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2020 02 25 Stefanie Michalsky 57 kl

Energieschulden: Auch dabei helfen Diakonie-Schuldnerberaterin Stefanie Michalsky und ihre Kolleginnen und Kollegen. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). Die Kosten für Energie steigen. Da kann es schnell passieren, dass hohe Nachzahlungen für Gas und Strom anstehen. Was tun, wenn das Geld knapp ist und diese Forderungen nicht auf einmal bezahlt werden können? Hier kann die Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. helfen. Sie berät Menschen in Notlagen auch bei Energieschulden.

„Wir können in der Regel Ratenzahlungsvereinbarungen mit den Energielieferanten treffen und achten darauf, dass diese Raten vom Schuldner auch getragen werden können“, erklärt Stefanie Michalsky vom Team der Diakonie-Schuldnerberatung in der Riemekestraße 12. Dafür sehen sich die Schuldnerberaterinnen und -berater die finanzielle Gesamtsituation des Ratsuchenden an, denn häufig laufen Energieschulden auf, wenn die finanzielle Lage schwierig ist oder bereits eine Überschuldung besteht. Wenn nötig, wird dann eine umfassende Schuldnerberatung durchgeführt. „Häufig sind die Energieschulden nur die Spitze des Eisberges“, weiß die Schuldnerberaterin aus Erfahrung. Wichtig sei es, frühzeitig zur Beratung zu kommen. „Wenn die Energieversorgung erst einmal abgestellt ist, dann sind Ratenzahlungen nicht mehr möglich“, betont Michalsky. In diesen Fällen ist es dennoch ratsam, die Beratungsstelle aufzusuchen, da hier auch nach anderen Lösungen geschaut wird.

Ratsuchende können ohne Anmeldung in die offene Sprechstunde der Schuldnerberatung kommen, die montags von 9 bis 11 Uhr stattfindet, oder telefonisch einen Termin vereinbaren: Tel. (05251) 54018-48 (Mo-Fr zu den üblichen Geschäftszeiten). Die Beratung ist kostenlos. Mitzubringen sind die Rechnungsunterlagen, Einkommensbelege, Kontoauszüge, Unterlagen zu anderen Schulden und wenn möglich eine Aufstellung der festen monatlichen Kosten.

Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonie
Im Team der Diakonie-Schuldnerberatung in Paderborn kümmern sich sechs Beraterinnen und Berater am Standort in der Riemekestraße 12 sowie im Jobcenter und bei Außensprechstunden im Kreisgebiet um die Ratsuchenden. Im Durchschnitt werden 1.000 Personen jährlich beraten, die durchschnittlichen Schulden pro Person betrugen 2018 rund 30.000 Euro, die Gesamtsumme der Schulden betrug 31 Millionen Euro. 20 Prozent der Ratsuchenden waren Alleinerziehende. Insgesamt waren über 1.300 Kinder von der Überschuldung ihrer Eltern betroffen. Die Mitarbeitenden der Diakonie beraten und begleiten auch beim Verbraucherinsolvenzverfahren. Aktuell wird mit Spannung das neue Gesetz dazu erwartet. Die Insolvenzrechtsreform sieht eine stufenweise Verkürzung der sogenannten „Wohlverhaltensphase“ vor. Informationen darüber gibt es in der Schuldnerberatung der Diakonie.

Kontakt:
Schuldner- und Insolvenzberatung
Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12, Paderborn
Tel. (05251) 54018-48
Offene Sprechstunde: Montag 9-11 Uhr und Termine nach Vereinbarung





PB Grunwald 1709 2 Neu

Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner von der Diakonie bietet krebserkrankten Eltern und deren Kindern eine Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen.  Foto: Diakonie

Paderborn (dph). Einen neuen Treffpunkt für krebserkrankte Eltern und deren Kinder bietet die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. ab Donnerstag, 5. März, von 15 bis 16.30 Uhr an. Das Treffen findet zukünftig jeden Donnerstag (außer in den Ferien) in der Diakonie-Beratungsstelle, Riemekestraße 12 (2. Obergeschoss) statt.

