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18. Juni 2019, 18 Uhr: Informationsabend über Trennung und Scheidung; in Paderborn, Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12.

Paderborn (dph). Zu einem Informationsabend über Trennung und Scheidung lädt die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. am Dienstag, 18. Juni, um 18 Uhr ein. Er findet in der Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12 in Paderborn statt. Der Paderborner Rechtsanwalt und Notar Wolfgang Weigel wird besonders die Themen Unterhalt, Sorgerecht, Gewaltschutz und Prozesskosten behandeln. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., Regionalstelle Paderborn, angeboten.

Wenn die Familie auseinanderbricht bei Trennung und Scheidung, stellen sich viele Fragen. Kann ich mir eine Scheidung finanziell überhaupt leisten? Wer bekommt im Falle der Trennung die Kinder? Wie geht es mit den Kreditraten für das Haus weiter? Antworten gibt das Angebot der Diakonie, das sich an Frauen und Männer in Trennungs- und Scheidungssituationen richtet.

Anmeldung: Petra Grunwald-Drobner, Tel.: 05251 54018-41; E-Mail: grunwald(at)diakonie-pbhx.de


 

2019 05 28 Infostand KoAP PB kl

Die Beraterinnen der Sozialraum- und Pflegeberatung informierten auf dem Paderborner Wochenmarkt über das neue Beratungsangebot: (v. l.): Alla Klimenko (Caritasverband Paderborn), Lucy Makosch (AWO Kreisverband Paderborn), Christa Kröger und Beate Lope Gonzalez (Pflegeberatung Kreis Paderborn) sowie Martha Nodzynski (Diakonie Paderborn-Höxter). Foto: Ricarda Michels/CV Paderborn

Paderborn. „Gut informiert älter werden“: Das verspricht die neue Pflege- und Sozialraumberatung, die in Kooperation zwischen dem Kreis Paderborn und den Wohlfahrtsverbänden den Paderbornern angeboten wird. Jetzt haben die zuständigen Mitarbeiterinnen Besuchern auf dem Paderborner Wochenmarkt ihr Beratungsangebot erläutert.

„Wir möchten die Angebote für ältere Menschen und ihre Angehörigen in Paderborn bekannter machen“, sagt Alla Klimenko vom Caritasverband Paderborn. Sie ist eine der Beraterinnen. „Es gibt im Kreis Paderborn eine Vielzahl an Hilfen und Angeboten, aber es fehlt das Wissen darüber“, ist sie überzeugt: „Die Menschen wissen nicht, wie sie an die Hilfen kommen können oder wer der Ansprechpartner ist.“

An diesem Punkt setzt das neue Beratungsangebot an. „Menschen, die zu uns kommen, erhalten das Rundum-Paket“, betont Lucy Makosch von der AWO. Auch sie ist eine der Beraterinnen. Das neue Beratungsangebot ist zweigeteilt. Die Mitarbeiterinnen aus der Pflegeberatung des Kreises Paderborn beraten bei Pflegebedürftigkeit. Sie informieren über pflegerische und alltagsunterstützende Angebote, zeigen Finanzierungsmöglichkeiten auf und vermitteln je nach Situation passgenaue Hilfen.

Die Ansprechpartner aus den Wohlfahrtsverbänden übernehmen eine so genannte „Lotsenfunktion“ und bieten trägerübergreifend die Beratung zu sowie Vermittlung von Alltagshilfen und von ehrenamtlichen Angeboten an.

„Wir Beraterinnen verstehen uns als unkomplizierte Kontaktstelle für die Lösung unterschiedlichster Herausforderungen, die bereits vor der Pflegebedürftigkeit auftreten können“, so Martha Nodzynski, Mitarbeiterin der Diakonie Paderborn-Höxter und ebenfalls eine der Beraterinnen.

Diese „Sozialraumberatung“ dient auch als eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, die sich für Andere engagieren wollen. „Wer selbst in einem Verein tätig ist, ehrenamtliche Aufgaben übernehmen oder Hilfe anbieten möchte, kann sich gerne bei uns melden“, lädt Lucy Makosch ein.

