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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Integrationsagentur

Sprechzeiten: nach Vereinbarung  
Standorte: Standort Warburg
Sternstraße 19
34414 Warburg
Tel. 05641 7888-0
 
  Standort Höxter
Brüderstraße 7
37671 Höxter
Tel. 05271 2204
 
Kontakt: Dietmar Kraul
kraul(at)diakonie-pbhx.de
WAR Kraul 2252 3
  Dirk Damm
damm(at)diakonie-pbhx.de
WAR Damm 21 2

Das Angebot richtet sich an von Diskriminierung betroffene Menschen und Personen, Gruppen oder Institutionen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Diskriminierung befassen wollen.

Unter Diskriminierung versteht man die Benachteiligung von Personen oder Gruppen im Zusammenhang mit bestimmten Merkmalen. Dazu gehören beispielsweise Geschlecht, Hautfarbe, ethnische Herkunft, Alter, Behinderung oder die sexuelle Orientierung.

Das Angebot umfasst:

  • Individuelle Antidiskriminierungsberatung
  • Workshops, Trainings und Fortbildungen für verschiedene Zielgruppen
  • Sensibilisierungsarbeit
  • Bereitstellung von Leitfäden, Arbeitshilfen und Expertise
  • Förderung von antidiskriminierenden Strukturen im Sozialraum
  • Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit.

Das Angebot richtet sich an den gesamten Kreis Höxter.

Sie erreichen uns telefonisch, per Email und persönlich an den Standorten Warburg und Höxter.

Wir bieten auch Beratung mittels Video-Chat an. Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email für Details hierzu.


In Kooperation mit:
Integratiosagenturen NRW

Gefördert durch:

MKFFI





2020 12 01 Orange rund kl



Kreis Höxter/Kreis Paderborn. (dph). Unter dem Motto „Süß statt bitter!“ startet die Evangelische Kirche von Westfalen über das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe, Dortmund) eine faire Orangenaktion zur Adventszeit. Mehr als 18 Tonnen Orangen aus Öko-Anbau und fair gehandelt rollen Anfang Dezember in die Region, so auch nach Paderborn: Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. beteiligt sich an der Aktion und verschenkt an ihre Hilfe- und Ratsuchenden in der Adventszeit Orangen. Zum Beispiel erhalten die Besucher der Bahnhofsmission oder der Mittagstische und andere die Früchte.

„Mit dem Kauf öko-fairer Orangen aus Süditalien kann die Diakonie ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit setzen und die Flüchtlingsarbeit unterstützen“, so Brigitte Kaese von der Integrationsagentur, die das Projekt initiiert hat. „Gerade in Corona-Zeiten ist gemeinsames Handeln und Solidarität wichtig.“

In Süditalien schuften afrikanische Migranten sowie Wanderarbeiter auf Obstplantagen. Sie bekommen allerdings nur einen Hungerlohn – etwa 25 Euro für einen Tag harter Arbeit. Weil große Konzerne und Handelsketten den Preis diktieren, müssen viele kleinbäuerliche Betriebe ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. Dagegen wehrt sich der Verein „SOS Rosarno“ in Kalabrien. Er will Bauern und Saison-Kräften menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei fairen Preisen und Löhnen ermöglichen. Die Evangelische Landeskirche unterstützt das Anliegen von „SOS Rosarno“.

„Für ein Kilo bekommen Bauern etwa in Kalabrien oft nur zwölf Cent. Das deckt nicht die Produktionskosten von mindestens 20 Cent und reicht nicht für gerechte Löhne“, erklärt Giuseppe Pugliese von „SOS Rosarno.“ Die Bauern müssten die Früchte auf den Bäumen entweder verfaulen lassen oder die Tagelöhner ausbeuten. Sein Verein gehe anders vor und stelle den direkten Kontakt zwischen Bauern, Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften her. „Zwischenstufen des Handels werden so ausgeschaltet“, sagt er. Die Bauern erhielten dafür einen angemessenen Preis. Dafür müssten sie den Erntehelfern Tariflöhne zahlen und Öko-Landbau betreiben. SOS Rosarno organisiere dafür den Vertrieb an kleine Bioläden und Gruppen solidarischen Konsums. „Wir verkaufen und produzieren zu einem fairen Preis“, betont Pugliese. Er freut sich über die Unterstützung der westfälischen Kirche. Dies zeige, „dass Solidarität keine Grenzen kennt.“