Gedacht ist das Angebot für krebserkrankte Eltern und deren Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Es bietet den Teilnehmenden einen geschützten Raum, in dem sie sich zwanglos treffen können. Während sich die Eltern mit der Psychoonkologin der Diakonie austauschen, haben die Kinder die Möglichkeit, kreative Angebote auszuprobieren und in der Gruppe über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Die Gruppe fungiert als Tankstelle für Eltern und Kinder. Hier können sie neue Kraft schöpfen und Entlastung erfahren“, erklärt Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner von der Diakonie. Dabei werde das gesamte Familiensystem gestärkt.

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt ist, ist die ganze Familie betroffen. Die Krankheit beherrscht den Familienalltag und vor allem die Kinder leiden mit. Mit dem neuen Angebot möchte die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie die Erkrankten und deren Kinder unterstützen und ihnen eine kleine Auszeit bieten. Denn 18 Prozent aller Krebspatienten haben Kinder unter 18 Jahren, bei Brustkrebspatientinnen sind es sogar 35 Prozent.

Um Anmeldung wird gebeten; Tel.: (05251) 5401841; E-Mail: grunwald(at)diakonie-pbhx.de

Wer die Arbeit mit den Kindern oder die Psychosoziale Krebsberatung unterstützen möchte, kann das gerne mit einer Spende tun.

Spendenkonto:
Diakonie Paderborn-Höxter e.V.
KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 2105 0390 10
Stichwort: Psychosoziale Krebsberatung

Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.
In Paderborn bietet die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Psychosoziale Krebsberatung an. Ansprechpartnerin in der Beratungsstelle in der Riemekestraße 12 ist die Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner. Betroffene werden in psychosozialen Fragen, bei Anträgen und Formularen sowie bei finanziellen Problemen beraten.
In der Beratungsstelle gibt es einen Gesprächskreis für Betroffene (jeden ersten Montag im Monat von 15 bis 16.30 Uhr), eine Gruppe für an Krebs erkrankte Eltern und deren Kinder (in der Regel donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr) sowie eine Gruppe für Jugendliche an Krebs erkrankter Eltern (in der Regel freitags von 16.30 bis 18 Uhr).
Außerdem bietet die Psychosoziale Krebsberatung regelmäßig eine Sprechstunde in den Räumen der Diakonie, Brüderstraße 7 in Höxter, an.
Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. wurde 2006 eingerichtet und ist die derzeit einzige Beratungsstelle dieser Art im Kreis Paderborn. Unterstützt wird sie vom „Förderverein für unabhängige Psychosoziale Krebsberatung e.V.“.
In Ostwestfalen-Lippe gibt es weitere Psychosoziale Krebsberatungsstellen in Bielefeld, Herford und Minden.


Sprechzeiten: Wir sind weiterhin für Sie da zu Beratungen per Telefon, Email oder Video.
Montag bis Donnerstag 9-12 Uhr und 14-16 Uhr; Freitag 9-12 Uhr
Standort: Brüderstraße 7
37671 Höxter
 PB Grunwald 1709 2 Neu
 Kontakt: Petra Grunwald-Drobner
Tel. 05251 54018-41 oder
grunwald(at)diakonie-pbhx.de
 

Unser Angebot

Die Psychosoziale Krebsberatung ist ein ambulantes, niederschwelliges und kostenloses Angebot. Sie hilft Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörigen unbürokratisch in allen Phasen der Erkrankung. Wenn Sie über ihre Nöte und Belastungen sprechen möchten, finden Sie hier eine Psychoonkologin als Ansprechpartnerin.