Auch wer sich als Nachbar engagieren und kleinere Tätigkeiten übernehmen möchte, kann sich bei der Sozialraumberatung melden. Beate Lope Gonzalez, Pflegeberaterin des Kreises, beschreibt mögliche Aufgaben für die Helferinnen und Helfer: „Leute zum Arzt zu bringen, mit ihnen einzukaufen oder einfach etwas mit den älteren Menschen zu unternehmen“.

Die Beratung durch die Mitarbeiterinnen kann telefonisch, persönlich oder auch zu Hause stattfinden. Entscheidend ist, was die Hilfesuchenden wünschen oder benötigen, betont Pflegeberaterin Christa Kröger: „Wir möchten, dass jeder die Gelegenheit hat, von uns über Hilfen und Möglichkeiten gut beraten zu werden“.

Die Kontaktdaten zu den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Sozialraum- und Pflegeberatung sind im Pflegeportal des Kreises zu finden, unter: www.kreis-paderborn.de




Paderborn/Höxter/Warburg (dph). „Albtraum Miete“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 3. bis 7 Juni. Wohnraum wird speziell in Ballungsräumen bereits für Normalverdiener unerschwinglich. Arme oder überschuldete Menschen haben kaum noch eine Chance, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Bereits im Vorfeld scheitern viele Überschuldete bei der Wohnungssuche, weil ihre Schufaauskunft schlecht ist. Dabei sagt die Schufa überhaupt nichts darüber, ob die Miete in der Vergangenheit gezahlt wurde oder nicht“, wissen die Schuldnerberaterinnen und -berater der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Hohe Mieten und Nebenkosten belasten finanzschwache Haushalte extrem und schränken die Lebensqualität stark ein. Laut einer Erhebung für die Jahre 2005-2015 von Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Union) müssen arme Haushalte in Deutschland im Durchschnitt 43,3 Prozent ihres Einkommens für die Kosten der Unterkunft aufbringen. In der EU ist das ein trauriger vorletzter Platz. Nur in Ungarn müssen Arme noch mehr für ihre Wohnung bezahlen.

Empfängerinnen und Empfänger von ALG II oder Grundsicherung leiden häufig darunter, dass die behördlich festgelegten Mietobergrenzen für die Unterkunftskosten nur noch wenig mit den realen Mietspiegeln zu tun haben. Daher muss ein Teil der ohnehin knapp bemessenen Regelsätze, die für Nahrung und Kleidung gedacht sind, in die Unterkunftskosten gesteckt werden. „Das treibt die Hilfeempfänger zu den Tafeln und in die Schuldenfalle“, erklären die Schuldnerberaterinnen und -berater.

Angesichts dieser Situation hat die Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatung der Verbände (AGS) Forderungen an Politik und Wohnungswirtschaft formuliert. Die AGS ist ein Zusammenschluss aller Träger der Freien Wohlfahrtspflege und der Verbraucherzentralen, die auch Träger der meisten Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen sind.

Die vier Forderungen lauten:
1. Sicherung von angemessenem Wohnraum für Alle durch Stärkung von sozialem und gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau sowie einer entsprechenden Wohnungs- und Stadtplanungspolitik.
2. Keine Stigmatisierung von Wohnungssuchenden durch die Schufaauskunft. Menschen im Insolvenzverfahren erhalten eine besonders schlechte Bewertung, obwohl gerade das Insolvenzverfahren ungeregelte Zwangsvollstreckungen unterbindet und dadurch Zahlungsstörungen weitgehend ausgeschlossen sind.
3. Unterstützung von Menschen mit niedrigem Einkommen durch angemessenes und dynamisches Wohngeld und die realistische Anpassung der „angemessenen Unterkunftskosten“ für Hilfeempfänger an die tatsächlichen Vergleichsmieten.
4. Ausreichende und unbürokratische Unterstützungsangebote bei Miet- und Energieschulden durch Mieter- und Schuldnerberatung. Vermieter, Kommunen und Schuldnerberatungsstellen sollen sich enger vernetzen, um den Wohnraum für die Mieter zu sichern und Verluste für die Vermieter weitgehend zu vermeiden.

