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Paderborn (dph). Die Bürgerstiftung Paderborn unterstützt den Förderverein für Unabhängige Psychosoziale Krebsberatung e.V. mit 10.000 Euro. Nach 2015 und 2016 ist es die dritte Spende in dieser Höhe der Bürgerstiftung an den Förderverein. Der seit 2013 bestehende Verein setzt sich dafür ein, dass im Kreis Paderborn eine dauerhaft finanzierte Vollzeitstelle für Psychosoziale Krebsberatung geschaffen wird. Finanziell unterstützt der Förderverein die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Zurzeit ist diese die einzige Beratungsstelle dieser Art im Kreis Paderborn. Mit einer halben Stelle berät hier eine Psychoonkologin Betroffene und deren Angehörige.

„Ohne die Unterstützung der Bürgerstiftung wäre die Entwicklung unseres Vereins so nicht möglich gewesen. Sie hat Sicherheit gegeben und eine gute Basis gelegt. Das hat uns sehr geholfen“, sagt Bernd Schulze-Waltrup, Vorsitzender des Fördervereins-Vorstandes. „Das Angebot in der Psychosozialen Krebsberatung konnte dadurch erweitert werden“, bedankte er sich bei Stephan Kleine, Vorsitzender des Vorstands der Bürgerstiftung Paderborn, der die gute Nachricht überbrachte. Auch Stephan Kleine freut sich darüber, dass die Beratungsarbeit ausgebaut werden konnte. „Wir sehen die positive Entwicklung, und deshalb war schnell klar, dass wir den Förderverein ein drittes Mal unterstützen.“ Insgesamt hatte die Bürgerstiftung dem Förderverein eine Förderung in Höhe von 30.000 Euro über mehrere Jahre in Aussicht gestellt.

Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter, bedankte sich bei der Bürgerstiftung und dem Förderverein für die Unterstützung. Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie, die 2006 mit einer Viertelstelle gestartet war, konnte auf eine halbe Stelle erweitert werden. „Wir haben die Sprechzeiten erweitert, und die Beratungsstelle wird immer bekannter“, erklärte Vormberg. Alle Beteiligten seien sich einig, dass Psychosoziale Krebsberatung wichtig sei und der Bedarf wachse. So stehe es auch im Nationalen Krebsplan. Das habe aber nicht dazu geführt, dass sich die Krankenkassen an der Refinanzierung der Beratung beteiligten, so Vormberg. Im letzten und im laufenden Jahr habe es zumindest eine pauschale Förderung aller Krebsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen in Höhe von einem Drittel der Kosten durch die Landesregierung gegeben. Noch offen sei, wie es 2019 weitergehe.

Internet:
www.foerderverein-krebsberatung-pb.de










2018 05 15 Tag der Pflege Gruppe 0307 kl
Gute Laune vorm Rathaus: Die Teilnehmer der Kundgebung: (v. l.) Landrat Manfred Müller, Michaela Lindner, Kim Pochalla, Christian Duczek, Josefine Ernstberger, Oliver Schneider, Janine Klöpping, der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt, Moderatorin Antje Huismann und Rapper Ferdi Cebi. Foto: Karl-Martin Flüter

Paderborn. Die Pflegekräfte aus dem Kreis Paderborn haben am Samstag in der Paderborner Innenstadt für ihren Beruf geworben. Mit einem Autokorso und während einer Kundgebung vor dem Rathaus betonten sie die Bedeutung der Pflege für die gesamte Gesellschaft.

In diesem Jahr wurde am „Tag der Pflege“ ein gewachsenes Selbstbewusstsein der Pflegenden deutlich. Vorm Rathaus berichteten Pflegekräfte, warum sie ihren Beruf gerne machen. Sie unterhielten Unterstützung von prominenter Seite. Landrat Manfred Müller betonte die Bedeutung der Pflege für das soziale Leben im Kreis. Pflege sei ein Beruf, der nah an den Menschen sei, einen sicheren Arbeitsplatz und gute Aufstiegschancen biete. Der Landrat ist Schirmherr einer Imagekampagne, mit der die Wohlfahrtsverbände für Pflege und Pflegeberufe werben.