2020 09 08 Workshop Regenbogen kl

Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit begegnen: Die Teilnehmenden der Anlaufstelle „Unter dem Regenbogen“ der Diakonie haben in einem Workshop gelernt, wie sie im Alltag Zivilcourage zeigen können. Foto: Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Paderborn (dph). Die Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besucher des Ü-16 Treffs der Anlaufstelle „Unter dem Regenbogen“ der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. am Kaukenberg besuchten jetzt einen Theater-Workshop zum aktuellen Thema „Zivilcourage“ im Zusammenhang mit Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Paderborn.

Gemeinsam mit dem Theaterduo „ZUVIELCOURAGE“ bietet die Integrationsagentur der Diakonie seit einigen Jahren diese Veranstaltung für interessierte Gruppen, Schulklassen und Einrichtungen an. Dabei geht es ums Einmischen, Mitreden, sich trauen und Mut machen im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Sprüchen, rechten Parolen, rassistischen Äußerungen und Diskriminierung im Alltag von Jugendlichen und Erwachsenen. In Workshops wird vermittelt, wie es gelingen kann, Zivilcourage im Alltag zu zeigen.

So auch bei den Teilnehmenden der Anlaufstelle für Jugendliche. „Es war ein erfolgreicher Workshop, der nicht nur viel Spaß gemacht, sondern allen Teilnehmenden wichtige Inhalte vermittelt hat“, sagt Diakonie-Mitarbeiterin Karin Link von der Anlaufstelle. „In unserer Gruppe hat jeder von persönlich erlebtem Rassismus berichten können. Der Austausch, der nette Spickzettel und vor allem das Mut machenden Gespräch darüber, wieso es sich lohnt, solche Diskussionen zu führen hat jeden Einzelnen von und gestärkt“, so Link.

Als Initiatorin dieser Veranstaltungsreihe konnte Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie in Paderborn seit 2018 etwa 450 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 100 Erwachsene mit dem Theater erreichen und „etwas mehr Zivilcourage unter die Leute bringen“.

Das zweistündige Projekt ist aufgebaut als Theaterstück und anschließendem Argumentationstraining für die Teilnehmenden zum Üben von neuen Reaktionsmustern. Die Schauspieler Jürgen Albrecht und Kai Kreutzfeldt stellen in den Rollen von „Herrn Schröder“ und „Herr Mutig“ in gespielten Streitgesprächen Alltagsrassismus szenisch dar. Sie haben den bühnenreifen Crashkurs in politischer Einmischung entwickelt, bei dem es darum geht, auf kurzweilige Weise wirkungsvolles „Mundwerkzeug“ zu vermitteln, mit dem man künftig ausländerfeindlichen, herabsetzenden oder diffamierenden Äußerungen kommunikativ geschickt begegnen kann. Das Programm geht zurück auf das Buch „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ von Prof. Dr. Hufers.

Vorurteile entkräften, Grenzen setzen, humorvoll reagieren – all das verstehen die Schauspieler unter Zivilcourage. Jürgen Albrecht erzählt, dass so mancher Teilnehmende darüber stöhnt, wie anstrengend das Argumentieren ist. „Leider haben wir in Deutschland verlernt, zu diskutieren und uns zu positionieren“. Genau dazu will er auch die Teilnehmenden ermutigen. „Denn um mich einzumischen, muss ich kein Experte mit Fachwissen sein“, betont der Schauspieler. Das Programm hat bisher viel Zuspruch erhalten. „Der Wille, sich ins Gespräch zu begeben, statt zu schweigen, nimmt überall zu“ beobachten Albrecht und Kreutzfeldt.