www.aktionswoche-schuldnerberatung.de

2019 05 28 Plakat Aktionswoche Schuldnerberatung 2019

2019 04 25 Spende SMK PB Round Table kl

Bei der Spendenübergabe: v. l. Elisabeth Ruberg (ehrenamtliche Mitarbeiterin Schulmaterialienkammer), Beate Dreier (Schirmherrin Schulmaterialienkammer), Mario Mejia Banuelos, Steffen Jesper (beide Service Club), Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld, Henrik Egeler, Jan Kersken, Alexander Brämer (alle Service Club), Bürgermeister Michael Dreier, Jonathan Gröne, Christian Backer, Thomas Begemann und David Porcelli (alle Service Club). Foto: Privat

Paderborn. Die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 4.000 Euro. Sie stammt vom Service Club Round Table Paderborn, der im September 2018 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Dreier im Paderquellgebiet das erste Paderborner Entenrennen veranstaltet hat. 

„Wir sind stolz, dass das erste Paderborner Entenrennen ein so großer Erfolg war“, sagte der scheidende Präsident des Round Table 114, Jan Kersken, bei der Spendenübergabe und kündigte für 2019 eine Neuauflage an. Diese soll am 7. September als ein großes Familienfest für alle Paderbornerinnen und Paderborner stattfinden und wieder zugunsten der Schulmaterialienkammer sein.

Für die Spende bedankten sich die Schirmherrin der Schulmaterialienkammer, Beate Dreier, und Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld. Beide freuen sich auch darüber, dass die erfolgreiche Aktion in diesem Jahr fortgesetzt wird. Durch das Entenrennen 2018 wurden insgesamt 3.300 Euro eingenommen, weitere Erlöse stammen aus Round Table Aktionen wie dem Blutspenden oder dem Schäfchenverkauf auf dem Weihnachtsmarkt.

Die Paderborner Schulmaterialienammer der Diakonie versorgt jährlich rund 2.000 Kinder und Jugendliche aus ökonomisch benachteiligten Familien mit einer Grundausstattung für den Schulbesuch. Das Projekt ist komplett spendenfinanziert. Benötigt werden 30.000 Euro pro Jahr.




2019 04 25 Spende FAW Bahnhofsmission 19 kl

Ein „Sack voller Schlafsäcke“ wurde übergeben: (v. l.) Jana Weber (Teilnehmerin FAW), Jenny Plappert (pädagogische Mitarbeiterin FAW), Rocky Feige (Teilnehmer FAW) und Sabine Bergmaier (Leitung Bahnhofsmission Paderborn). Foto: FAW

Paderborn. Einen „Sack voller Schlafsäcke“ haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer der FAW (Fortbildungsakademie der Wirtschaft) gGMbH jetzt an die Bahnhofsmission Paderborn übergeben. Auf Einladung von Jenny Plappert, pädagogische Mitarbeiterin der FAW, stellte die die Leiterin der Bahnhofsmission, Sabine Bergmaier, die Arbeit der Bahnhofsmission den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung, Lager und Handel sowie Gesundheit und Soziales vor und bedankte sich für die Unterstützung. „Schlafsäcke werden in der Bahnhofsmission immer gebraucht. Ein ausgegebener Schlafsack hält nicht ewig; schon gar nicht, wenn man irgendwo draußen in einer Ecke schläft“, sagt Sabine Bergmaier.

Seit Anfang 2017 gibt es eine Kooperation zwischen der Bahnhofsmission und der FAW. Die jungen Menschen aus den verschiedenen Lehrgängen haben die Möglichkeit, im laufenden Jahr ein mehrwöchiges Praktikum in der Bahnhofsmission zu absolvieren. Seit 2017 findet sich auch in jedem Jahr eine Gruppe, die besondere Projekte initiiert, von denen die Bahnhofsmission dann profitiert. Aus dem Erlös einer solchen Aktion konnten auch die Schlafsäcke, die jetzt übergeben wurden, gekauft werden.