Die Kundgebung mit etwa 200 Teilnehmern fand am Samstagmittag (12. Mai) auf dem großen Podest statt, auf dem wenige Stunden später die SCP-Kicker den Aufstieg feierten. Dank der Kabarettistin Antje Huismann störte das doch etwas groß geratene Ambiente nicht. Dass eine Kabarettistin den Tag der Pflege moderierte, war symptomatisch. Schon zuvor hatten Vertreter der Pflege im Kreis mitgeteilt, man wolle weg von der „Jammerkultur“.

Entsprechend klangen die Statements der Pflegemitarbeiter. Kim Pochalla, Auszubildende in der Diakoniestation St. Johannnisstift, sieht die große Attraktivität des Pflegeberufs auf dem Arbeitsmarkt. Janine Klöpping, Pflegeazubi im Caritasverband Paderborn, lobt die Vielseitigkeit der Pflege und die emotionale Nähe: „Es kommt etwas zurück. Ich gehe nach der Arbeit immer mit einem Gefühl der Zufriedenheit nach Hause.“

Die große Verantwortung in seinem Beruf findet Oliver Schneider, Krankenpfleger im St. Johannisstift, als bereichernd. Und Christian Duczek, stellvertretender Pflegedienstleiter im Clemens-August-von-Haus in Delbrück, baut trotz des herrschenden Mangels an Pflegekräften auf die Zukunft: „Es gibt viel Potential. Jetzt kommt es nur darauf an, dass die Politik reagiert.“

Die Probleme der Gegenwart können Pflegekräfte nicht alleine lösen. Die gesamte Gesellschaft ist gefordert. Gemeinsamkeit und mehr Verständnis für die Pflege forderte Rapper Ferdi Cebi, selbst Altenpfleger im St. Johannisstift, mit dessen Songs die Kundgebung begann und endete. Aufmerksamkeit erregten auch die 53 Pkw von Pflegekräften, die in einem Autokorso zwei Mal um die Innenstadt fuhren.

Am besten aber brachte es wohl die älteste Teilnehmerin der Veranstaltung auf den Punkt. Josefine Ernstberger wird von der Caritas zu Hause versorgt. Am Samstag kletterte die 96-Jährige kurzentschlossen auf die Bühne und rief unter großem Jubel ihren Zuhörern zu: „Ihr seid alle wunderbar.“








2018 05 16 CrossDressing kl

Informierten über geschlechtliche Vielfalt: (v. l.) Thimon Theiß, Andrea Rottmann, Simon Dierkes, Mona Guhl und Thorsten Driller vom Sexualpädagogischen Arbeitskreis Paderborn Foto: Sexualpädagogischer Arbeitskreis

Paderborn. Bei strahlendem Wetter war der Sexualpädagogische Arbeitskreis Paderborn am vergangenen Dienstag mit der Ausstellung Cross-Dressing in der Paderborner Fußgängerzone. Anlass hierfür ist der heute stattfindende Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie*. Dieser wird seit 2005 am 17. Mai begangen. Ziel des Tages ist es, mehr Akzeptanz und Respekt für lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Menschen einzufordern. „Denn noch immer sind Diskriminierung und Gleichstellung ein großes Thema, auf das global aufmerksam gemacht werden muss“, so Andrea Rottmann von der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Geschlechtsunterschiede und eine „typische“ Geschlechterperformance werden von Mensch zu Mensch individuell ausgestaltet, gelebt und interpretiert. Häufig wird diese individuelle Ausgestaltung und Interpretation jedoch nicht hinterfragt. Sie ist oft nicht einmal bewusst. An diesem Punkt setzt die Cross-Dressing Ausstellung an. Die Wanderausstellung der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW bietet Einblicke in einen mehrtägigen Cross-Dressing-Workshop mit jungen Erwachsenen.

Der Sexualpädagogische Arbeitskreis Paderborn besteht aus Mitarbeitenden der AIDS-Hilfe Paderborn e.V., der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., pro familia Paderborn e.V. und des FreienBeratungsZentrums Paderborn. Er wurde mit dem Ziel gegründet, durch die Kooperation der Einrichtungen eine noch breitere Angebotspalette an sexualpädagogischen Angeboten in Stadt und Kreis Paderborn zur Verfügung stellen zu können. „Der Arbeitskreis ist damit ein wichtiger regionaler Baustein in der Information und Sensibilisierung zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“, so Thorsten Driller von der AIDS-Hilfe in Paderborn.