Kontakt:
Brigitte Kaese
Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.
Tel. (05251) 5002-98 oder 017662843650

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2020 06 18 Flashmob PB Diakonie

Beim Flashmob: Barbara Schmeling (l.) und Yvonne Mortley von der Diakonie. Foto: Diakonie

Paderborn (dph). Als Zeichen gegen Rassismus und für Menschlichkeit veranstaltete die Seebrücke Paderborn am Mittwoch, 10. Juni 2020, einen Flashmob vor dem Paderborner Rathaus und gab der Internationalen Bewegung „Black Lives matter“ (englisch für „Schwarze Leben zählen“) auch in Paderborn ein Gesicht. Die Mitarbeiterinnen von Integrationsagentur, regionaler Flüchtlingsberatung und Asylverfahrensberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. – Brigitte Kaese, Yvonne Mortley und Barbara Schmeling – nahmen mit etwa 100 anderen Menschen auch daran teil.

Auf ein Signal legten sich alle Teilnehmenden für acht Minuten und 46 Sekunden regungslos auf den Boden – mit dem Hinweis auf die Zeit, in der George Floyd von einem weißen Polizisten in Minneapolis die Luft abgedrückt wurde.

Die Sprecherin für die Seebrücke Paderborn, Nadine Dubberke, machte darauf aufmerksam, dass Rassismus kein rein amerikanisches Problem sei, sondern auch in der deutschen Gesellschaft bestehe. Alltägliche Diskriminierungen von „People of Colour“ und Schwarzen zögen sich durch alle Gesellschaftsschichten in Deutschland. Es sei traurig, dass wir dafür noch auf die Straße gehen müssen, weil Unterschiede zwischen Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe gemacht werden.

Die Integrationsagentur der Diakonie setzt sich seit rund zwei Jahren speziell für Antirassismus-Arbeit in Schulen und mit Jugendlichen ein. Bisher konnten etwa 400 Teilnehmer über die Workshops erreicht werden. Durch den Tod von Georg Floyd in Amerika wurde weltweit eine Antirassismus-Bewegung in Gang gesetzt, die endlich dem Thema mehr Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit schenkt. „Das macht Mut auch für die Arbeit der Diakonie in diesem Bereich“, so Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie.

2020 06 18 Flashmob PB Teilnehmende

Alle Teilnehmenden legten sich für acht Minuten und 46 Sekunden regungslos auf den Boden, die Zeit, in der George Floyd von einem weißen Polizisten in Minneapolis die Luft abgedrückt wurde. Foto: Diakonie

2020 04 23 Maskennähen Mbengue kl

Beim Nähen der Mund-Nase-Masken: Adama Mbengue engagiert sich für das Projekt der Diakonie. Foto: Diakonie

Kreis Paderborn/Kreis Höxter (dph). Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. hat im Bereich der regionalen Flüchtlingsberatung ein Projekt initiiert, in dem Klienten, die sonst Hilfe brauchen, in der aktuellen Viruskrise selbst zu Helfern werden. Sie nähen Mund-Nase-Masken aus Stoff und stellen sie der Diakonie zur Verfügung.

Hierfür werden weitere Stoffe und Gummiband benötigt. Daher rufen die beiden Projektinitiatorinnen, Brigitte Kaese und Yvonne Mortley von der Diakonie, nun auf, die benötigten Materialien zu spenden.

Bisher haben Diakonie-Mitarbeitende Tischdecken, Bettwäsche und Laken gespendet. Daraus wurden bereits rund 350 Masken von Frau Masoume Husseini und Herrn Adama Mbengue genäht. Beide haben berufliche Erfahrungen mit dem Nähen in ihren Heimatländern gesammelt und sich bei der Diakonie, die sie betreut, gemeldet. Sie möchten mit ihrem Tun den Menschen in unserem Land nun etwas zurückgeben, sagen die beiden.

2020 04 23 Masken Husseini Mortley quer kl

Tragen die selbst genähten Mund-Nase-Masken: Masoume Husseini (l.) und Diakonie-Mitarbeiterin Yvonne Mortley. Foto: Diakonie

