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Vorgestellt: Vanessa Kamphemann, neue Standortleiterin der Diakonie in Paderborn

2019 07 11 Kamphemann Vanessa kl

Hat Mitarbeitende und Ratsuchende im Blick: Vanessa Kamphemann, neue Standortleiterin der Diakonie in Paderborn. Foto: DPH/Oliver Claes

Paderborn (dph). „Verantwortung zu tragen für Mitarbeitende in sozialen Berufen und sich für Menschen einzusetzen, die professionelle Beratung benötigen, ist eine Herausforderung, aber auch eine schöne Aufgabe“, sagt Vanessa Kamphemann. Die 32-Jährige ist neue Standortleiterin der Diakonie in Paderborn sowie stellvertretende Geschäftsführerin der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Geboren wurde Vanessa Kamphemann in Bielefeld, aufgewachsen ist sie in Steinhagen, wo sie auch heute wohnt. Nach dem Schulabschluss machte Kamphemann eine Ausbildung zur Erzieherin. In ihrem erlernten Beruf war sie dann fünf Jahre als Gruppenleitung und stellvertretende Einrichtungsleitung tätig. Berufsbegleitend absolvierte sie in dieser Zeit eine dreijährige Ausbildung zur Heilpädagogin. Um zusätzlich Führungs- und Managementkompetenzen zu erwerben, schloss Kamphemann ein zweijähriges berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld im Bereich Sozialpädagogik und Management an. Während des Studiums arbeitete sie ab 2016 als Leiterin eines Familienzentrums in Bielefeld. Nach dem Abschluss ihres Studiums (Bachelor of Arts) wechselte sie im Oktober 2018 in ihre neue Position bei der Diakonie.

Als Standortleiterin ist sie zuständig für sieben Teams der Diakonie in Paderborn mit zwanzig Mitarbeitenden. In ihrer Leitungsfunktion möchte Kamphemann „nah an den Mitarbeitenden“ sein. So hat sie zu Beginn ihrer Tätigkeit mit jedem Mitarbeitenden im Paderborner Diakonieteam ein Kennenlern-Gespräch geführt. „Wenn wir gut für unsere Mitarbeitenden sorgen, dann wirkt sich das auch positiv für unsere Klientinnen und Klienten aus“, ist Kamphemann überzeugt.

Besucht hat Kamphemann in den letzten Monaten auch die Standorte der Diakonie in Höxter und Warburg, denn in der neu geschaffenen Position der stellvertretenden Geschäftsführerin vertritt sie Diakonie-Vorstand und Geschäftsführerin Jutta Vormberg. Diese freut sich über die Verstärkung im Leitungsteam der Diakonie. „Vanessa Kamphemann ist ein Gewinn für die Diakonie. Als Ansprechpartnerin für die Kommunen und für die Kirchengemeinden in Stadt und Kreis Paderborn sorgt sie bereits jetzt für neue innovative Impulse“, betont Vormberg.

Vanessa Kamphemanns Ziel ist es, die bestehenden Angebote der Diakonie weiterzuentwickeln und auszubauen. Dazu gehört es für sie auch, die einzelnen Fachbereiche der Diakonie in Paderborn noch stärker miteinander zu vernetzen, um Klientinnen und Klienten übergreifend beraten zu können. „Mit unserem Hilfsangeboten unterstützen wird alle Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Wir bieten Beratung, Informationen, Vermittlung und Unterstützung an, um Menschen dabei zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Notsituation zu überwinden. Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Am Ende der Hilfeleistung soll immer die Stärkung der eigenen Kompetenz stehen“, sagt die Standortleiterin.

In die ersten Monate ihrer Tätigkeit fiel der Start des Kooperationsverbundes Alter und Pflege („KoAP“), in dem sich die Diakonie und weitere Wohlfahrtsverbände zusammen mit dem Kreis Paderborn engagieren. „Das ist ein besonderes Projekt für die älter werdende Gesellschaft“, findet Kamphemann. Aktuell arbeitet sie darüber hinaus an einem neuen Angebot, das 2019 noch starten soll. „Wir möchten bedürftige Kinder und deren Familien unterstützen, besonders Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die traumatische Erfahrungen haben“, beschreibt sie das Projekt.

Ein wichtiger Aspekt ist für die Standortleiterin ist auch die Attraktivität der Diakonie als Arbeitgeber. „Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist es eine Herausforderung, junge Menschen für soziale Berufe zu gewinnen, ihnen Perspektiven zu geben und sie zu halten.“ Als Schlüsselfaktor sieht Vanessa Kamphemann dabei die Mitarbeitermotivation. „Motivierte Mitarbeitende bleiben gerne, und das spüren dann auch die Klientinnen und Klienten“, ist sie überzeugt. Die größte Relevanz bei der Attraktivität eines Arbeitsgebers haben für Kamphemann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gestaltungsspielräume sowie abwechslungsreiche und interessante Arbeitsinhalte.


Hilfe Für Flüchtlinge

 

 

Termine

August 2019: Geänderte Öffnungszeiten, Schuldnerberatung Höxter, Brüderstr. 7: Sprechstunde mittwochs, 9-13 Uhr.


22. August 2019, 15 bis 17 Uhr: Sonderöffnung der Schulmaterialienkammer Warburg, Corvinushaus, Sternstr. 21.


27. bis 29. August 2019, jeweils 14 bis 16 Uhr: Sonderöffnung Schulmaterialienkammer Höxter, in den Räumen des Mittagstisches, Brüderstr. 7.


27. August 2019, 14:30 bis 16 Uhr: Elterncafé im ev. Familienzentrum Arche Warburg "3. Lebensjahr - Trotzphase" mit Familienberaterin Cordula Peters, Ahornweg 4.


28. August 2019, 15 bis 17 Uhr: Sonderöffnung der Schulmaterialienkammer Warburg, Corvinushaus, Sternstr. 21.


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