Insgesamt erhielt die Bahnhofsmission Paderborn, die ökumenisch von Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und IN VIA Paderborn e.V. getragen wird, allein im Jahr 2018 aufgrund zweier besonderer Aktionen der FAW-Lehrgangsteilnehmenden über 20 Schlafsäcke. Zusätzlich wurden für die Adventszeit Plätzchen für die Gäste der Bahnhofsmission gebacken und kreativ in kleinen Säckchen verpackt. Außerdem haben die Teilnehmenden gut erhaltene gebrauchte Kleidung für die Bahnhofsmission gesammelt und diese vorsortiert nach Damen- oder Herrenbekleidung und Größen.

 

2019 04 18 Spende FAW Bahnhofsmission 18 kl

Schlafsäcke für die Bahnhofsmission: Sabine Bergmaier, Leitung Bahnhofsmission (2. v. l.), und (v. r.) Jenny Plappert, Tanja Weidenbach, pädagogische Mitarbeiterinnen FAW, Klaus Sievers, pädagogischer Mitarbeiter FAW (hinten 2. v. r.) sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Lehrgangsbereiche. Foto: FAW





Paderborn (dph). Die Schulmaterialienkammer der Diakonie im Paderborner Lukaszentrum bittet um Sachspenden für ihre Arbeit. Besonders benötigt werden gut erhaltene Tornister für Grundschüler sowie Rucksäcke für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen. „Viele Familien wissen nicht, wie sie alle erforderlichen Schulmaterialien bezahlen sollen. Besonders die Kosten für einen Tornister oder Schulrucksack können schnell zum Problem werden“, erklärt Diakonie-Mitarbeiterin Susanne Bornefeld und bittet um Unterstützung.

Die Tornister und Rucksäcke können an folgenden Stellen abgegeben werden: Montag bis Freitag vormittags von 8.30 bis 12 Uhr im Lukaszentrum, Am Laugrund 5 sowie nachmittags von 12 bis 16.30 Uhr in der Geschäftsstelle der Diakonie, Klingenderstraße 13 in Paderborn.

Die Einrichtung der Diakonie gibt kostenlos Schulmaterialien an Kinder aus Familien mit geringem Einkommen aus. Dazu gehören auch Rucksäcke und Tornister.

Kontakt: Susanne Bornefeld, Tel. 05251 63482


PB Kaese 1

Hat zum Thema Integration noch viel vor: Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie. Foto: Privat

Paderborn/Kreis Höxter (dph). Seit einem Jahr ist Brigitte Kaese (56) als Fachkraft in der Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. tätig. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen. „Das Arbeitsfeld ist riesig, hier laufen viele Themen aus den Bereichen Zuwanderung und Integration zusammen. Es ist eine spannende Arbeit, nicht nur, weil sie so vielfältig ist, sondern weil sie auch eine sozialpolitische Komponente hat und man gemeinsam etwas bewegen kann““, betont die gebürtige Bürenerin.

Rund 190 Integrationsagenturen gibt es zurzeit in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden sie durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Träger sind die Wohlfahrtsverbände. Die Integrationsagenturen agieren in erster Linie in den vier Handlungsfeldern: Antidiskriminierungsarbeit, Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement, Sozialraumarbeit und Interkulturelle Öffnung. Dabei arbeiten sie strukturell, unterstützen andere Akteure, Dienste und Einrichtungen in deren Integrationsbemühungen. Sie entwickeln und initiieren aber auch selbst Projekte. „In der Integrationsagentur berate ich keine Klienten. Ich begleite und unterstütze zum Beispiel Gruppen, Vereine oder Initiativen beim Thema Integration“, erläutert die studierte Diplom-Sozialpädagogin, die eine Zusatzausbildung in Sozial-Management hat.