Die Psychosoziale Krebsberatung bietet im Einzelnen:

  • Psychosoziale Krisenintervention
  • Aussprache zu Sorgen, Ängsten und Bedürfnissen
  • Einzel- und Paarberatungen
  • Beratung von Eltern erkrankter Kinder
  • Hilfe bei Anträgen für Kuren oder finanzielle Unterstützung
  • Beratung zu Krankengeld, Erwerbsunfähigkeit und Rentenansprüchen sowie zu arbeitsrechtlichen Fragen (beispielsweise Beantragung eines Schwerbehindertenausweises)
  • Beratung zu Auswirkungen auf Liebe und Sexualität, auf Partnerschaft und Familie

    Für Familien:
  • Einbeziehung der Kinder in das Beratungsangebot (Umgang mit der Krankheit, Auswirkungen auf das Familiensystem)
  • Wie sage ich es meinem Kind?
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Auswirkungen auf das Familiensystem
  • Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, um die finanziellen Sorgen zu mindern
  • Information über spezielle Angebote für Familien und Kinder

Unseren aktuellen Flyer finden Sie hier.
Hier finden Sie unseren Jahresbericht: Jahresbericht 2020 Psychosoziale Krebsberatung

Förderung
Die Arbeit der Psychosozialen Krebsberatung wird gefördert durch den GKV-Spitzenverband (Gesetzliche Kranken- und Pflegekassen) und den PKV-Verband (Private Kranken- und Pflegeversicherungen).

Verbund ambulante psychosoziale Krebsberatung OWL
Im Juli 2020 ist vom Bundesgesundheitsministerium ein neues Gesetz erlassen worden, dass die Finanzierung ambulanter psychosozialer Krebsberatungsstellen regelt. Um die dort geforderten Qualitätskriterien erfüllen zu können, haben sich die psychosoziale Krebsberatungsstelle der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. , die psychosoziale Krebsberatungsstelle der PariSozial Minden-Lübbecke/Herford sowie die Krebsberatungsstelle des Kreises Herford am 18.11.2020 zum Verbund psychosoziale Krebsberatungsstellen OWL zusammen geschlossen. Jede der drei Beratungsstellen ist bislang mit nur einer Beratungsfachkraft besetzt. Der Verbund hat u.a. zum Ziel, eine Vertretungsregelung in Notfällen zu ermöglichen. Informationen hierzu werden fortlaufend auf den Homepages der drei Krebsberatungsstellen aktualisiert. Zudem werden in notwendigen Vertretungssituationen  Name und Telefonnummer der vertretenden Beratungsstelle auf dem Anrufbeantworter der jeweiligen Krebsberatungsstelle aktualisiert angegeben.
Des Weiteren ermöglicht der Verbund einen vom Gesetzgeber geforderten regelmäßigen fachlichen Austausch unter den drei multiprofessionellen Beraterinnen (eine Diplom-Psychologin sowie zwei Diplom- Sozialarbeiterinnen), um einen hochwertigen Qualitätsstandard, selbstverständlich unter Einhaltung der Schweigepflicht, sicher zu stellen. Alle drei Beraterinnen verfügen entweder über eine abgeschlossene Weiterbildung zur Psychoonkologin oder befinden sich derzeit in der Weiterbildung.
Auch im Rahmen der Corona-Pandemie führen alle drei Krebsberatungsstellen weiterhin telefonisch und per Email Beratungen durch. Die Angebote der Krebsberatungsstellen sind kostenfrei.

