Seine berufliche Leidenschaft, Gelassenheit, Hoffnungen und Expertise würden fehlen.

An der Verabschiedungsfeier nahmen Kolleginnen und Kollegen Roeslers sowie seine Frau und Kinder teil. Die Andacht hielt der langjährige frühere Diakoniepfarrer Detlev Schuchardt.

 

Volle Schultüten für die Schulmaterialienkammer der Diakonie

2016 09 07 Spende Kaufhof SMK PB kl
Mit gespendeten Schultüten: Brigitte Junker, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer, Lara Komnenov, Geschäftsführerin GALERIA Kaufhof Paderborn und Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld.Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dhp). Mit 21 Schultüten hat die GALERIA Kaufhof Paderborn die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. unterstützt. Die Tüten im Wert von jeweils 26 Euro waren mit allen Utensilien für den ersten Schultag gefüllt. Kunden hatten sie während einer Spendenaktion des Kaufhauses mit dem Schwerpunkt Bildung für 15 Euro erwerben können. Den Restbetrag übernahm das Unternehmen.

Lara Komnenov, Geschäftsführerin der GLAERIA Kaufhof Paderborn, übergab die Schultüten an die Einrichtung der Diakonie, die kostenlos Schulmaterialien an Schüler aus Familien mit geringem Einkommen verteilt. „Wir merken bei jeder Charity-Aktion, dass unsere Kunden sich gerne engagieren, besonders für bedürftige Kinder“, sagte Lara Komnenov. Ziel sei es gewesen, den Kunden die Möglichkeit zu geben, aktiv etwas Neues für Kinder zu spenden.

Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld freut sich über die Schultüten: „Angesichts des großen Bedarfs in diesem Jahr können wir diese Materialien sehr gut gebrauchen.“ An den Öffnungstagen zu Beginn des neuen Schuljahres wurden 1000 Kinder und Jugendliche mit Schulmaterialien ausgestattet.


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Erschreckend, dass in Deutschland Bildung auf Spenden angewiesen ist

2016 09 06 Besuch Sup Neuhoff SMK PB kl
In der Schulmaterialienkammer: Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Angelika As (r.) und
Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld (l.) erläutern Superintendent Volker Neuhoff
die Abläufe bei der Ausgabe der Schulmaterialien. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dhp). „Ich finde es faszinierend, was hier entstanden ist und was für ein großes Potential an Engagement darin steckt“, sagte Superintendent Volker Neuhoff bei seinem Besuch in der Schulmaterialienkammer der Diakonie im Paderborner Lukas-Gemeindezentrum. „Auf der anderen Seite ist es erschreckend, dass so eine Einrichtung notwendig und in einer reichen Nation wie Deutschland Bildung auf Spenden angewiesen ist“, betonte Neuhoff. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn ist auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Er informierte sich vor Ort über die Arbeit und sprach mit ehrenamtlich Mitarbeitenden und Kunden der Schulmaterialienkammer.

„Ohne die Unterstützung der Lukas-Gemeinde, des Kirchenkreises und der Diakonie wäre es nicht gegangen“, blickte Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld auf die Anfänge zurück. Mit der Einführung von Hartz IV hatte sie die Notwendigkeit gesehen, bedürftige Familien mit Schulmaterialien zu helfen und so für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen. „Das Lukaszentrum ist schon immer ein Ort für Kinder und Familien gewesen. Deshalb passt die Schulmaterialienkammer sehr gut in das Zentrum“, erklärte Christoph Keienburg, Pfarrer des Lukas-Bezirks der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Paderborn. In der Schulmaterialienkammer würden die Menschen mit sehr großem Respekt behandelt, das präge die Atmosphäre, so Keienburg.

Dagmar Schmidt, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin, berichtete von einigen Beispielen für Erfolge der Schulmaterialienkammer. So habe ein Schüler, der von der Kammer unterstützt wurde, sein Abitur mit Eins bestanden. Und eine Schule habe ihre umfangreiche Materialanforderung zum Schuljahresbeginn reduziert, nachdem die Schulmaterialienkammer darauf hingewiesen habe, dass viele Familien diese nicht bezahlen könnten.