Die Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. besteht seit 2008 und war in der Vergangenheit schwerpunktmäßig im Sozialraum Kaukenberg und Lieth der Stadt Paderborn tätig und vor Ort ansässig. Brigitte Kaese hat sich im ersten Jahr ihrer Tätigkeit am Standort der Diakonie in der Klingenderstraße in Paderborn insbesondere dem Themenfeld Flucht gewidmet und als Bereichsleitung des Fachbereichs „Migration und Flucht“ die insgesamt zwölf Mitarbeitenden fachlich miteinander vernetzt und feste Strukturen für das Arbeitsfeld geschaffen.

Im Kreis Höxter ist es die besondere Aufgabe der Fachkraft, die zurzeit sechs Mitarbeitenden der Diakonie in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) des Landes NRW für Flüchtlinge in Bad Driburg und Borgentreich in ihrer Arbeit zu begleiten und zu unterstützen. Hier war im vergangenen Jahr das Thema „Petition“ von besonderer Wichtigkeit für die Fachkräfte. Die Integrationsagentur konnte ein Treffen aller Mitarbeitenden des Bereichs mit Sigrid Beer, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN sowie Sprecherin und Mitglied des Petitionsausschusses, organisieren. Diese fachlichen Treffen und Austausche mit regionalen Politikern sind zukünftig als regelmäßiges Angebot geplant.

Ein weiteres Projekt in der Flüchtlingsarbeit der Diakonie konnte mit Unterstützung der Integrationsagentur gesichert werden. In der ZUE Borgentreich wurde über zwei Jahre die psychosoziale Erstberatung von Geflüchteten als selbstinitiiertes und einmaliges Modellprojekt bis zum Sommer 2018 durchgeführt. Finanziert wurde es in dieser Zeit von der Evangelischen Kirche von Westfalen und dem Evangelischen Kirchenkreis Paderborn. Seit November 2018 wird es als Modellprojekt des Landes NRW für ein Jahr weitergeführt und darüber finanziert.

Durch die Integrationsagentur wurde im letzten Jahr ein neues Projekt eingerichtet, bei dem Flüchtlinge und Migranten beim Schreiben von Bewerbungen unterstützt werden. Dafür werden noch Ehrenamtliche mit Erfahrung gesucht. In den Paderborner Stadtvierteln Kaukenberg und Lieth ist die Integrationsagentur in der sozialraumorientierten Stadtteilarbeit tätig. Hier betreut Brigitte Kaese weiterhin den Kinderflohmarkt und das Liethfest.

Und sie will mehr Menschen erreichen und mit Aktionen an die breite Öffentlichkeit gehen. Dazu gehört aktuell ein Antirassismus-Projekt mit dem Theaterduo „Zuvielcourage“. Dabei geht es um Zivilcourage und Mut sich einzumischen, überall da wo Fremdenfeindlichkeit im Alltag auftaucht. Die beiden Schauspieler haben im November letzten Jahres bereits einen Workshop für Diakonie-Mitarbeitende durchgeführt und waren Anfang des Jahres gemeinsam mit Brigitte Kaese in zehn Klassen an zwei Schulen zu Gast.

Zusammen mit den Integrationsagenturen der Diakonie Bielefeld und Herford plant Kaese derzeit den „Cup der Kulturen“, ein OWL-weites Fußballturnier, das Integration durch Sport zum Ziel hat. Außerdem entwickelt sie mit den Paderborner Integrationsagenturen von Caritas und AWO Ideen zu einer gemeinsamen öffentlichen Aktion.

Im ersten Jahr ihrer Tätigkeit war Brigitte Kaese viel unterwegs, um Personen, Kooperationspartner sowie Strukturen und Gremien kennenzulernen. Mittlerweile koordiniert sie unter anderem die gemeinsame Fachkonferenz „Flucht und Migration“ der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn, ist Mitglied im Beirat des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Paderborn und Mitglied im Arbeitskreis „Junge Frauen und Mädchen“ der Stadt Paderborn und unterstützt den ehrenamtlichen Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Ost“.