 

 

 

 

2018 04 16 Spende Lions SMK PB Foto Loos b kl
Scheckübergabe: Die Mitglieder des Lionsclubs „Paderborn – Drei Hasen“ (v. l.) Jürgen Pieper, Volker Wester, Robert Knüttel und Andreas Stiewe und der Präsident des Leoclubs Paderborn, Sebastian Schäfer (2.v.l.) überreichen symbolische Schecks an die Koordinatorin der Schulmaterialienkammer, Susanne Bornefeld (3.v.l.) und für das Projekt „WhatsApp gegen Depression bei Kindern“. Foto: Lions/Lina Loos

Paderborn. Anlässlich der 15. „Night oft he Lions“ im Restaurant „Bobbert`s“ feierten über 300 Gäste für den guten Zweck mit einer attraktiven Tombola, einem reichhaltigen Fingerfood Buffet und Livemusik der „Heavy Violine“ von Alex P. Einen symbolischen Scheck in Höhe von 7.500 Euro konnte der Präsident des Lionsclubs „Paderborn-Drei Hasen“, Volker Wester, der Koordinatorin der Schulmaterialienkammer Diakonie Paderborn-Höxter. e.V., Susanne Bornefeld, überreichen. Der Erlös aus dem Verkauf von Glühwein auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt sowie der Tombola kommt auf diese Weise bedürftigen Familien mit Kindern zugute. Die Schulmaterialienkammer lebt von Spenden, die Materialien werden regelmäßig von Ehrenamtlichen verteilt. Für das Projekt „WhatsApp gegen Depression bei Kindern“ wurden 1.500 Euro gespendet. Im Lionsclub „Paderborn- Drei Hasen“ engagieren sich derzeit 39 Mitglieder.







2018 04 05 SMK PB Jugendpreis b kl

Freuen sich über die Teilnahmeurkunde: (v. l.) Philipp-Alexander Bornefeld, Jara Ridderbusch, Jacqueline Ewest, Sonja Kellner, Wiebke Züll und Angelika As von der Paderborner Schulmaterialienkammer der Diakonie. Foto: Diakonie

Paderborn (dph). In diesem Jahr hatte die Stadt Paderborn einen Jugendpreis ausgelobt, um das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 27 Jahre zu würdigen. Vorgeschlagen worden waren auch die insgesamt elf jungen Ehrenamtlichen, die sich in der Paderborner Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. engagieren. Auch wenn sie keinen Preis bekommen haben, wurden sie zur Preisverleihung in das historische Rathaus eingeladen, erhielten eine Teilnahmeurkunde sowie kleine Präsente und freuten sich sehr über die Anerkennung ihrer Arbeit.

Ohne ehrenamtliches Engagement sei unsere Gesellschaft nicht lebensfähig, sagte Bürgermeister Michael Dreier bei der Veranstaltung. Er appellierte an junge Menschen, sich einzubringen. Der Jugendpreis wurde zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ausgelobt, insgesamt 23 Projekte, Initiativen und Einzelpersonen waren vorgeschlagen worden. Die Jury vergab einen ersten Platz und zwei zweite Plätze und zeichnete wegen der hohen Qualität alle Vorgeschlagenen mir Urkunden aus. Zukünftig soll der Preis regelmäßig vergeben werden.

Für Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld ist das Engagement der jungen Menschen eine Bereicherung für das rund 40-köpfige Team von Ehrenamtlichen in der Schulmaterialienkammer: „Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen und ein Erfahrungsaustausch von Jüngeren und Älteren. Dadurch wird das Team insgesamt bereichert, gestärkt und motiviert.“





2018 04 04 Krebsberatung Petra Grunwald Drobner Foto Diakonie PB HX
Petra Grunwald-Drobner ist eine der wenigen Krebsberaterinnen, die es in NRW gibt. (Foto: Diakonie Paderborn-Höxter)