Er sei dankbar, dass so viele Menschen die Schulmaterialienkammer unterstützen würden - mit Geldspenden, Sachspenden oder ihrer Zeit als Ehrenamtliche, unterstrich Superintendent Neuhoff. Beeindruckt zeigte er sich von der Flächenwirkung der Einrichtung: „Es gibt viele, die sich davon anregen lassen, etwas für Schulkinder zu tun. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft.“

Die Schulmaterialienkammer der Diakonie unterstützt seit elf Jahren Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen kostenlos unter anderem mit Heften, Stiften, Farbkästen und Tornistern. Die Zahl der ausgestatteten Schüler liegt zurzeit bei rund 2000 pro Jahr. Für ihre Arbeit ist die Schulmaterialienkammer auf Spenden angewiesen. Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren die Ausgabe der Materialien. Eine hauptamtliche Mitarbeiterin der Diakonie koordiniert die Arbeit. Die Stadt Paderborn unterstützt die Einrichtung, indem sie den hauptamtlichen Stellenanteil finanziert.


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2016 08 31 Besuch CDA SMK Elsen Gruppe kl

Beim Besuch der Schulmaterialienkammer: Bernd Schulze-Waltrup (Paderborn), Mitglied des Kreistages, Vorsitzender des CDA Kreisverbandes; Walter Kern (Lemgo), Mitglied des Landtages, CDA Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe; Bernhard Schaefer (Paderborn), Mitglied des Stadtrates, CDA Kreisverband; Magdalena Brieden (Paderborn), stellv. Vorsitzende des CDA Kreisverbandes, Birgit Junker, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer; Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld, Pfarrerin Elke Hansmann, Angelika Gemkow (Bielefeld), CDA Bezirksverband OWL und Daniel Güttler (Düsseldorf) Landesgeschäftsführer CDA Nordrhein-Westfalen. Foto: DPH/Oliver Claes


Paderborn-Elsen (dph). Im Rahmen ihrer Sommerbereisung 2016 besuchten Mitglieder der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Am Öffnungstag im evangelischen Gemeindehaus in Elsen sprachen die Politikerinnen und Politiker mit Ehrenamtlichen und Kunden der Schulmaterialienkammer. Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld und Pfarrerin Elke Hansmann von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Elsen berichteten über die Arbeit der Einrichtung und die soziale Situation vor Ort. Themen waren unter anderem die Bedeutung des Ehrenamtes, Armut, Bildung und die Integration von Flüchtlingen.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der geleisteten Arbeit und dankten vor allem den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement. Landtagsabgeordneter Walter Kern (Lemgo), Sprecher der CDU-Fraktion in der Enquete-Kommission „Zukunft der Familienpolitik in NRW“, betonte die Rolle der Kirchen in der sozialen Arbeit und in der Flüchtlingshilfe: „Dies ist eine Chance für das Ehrenamt.“ Ehrenamt funktioniere aber nur zusammen mit dem Hauptamt, unterstrich Kern. „Wir sind ein eingespieltes Team und es macht Spaß. Das ist unsere Stärke, die wir nach außen tragen“, sagte die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer Birgit Junker.

Bernd Schulze-Waltrup (Paderborn), Mitglied des Kreistages und Vorsitzender des CDA Kreisverbandes, bedankte sich dafür, die Arbeit der Schulmaterialienkammer kennenlernen zu können „Die Sommerbereisung ist für uns eine wichtige Möglichkeit der Rückkopplung mit Institutionen, Schulen und sozialen Einrichtungen.“

In Elsen wurden in diesem Jahr 81 Kinder mit Schulmaterialien ausgestattet, zehn ehrenamtlich Mitarbeitende organisierten die Ausgabe. Auch im als wohlhabend geltenden Elsen gebe es versteckte Armut und Bedarf für die Schulmaterialienkammer, unterstrich Pfarrerin Elke Hansmann. „Ein neues Aufgabengebiet sind die Flüchtlinge“, sagte Hansmann. Die Flüchtlingsfamilien mit schulpflichtigen Kindern würden von Ehrenamtlichen zur Schulmaterialienkammer begleitet.