Links
Psychosoziale Krebsberatung Parisozial Minden-Lübbecke/Herford: www.parisozial-minden-luebbecke-herford.de
Krebsberatungsstelle des Kreises Herford: www.kreis-herford.de/LEBEN/Gesund-sein-und-bleiben/Infektionen-und-Krankheiten/Krebs-Beratung-und-Hilfe-erhalten

 

Sprechzeiten: nach Vereinbarung  
Standort: Klingenderstraße 13,  33100 Paderborn  
Kontakt: Brigitte Kaese
Tel. 05251 5002-98
Mobil: 0176 62843650
oder kaese(at)diakonie-pbhx.de
PB Kaese 1
  Tobias Isaak
Tel. 05251 5002-20 oder
isaak(at)diakonie-pbhx.de
 


Integratiosagenturen NRW
Integrationsagentur der Diakonie Paderborn-Höxter

Der Fachdienst der Diakonie ist eine Koordinations,- Vermittlungs- und Projektentwicklungsstelle, die sich für die strukturellen Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Stadt und Kreis Paderborn sowie gezielt im Kreis Höxter einsetzt.

Dabei unterstützt sie Kommunen, Initiativen, Soziale Dienste, Organisationen und Gremien bei ihrer Integrationsarbeit, initiiert selbst Projekte und bringt Menschen zusammen. Sozialraumorientierte Arbeit als Angebot konzentriert sich auf die Paderborner Stadtteile Kaukenberg, Auf der Lieth und Goldgrund und findet in Abstimmung mit den anderen lokalen Integrationsagenturen statt.

Darüber hinaus gehören zu den Arbeitsfeldern:

  • Interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von internen und extern Diensten und Einrichtungen
  • Ausbau und Weiterqualifizierung von bürgerschaftlichem Engagement von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Antidiskriminierungsarbeit


Gefördert durch:
MKFFI







Jugendliche

Kinder und Jugendliche probieren sich aus, sind auf der Suche, entwickeln sich.

Wir gehen auf ihre unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse ein, unterstützen und fördern sie. Und wir bieten ihnen ein offenes Ohr oder einfach mal Freiraum für sich - Ihre Diakonie in Paderborn.

 

 

 

Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. bietet ein umfassendes Angebot für Menschen, die für einen Teil ihres Lebensweges Unterstützung benötigen. An allen drei Standorten Paderborn, Höxter und Warburg werden Familien- und Lebensberatung, Schuldnerberatung, Schulmaterialienkammern und Sozialpädagogische Familienhilfe sowie Gesprächskreise in Familienzentren und das Ehrenamtsprojekt „EFaS“ angeboten. Weitere Beratungsmöglichkeiten und Hilfemaßnahmen sind von Standort zu Standort verschieden. Hier finden Sie einen Gesamtüberblick.

Anlaufstelle „Regenbogen“: Streetwork, Jugendsprechstunde, Projekte (PB)
Bahnhofsmissionen (PB, Altenbeken)
EFaS: Evangelische Familien- und Schwangerenbegleitung – Ehrenamtsprojekt (HX, WAR)
Familien- und Lebensberatung (PB, HX, WAR)
Flüchtlingsberatung (PB, HX, WAR)
Gesetzliche Betreuungen (WAR, PB)
Gesprächskreise in Familienzentren (PB, HX, WAR)
Integrationsagentur (PB)
Kindergruppen, Ferienprogramme (PB)
Kleiderkammer (PB)
Migrantenberatung (PB)
Migrationsberatung für Erwachsene (PB)
Mittagstische (HX, WAR)
Psychosoziale Krebsberatung (PB, HX)
Psychosoziale Erstberatung für Flüchtlinge (Bad Driburg)
Schuldenprävention für Kinder & Jugendliche (HX)
Schuldner- und Insolvenzberatung (Kreis PB, HX, WAR)
Schulmaterialienkammern (PB, HX, WAR)
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung (PB)
Selbsthilfegruppen, Gesprächskreise (WAR)
Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit (HXWAR)
Sexualpädagogische Gruppenangebote (PB)
Sozialpädagogische Familienhilfe (PB)
Sozialraumberatung Alter und Pflege (PB)
Suchtberatung (WAR)




 

Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

Termine

Meldungen

  • Kreis Paderborn

    Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. sucht einen Werkstudenten für die IT Administration. Weitere Informationen finden Sie hier