Masoume Husseini
„Ich heiße Masoume, bin 32 Jahre alt und komme aus Afghanistan. Mit vier Jahren habe ich langsam gelernt zu nähen, mit sieben Jahren habe ich dann von zu Hause nach der Schule täglich fünf bis sechs Stunden genäht, um meine Familie finanziell zu unterstützen. Insgesamt habe ich 20 Jahre als Näherin gearbeitet. Als ich 22 Jahre alt war habe ich dann angefangen bei Nichtregierungsorganisationen zu arbeiten und selbst Geflüchteten geholfen, darunter auch in Griechenland. Ich bin sehr froh, dass ich in dieser Situation mit dem Coronavirus Masken für die Diakonie und andere Geflüchtete nähen kann. Ich liebe Deutschland und finde es schön. Ich versuche positiv in die Zukunft zu blicken und möchte gerne Schwimmen, Fahrradfahren und Gitarre lernen. Seit kurzem habe ich einen Aufenthaltstitel und mein Wunsch für dieses Jahr ist es in eine eigene Wohnung ziehen zu können.“

Adama Mbengue
„Ich heiße Adama Mbengue, ich komme aus dem Senegal und ich lebe seit zwei Jahren als Asylbewerber in Deutschland. Ich hatte früher viele Hobbys, aber am liebsten mag ich das Nähen. Früher im Senegal habe ich mit den Händen genäht, weil ich keine Nähmaschine hatte und mir keine leisten konnte, weil ich in eine sehr arme Familie geboren bin. Aber irgendwann kam jemand, der mir beigebracht hat, wie man mit Maschinen nähen kann und das ist bis jetzt mein Lieblingshobby. Momentan mit diesem Virus werden Masken gebraucht und als ich hörte, dass es zu wenig Masken gibt, habe ich mir gesagt, da kann ich bestimmt Leuten mit helfen, die welche brauchen. Und das mache ich sehr gerne.“

Die Mund-Nase-Masken werden von der Diakonie anderen Klienten zur Verfügung gestellt, die in die Beratungen kommen und über keinen Schutz verfügen. Den Wunsch danach haben zum Beispiel Menschen geäußert, die in die Asylverfahrensberatung der Diakonie in den zentralen Unterbringungseinrichtungen in Bad Driburg und Borgentreich kommen. Die Frage nach Schutz auch für die Ratsuchenden hat die Diakonie-Mitarbeiterinnen beschäftigt und auf die Idee zum Projekt gebracht.

Bedarf an Masken ist aber auch bei den vielen einkommensschwachen Familien und Ratsuchenden, die von den verschiedenen diakonischen Beratungsdiensten betreut werden, vorhanden, so dass neben den Materialspenden natürlich auch gern weitere Freiwillige zum Nähen aufgerufen sind.

Wer Stoff und/oder Gummiband spenden möchte (am besten geeignet ist Baumwollstoff bis 60 Grad waschbar) oder selbst nähen möchte, kann sich bei der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. melden: Brigitte Kaese, Integrationsagentur, Tel. (05251) 5002-98 oder 0176/62843650; Email: kaese(at)diakonie-pbhx.de oder das Material direkt bei der Diakonie in der Klingenderstraße 13 in Paderborn bei Frau Dreier abgeben.






2020 02 04 Schuelerworkshops 1 53 kl

Antirassismustraining absolviert: Schülerinnen und Schüler von zwei 9. Klassen des Pelizaeus-Gymnasiums sowie (vorne v. l.) die Schauspieler Kai Kreutzfeld und Jürgen Albrecht, Referendarin Marieta Papke und Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie. Foto: Integrationsagentur der Diakonie

Paderborn (dph). Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. führte zwei Schülerworkshops zum Thema Zivilcourage im Pelizaeus-Gymnasium durch. Die im vergangenen Jahr gestartete Kampagne unter dem Motto „Gemeinsam Flagge zeigen“ in Paderborner Schulen wurde damit fortgesetzt. Die Initiative für die aktuelle Veranstaltung kam von der Referendarin Marieta Papke im Rahmen einer Unterrichtsreihe im Fach Politik.

Es geht um das Einmischen, Mitreden, sich trauen und Mut machen im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Sprüchen, rechten Parolen, rassistischen Äußerungen und Diskriminierung im Alltag von Jugendlichen. Mit Hilfe des Workshops wurde den Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen des Pelizaeus-Gymnasiums gezeigt, wie es gelingen kann, Zivilcourage im Alltag zu zeigen.