Die Einrichtung der Diakonie gibt seit elf Jahren Bedarfsmaterial für die Schule an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen aus, um Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. In der Schulmaterialienkammer Paderborn im Lukas-Gemeindezentrum seien 30 Ehrenamtliche im Einsatz, die Zahl der ausgestatteten Schüler liege bei rund 2000 jährlich, erklärte Susanne Bornefeld. Unterstützt wird die Schulmaterialienkammer durch die Stadt Paderborn, die den Stellenanteil der hauptamtlichen Mitarbeiterin finanziert.




 






Paderborn (dph). Die Gruppe der Psychosozialen Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. für Kinder krebserkrankter Eltern trifft sich wieder am Donnerstag, 1. September 2016, von 15 bis 16.30 Uhr in der Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12 (2. Obergeschoss).

Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bei Petra Grunwald-Drobner, Tel. 05251 5401841; Email: grunwald(at)diakonie-pbhx.de.

Die Kindergruppe findet wöchentlich donnerstags statt. Ziel ist es, die Kinder in der schwierigen Situation zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Auch die erkrankten Eltern werden durch die Unterstützung für ihre Kinder entlastet. Unterstützt wird die Kindergruppe durch die Cordula-Reuter-Stiftung für an Brustkrebs erkrankte Frauen (Bad Lippspringe) und der Familie Osthushenrich Stiftung (Gütersloh).


Hintergrundinformation: Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.
In Paderborn bietet die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Psychosoziale Krebsberatung an. Ansprechpartnerin in der Beratungsstelle in der Riemekestraße 12 in Paderborn ist die Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner. Betroffene werden in psychosozialen Fragen, bei Anträgen und Formularen sowie bei finanziellen Problemen beraten. Außerdem gibt es in der Beratungsstelle einen Gesprächskreis für Betroffene (jeden ersten Montag im Monat von 15 bis 16.30 Uhr) und eine Gruppe für Kinder an Krebs erkrankter Eltern (in der Regel donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr). Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. wurde 2006 eingerichtet und ist die derzeit einzige Beratungsstelle dieser Art im Kreis Paderborn. Unterstützt wird sie vom „Förderverein für unabhängige Psychosoziale Krebsberatung e.V.“. In Ostwestfalen-Lippe gibt es weitere Psychosoziale Krebsberatungsstellen in Bielefeld, Herford und Minden.


 

2016 07 26 SMK PB Spende Michels 2 kl

Spendenübergabe in der Schulmaterialienkammer: (v. l.) Diakonie-Vorstand Udo Pampel, Brigitte Junker, ehrenamtliche Mitarbeiterin, Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld, Beate Dreier, Schirmherrin der Schulmaterialienkammer, Spenderin Angela Michels und Jana (6 J.) mit ihrem neuen Rucksack. Foto: DPH/Oliver Claes


Paderborn (dph). Die „Hans-Joachim und Angela Michels Stiftung“ unterstützt erneut die Arbeit der Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Bei der Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 5.000 Euro sagte Angela Michels, dass ihr die Schulmaterialienkammer besonders am Herzen liege. „Ich schätze die Arbeit, die sie leisten. Das in Kinder investierte Geld ist das am besten angelegte Geld“, betonte Michels.

In Namen der Diakonie dankte Vorstand Udo Pampel der Spenderin für ihre langjährige Verbundenheit und die großzügige Unterstützung. „Durch ihr Engagement stärken sie uns und zeigen uns, dass wir mit unserer Arbeit auf einem richtigen Weg sind“, sagte Pampel.

Dank der Spende könne die Schulmaterialienkammer weiterarbeiten, erklärte Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld. Aktuell sei der Bedarf besonders hoch. In diesem Schuljahr wurden bereits mehr als 1.500 Kinder ausgestattet, darunter rund 100 schulpflichtige Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die eine Komplettausstattung benötigten. An den ersten zwei Ausgabetagen für das kommende Schuljahr konnten im Juli fast 300 Schulkinder ihre benötigten Schulmaterialien in Empfang nehmen.

Die „Hans-Joachim und Angela Michels Stiftung“, die sich für Kinder und sozial schwache Familien in Paderborn und Umgebung einsetzt, spendet seit 2012 regelmäßig für die Schulmaterialienkammer. Die Einrichtung der Diakonie gibt Schulmaterialien an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen aus und ist auf Spenden angewiesen. Rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren die Ausgabe der Materialien.


Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

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