Paderborn (dph). Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. bietet eine neue Gruppe für Kinder krebserkrankter Eltern an. Sie wendet sich an Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren. Gefördert wird das Angebot durch die Aktion Lichtblicke und die Cordula-Reuter Stiftung.

Ziel der Kindergruppe sei es, so die Psychoonkologin, die Kinder in der schwierigen Situation zu stärken und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. „In der Gruppe können sie offen über ihre Gefühle, Ängste und Sorgen sprechen und gemeinsam lachen und weinen.“ Auch für die erkrankten Eltern sei es eine Entlastung zu wissen, dass ihre Kinder unterstützt würden. Themen der Gruppe sind unter anderem „Was ist Krebs?“, „Krankenhausbesuch“,  „Meine Sorgen“ und „Mein Alltag“.


Die Kindergruppe startet am Donnerstag, 07. März  von 15 bis 16.30 Uhr in der Beratungsstelle der Diakonie in der Riemekestraße 12 in Paderborn (2. Obergeschoss). Vorgesehen sind acht Termine. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine kleine Spende wird gebeten. Es sind noch Plätze frei, Anmeldungen bei Petra Grunwald-Drobner, Tel. 05251 54018-41; Email: grunwald(at)diakonie-pbhx.de.

 

2019 02 21 Spende Motettenchor Bahnhofsmission A

Vor dem neuen Schild der Bahnhofsmission: (v. l.) Sabine Bergmaier, Leitung Bahnhofsmission Paderborn; Raphael Thomas, 1. Vorsitzender Motettenchor Paderborn; Rainer Krenz, 2. Vorsitzender Motettenchor Paderborn und Dr. Heinrich Niederfahrenhorst, ehrenamtlicher Mitarbeiter Bahnhofsmission Paderborn und Mitglied im Motettenchor Paderborn. Foto: Bahnhofsmission Paderborn

Paderborn (dph). Wer früher nicht durch die Halle des Paderborner Hauptbahnhofes kam und dort das große Hinweisschild auf die Bahnhofsmission sah, hatte Mühe, diese zu finden. Doch das ist jetzt vorbei. Auf alle Fälle kann es nicht mehr an der verblassten Beschilderung am Gebäude der Bahnhofsmission an Gleis 1 liegen: Die ist jetzt neu. Das erleichtert nicht nur das Finden der Bahnhofsmission, sondern freut auch alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Finanziert werden konnte die neue Beschilderung aus dem Erlös des Benefizkonzertes des Paderborner Motettenchores unter der Leitung von Wolfgang Tiemann Ende letzten Jahres. Insgesamt freut sich die Bahnhofsmission über einen Spendeneingang in Höhe von 1.500 Euro. Ein Teil des Betrages wurde nun erst einmal für die dringend erforderliche neue Beschilderung genutzt.

Das bunte Programm des Benefizkonzertes am 23. Dezember in der Kirche St. Heinrich in Paderborn, unter anderem mit dem Kinderchor des Städtischen Musikvereins Paderborn unter der Leitung von Regine Neumüller, zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Das Team der Bahnhofsmission bedankt sich herzlich für die großartige Unterstützung.






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Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

Termine

17. Juni 2019, 16 bis 17.30 Uhr: Gesprächskreis „Mein Kind kommt in die Schule“, in Bad Driburg, Ev. Familienzentrum Jesus und Zachäus, Gräfin-Margarete-Allee 12.


18. Juni 2019, 18 Uhr: Informationsabend über Trennung und Scheidung, in Paderborn, Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12.


24.Juni 2019, 15 - 16 Uhr: Sprechstunde der Sucht- und Drogenberatung im Familienzentrum Arche, Warburg, Ahornweg 14.


02. Juli 2019, 14 bis 16 Uhr: Offene Sprechstunde der Psychosozialen Krebsberatung, in Höxter, Räume der Diakonie, Brüderstraße 7.


Meldungen

  • „Zeichen setzen“: Sommersammlung der Diakonie, 22. Juni bis 13. Juli 2019. Mehr erfahren

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