Das zweistündige Projekt ist aufgebaut als Theaterstück und anschließendem Argumentationstraining für die Schüler zum Üben von neuen Reaktionsmustern. Dazu hat Brigitte Kaese von der Integrationsagentur der Diakonie das Theater-Duo „ZuvielCourage“ engagiert. Jürgen Albrecht und Kai Kreutzfeldt stellen in den Rollen von „Herrn Schröder“ und „Herrn Mutig“ in gespielten Streitgesprächen Alltagsrassismus szenisch dar. Sie haben den bühnenreifen Crashkurs in politischer Einmischung entwickelt, bei dem es darum geht, auf kurzweilige Weise wirkungsvolles „Mundwerkzeug“ zu vermitteln, mit dem man künftig ausländerfeindlichen, herabsetzenden oder diffamierenden Äußerungen kommunikativ geschickt begegnen kann. Das Programm geht zurück auf das Buch „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ von Prof. Dr. Hufers.

Im vergangenen Jahr konnten in Paderborn durch das Projekt rund 300 Schüler und etwa 100 Erwachsene erreicht werden.

Das Programm wird seit rund drei Jahren gespielt und hat bisher viel Zuspruch erhalten. „Der Wille, sich ins Gespräch zu begeben statt zu schweigen, nimmt überall zu“ beobachten sie. Jürgen Albrecht, Schauspieler aus Köln, arbeitet regelmäßig als Sprecher für den Deutschlandfunk, als Theaterlehrer und Regisseur in Projekten mit Erwachsenen und Jugendlichen. Seit November 2015 ist er geprüfter Theaterpädagoge (BuT). Kai Kreutzfeldt ist seit 2018 Mitglied des Projekts, arbeitet als Psychotherapeut (HU) und engagiert sich in der Flüchtlingsarbeit.

Vorurteile entkräften, Grenzen setzen, humorvoll reagieren – all das verstehen die Schauspieler unter Zivilcourage. Jürgen Albrecht erzählt, dass so mancher Teilnehmer darüber stöhnt, wie anstrengend das Argumentieren ist. „Leider haben wir in Deutschland verlernt zu diskutieren und uns zu positionieren“. Genau dazu will er auch die eher schüchternen, zurückhaltenden Schüler ermutigen. Denn so, betont der Schauspieler, „um mich einzumischen, muss ich kein Experte mit Fachwissen sein.“

Antirassismusarbeit ist einer der Aufgabenbereiche der Integrationsagenturen NRW, die strukturelle Arbeit im Bereich Flucht, Migration und Integration leisten. „Wenn die Auseinandersetzung mit diesem gesellschaftlich und politisch wichtigen Thema auf eine positive Art und Weise geschehen kann, die anspricht, dann haben auch Schüler Lust sich damit zu beschäftigen“, ist Brigitte Kaese überzeugt und freut sich über das Projekt im Pelizaeus-Gymnasium.

Kontakt:
Brigitte Kaese
Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.
Tel. 05251 5002 98 oder 017662843650


Integratiosagenturen NRW

Sprechzeiten: nach Vereinbarung  
Standort: Klingenderstraße 13,  33100 Paderborn  
Kontakt: Brigitte Kaese
Tel. 05251 5002-98
Mobil: 0176 62843650
oder kaese(at)diakonie-pbhx.de
PB Kaese 1
  Tobias Isaak
Tel. 05251 5002-20 oder
isaak(at)diakonie-pbhx.de
 


Integratiosagenturen NRW
Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter

Der Fachdienst der Diakonie ist eine Koordinations,- Vermittlungs- und Projektentwicklungsstelle, die sich für die strukturellen Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Stadt und Kreis Paderborn sowie gezielt im Kreis Höxter einsetzt.

Dabei unterstützt sie Kommunen, Initiativen, Soziale Dienste, Organisationen und Gremien bei ihrer Integrationsarbeit, initiiert selbst Projekte und bringt Menschen zusammen. Sozialraumorientierte Arbeit als Angebot konzentriert sich auf die Paderborner Stadtteile Kaukenberg, Auf der Lieth und Goldgrund und findet in Abstimmung mit den anderen lokalen Integrationsagenturen statt.

Darüber hinaus gehören zu den Arbeitsfeldern:

  • Interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von internen und extern Diensten und Einrichtungen
  • Ausbau und Weiterqualifizierung von bürgerschaftlichem Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Antidiskriminierungsarbeit


Gefördert durch:
MKFFI







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