In Nordrhein-Westfalen erkranken jährlich mehr als 100.000 Menschen an Krebs. Die gefährliche Erkrankung bringt das Leben aus dem Gleichgewicht. Krebsberatungsstellen leisten hier wertvolle Hilfe. Doch ihre Arbeit wird nicht ausreichend finanziert. Darauf macht die Diakonie RWL aus Anlass des Weltgesundheitstages am 7. April aufmerksam.
„Krebsberatung ist persönliche Beratung, von Angesicht zu Angesicht.“ So beschreibt Petra Grunwald-Drobner, was sie seit gut zehn Jahren bei der Diakonie Paderborn-Höxter tut - inzwischen mit einer halben Stelle, die aus Projektmitteln finanziert wird. Die Expertin berät die Betroffenen selber, deren Angehörige, aber auch Verwandte oder Freunde von Krebskranken. Sie arbeitet eng und gut mit Ärzten zusammen, macht aber keine therapeutischen Angebote im engeren Sinne. Neben ihrer Einzelberatung begleitet sie einen Angehörigenkreis. Selbsthilfe hält sie für wichtig.
Krebs ist eine seelische Bedrohung, führt aber schnell auch zu sozialem Abstieg. „Viele rutschen in eine finanzielle Schieflage“, beobachtet die Diakonie-Beraterin. Krebskranke können nicht mehr arbeiten, das Familieneinkommen sinkt – oft bis zur Existenzgrenze. Auch müssen krebskranke Menschen überall zuzahlen, etwa, wenn sie aus medizinischen Gründen zusätzliche Vitamine brauchen.

 

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Für Medikamente müssen Krebspatienten oft zuzahlen. Viele bringt das in finanzielle Nöte. (Foto: Vista/pixelio.de)

Eine Krankheit mit Familie

Krebs ist eine Krankheit mit Familie. Partnerschaften werden belastet, die Erziehung von Kindern gerät unter Druck. Im Paderborner Raum konnte die Krebsberatung auf dem Land mit Hilfe der „Aktion Lichtblicke“, einer Spendenaktion der Lokalradios mit Sozialverbänden wie der Diakonie RWL, in einem Projekt ausgebaut werden. Vor allem die Eltern krebskranker Kinder finden hier Unterstützung. Wer weite Wege hat und in seiner Mobilität eingeschränkt ist, hat es schwer, an gute Beratung zu kommen.
Auf die Frage nach neuen Trends in der Krebsberatung kann die Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner auch auf Erfreuliches hinweisen: „Früher war Beratung reine Frauensache, heute kommen immer mehr Männer.“ Sie machen inzwischen etwa 30 bis 40 Prozent der Klienten aus. Erfreulich sind natürlich auch die Fortschritte in der Krebsmedizin. Die Betroffenen haben deutlich bessere und längere Überlebenschancen. Das wiederum, so macht die Sozialarbeiterin klar, führt dazu, dass der Beratungsbedarf für Krebsberatung steigt.

Nur 23 Krebsberatungsstellen in NRW

Vor über 25 Jahren haben sich die Krebsberatungsstellen aus den Gesundheitsämtern heraus entwickelt. In NRW sind von Minden bis Aachen 23 Krebsberatungsstellen aktiv. Das ist wenig, denn statistisch gesehen muss jeder zweite Bürger im Laufe seines Lebens mit einer Krebsdiagnose rechnen. In diakonischer Trägerschaft gibt es jeweils eine Krebsberatungsstelle in Paderborn und in Hagen.
Die frühere Landesarbeitsgemeinschaft Krebsberatungsstellen NRW hat sich zum 31. März 2016 aufgelöst. Nachfolgeorganisation ist jetzt der Fachverband Krebsberatungsstellen NRW. So soll die Schlagkraft im Sinne der Betroffenen erhöht werden. Wesentliches Ziel des Fachverbandes KBS NRW ist es, strukturell, fachlich und finanziell die hohe Beratungsqualität der Krebsberatung zukunftssicher zu machen. Denn das Land NRW fördert die Krebsberatungsstellen nur von Jahr zu Jahr mit einmaligen Beihilfen.

 

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Mal wieder eine Frage des Geldes: Der Bedarf an Krebsberatung steigt, aber die Finanzierung ist nicht auskömmlich. (Foto: Vista/pixelio.de)

Beratung ohne Planungssicherheit

Für 2017 und 2018 hat das Land jeweils eine Überbrückungsfinanzierung von 500.000 Euro bewilligt. Pro ambulante Krebsberatungsstelle sind somit 21.700 Euro ausgezahlt worden. Bei dieser Mittelbewilligung handelt es sich um eine einmalige Zuwendung des Landes, aus der keine finanziellen Zusagen oder Ansprüche für folgende Jahre abgeleitet werden können. Für 2019 besteht daher keine Planungssicherheit.
Um eine ambulante Krebsberatungsstelle mit mindestens zwei Vollzeitkräften und einer halben Verwaltungskraft besetzen zu können, werden etwa 250.000 Euro jährlich benötigt. Für eine solche Finanzierung sieht der nordrhein-westfälische Fachverband aber nicht nur das Land in der Pflicht. Die Sozialversicherungsträger, also vor allem Krankenkassen und Rentenversicherung, das Land, die Kommunen, die Deutsche Krebshilfe und die Träger mit ihren Eigenmitteln sind hier gefordert, eine Mischfinanzierung zustande zu bringen.

 

 

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Pflaster drauf, wird schon? Nein, meint der Fachverband Krebsberatungsstellen NRW und fordert die Regelfinanzierung. (Foto: Cameraobscura/pixelio.de)

Regelfinanzierung sichern

Die psychoonkologische Versorgung in Deutschland wird derzeit in einer Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erforscht. Aus dieser Analyse könnte der Bedarf für eine Regelfinanzierung der ambulanten Krebsberatungsstellen deutlich werden. In jüngster Vergangenheit mussten bereits vier Krebsberatungsstellen in NRW ihre Arbeit einstellen, auch solche, die eine lange Tradition aufweisen konnten und vor Ort gut vernetzt waren.
In einer Stellungnahme macht der Fachverband anschaulich, was nötig ist: „Wir wünschen uns für NRW, dass Herr Minister Laumann und die gesundheitspolitischen Sprecher aller Fraktionen die existenziellen Nöte der ambulanten Krebsberatungsstellen thematisieren und eine Perspektive in Aussicht stellen, die die Existenz der Krebsberatungsstellen bis zum Eintritt der Regelfinanzierung sichert.“
Nachgerechnet ergibt sich Folgendes: Wenn 23 Krebsberatungsstellen jeweils 250.000 Euro im Jahr brauchen, dann geht es um eine Gesamtsumme von knapp sechs Millionen Euro. Der Haushalt des NRW-Gesundheitsministeriums liegt bei über sechs Milliarden Euro. Mit nur 0,1 Prozent des Landes-Gesundheitsbudgets ließe sich also gute Krebsberatung auskömmlich finanzieren. Und: Die Beratungsstellen wollen gar nicht das Land alleine in die Pflicht nehmen, sondern streben auf Dauer eine Teilung der finanziellen Verantwortung an.

Text: Reinhard van Spankeren, Diakonie RWL








2018 03 19 NOTL Lions SMK PB b kl
Benefiznacht: Der Lionsclub „Paderborn-Drei Hasen“ und der Leoclub laden mit (v. l.) Andreas Stiewe, Volker Wester (Präsident), Jürgen Pieper und dem Veranstalter Stefan Bergschneider (2. v. l., Geschäftsführer des „Bobbert‘s“) zur „Night of the Lions“ am 14. April ein. Foto: Lions

 

Paderborn. Feiern, tanzen, essen, gewinnen und dies alles für einen guten Zweck. Das ist möglich in der Night of the Lions am Samstag, 14. April. Der Lionsclub „Paderborn - Drei Hasen“ lädt in das Restaurant „Bobbert‘s“ am Neuen Platz 3 zur 15. Benefiznacht unter seiner Schirmherrschaft ein. Die Party beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Alex P. sorgt mit der „Heavy Violine“ für Tanzmusik und gute Laune. Zwischendurch kann man sich am Fingerfood Buffet stärken. Neben interessanten Gesprächen und Begegnungen winkt eine Tombola mit attraktiven Preisen.

Die 39 Mitglieder des Lions Clubs „Drei Hasen“ engagieren sich für soziale Zwecke im In- und Ausland. Der Club ist regelmäßig auch mit einem Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt präsent. Mit dem Erlös des Abends wird die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. unterstützt. Sie stellt Kindern aus bedürftigen Familien Schulmaterialien zur Verfügung, die aus Spenden finanziert werden. Weitere Infos gibt es unter www.lions-drei-hasen.de.

Eintrittskarten für die Lionsnacht können im „Bobbert‘s“ für 29.50 Euro im Vorverkauf oder für 35 Euro an der Abendkasse erworben werden. Der Online-Kartenverkauf ist unter https://night-of-the-lions.com/ freigeschaltet.






2018 03 27 Frauentag 113423 b kl

Am Stand vor dem Rathaus: Diakonie-Mitarbeiterin Lara Wulf-Dierkes (M.) spricht mit Interessierten aus Anlass des Internationalen Frauentages. Foto: Diakonie


Paderborn. Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. war aus Anlass der Auftaktveranstaltung zum Internationalen Frauentag in Paderborn mit einem Stand vor dem Rathaus vertreten. Von den Mitarbeiterinnen, Sabine Bergmaier, Brigitte Kaese und Lara Wulf-Dierkes, wurden die Themen „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ und „Sexualisierte Gewalt gegen Frauen“ aufgegriffen. Möglichen Gesprächspartnerinnen, die an diesem kalten Samstagmorgen unterwegs waren, wurden ein Rose sowie eine Karte mit dem Diakonie-Logo und einem prägnanten Satz zu einem der beiden Themen überreicht. Daraus ergaben sich dann oft kurze Gespräche, in denen ein Austausch speziell zu dem Satz auf der Karte erfolgte.







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Katharina Linpinsel. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Katharina Linpinsel ist neue Ansprechpartnerin der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. für das Ehrenamt in der Stadt Paderborn. Sie berät an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessierte Menschen und begleitet die hauptamtlich Mitarbeitenden der Diakonie in ihrer Arbeit mit Ehrenamtlichen. Persönlich und telefonisch erreichbar ist Katharina Linpinsel in der Regel donnerstags von 10 bis 14 Uhr im Diakonie-Gebäude in der Klingenderstraße 13 in Paderborn, Tel. (05251) 5002-42 oder per E-Mail: ehrenamt(at)diakonie-pbhx.de.

 

2017 12 22 Charitybaum Kaufhof Schulmaterialienkammer kl

Mit den Weihnachtsgeschenken: (v. l.) Michael Stauber, Geschäftsführer Galeria Kaufhof Paderborn, Susanne Bornefeld, Diakonie-Mitarbeiterin und Dagmar Schmidt, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulmaterialienkammer. Foto: DPF/Oliver Claes

 

Paderborn (dph). Bei der Aktion Charity-Baum in der Galeria Kaufhof Paderborn haben Kunden und Mitarbeiter 115 Weihnachtsgeschenke gespendet für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen, welche die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. nutzen.

Die Aktion Charity-Baum läuft seit über zehn Jahren bundesweit in allen Kaufhöfen. „Wir wollen etwas für Kinder tun, bei denen sonst die Gefahr besteht, dass sie kein Geschenk zu Weihnachten bekommen“, erklärte Michael Stauber, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Paderborn. Kunden und Mitarbeiter waren aufgerufen, die Wünsche zu erfüllen. Michael Stauber dankte den Spendern, dass auch in diesem Jahr wieder alle Geschenke realisiert werden konnten.

Diesem Dank schloss sich Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld an. Die Schulmaterialienkammer der Diakonie hat in diesem Jahr über 2.000 Schüler unterstützt. „Die Familien können nicht alle notwendigen Schulmaterialien bezahlen und haben auch zu wenig Geld für Weihnachtsgeschenke“, sagte Bornefeld. Alle Geschenke wurden vor Weihnachten in der Schulmaterialienkammer abgeholt. „Wir durften viele glückliche Eltern erleben, die sich freuten, dank der Galeria Kaufhof Aktion ein Wunschgeschenk für ihre Kinder unter den Weihnachtsbaum legen zu können“, so Bornefeld.









Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

Termine

24.Juni 2019, 15 - 16 Uhr: Sprechstunde der Sucht- und Drogenberatung im Familienzentrum Arche, Warburg, Ahornweg 14.


25. Juni 2019, 8.30 bis 10 Uhr: Elternfrühstück, in Paderborn, Ev. Familienzentrum Johannes, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7.


02. Juli 2019, 14 bis 16 Uhr: Offene Sprechstunde der Psychosozialen Krebsberatung, in Höxter, Räume der Diakonie, Brüderstraße 7.


Meldungen

  • „Zeichen setzen“: Sommersammlung der Diakonie, 22. Juni bis 13. Juli 2019. Mehr erfahren

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