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Gewaltpräventive Aktion der Diakonie passend zur WM
Jugendliche über Fußball, Alkohol und Gewalt
Paderborn (dph). Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft hat sich das gewaltpräventive Jugendprojekt "Respect me!" der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. mit dem Thema "Fußball und Gewalt" beschäftigt. Dazu wurde in der Diakonie-Anlaufstelle "Unter dem Regenbogen" von Martha Nodzynski und Sozialpädagoge Sebastian Roesler ein Workshop für Jugendliche angeboten.
In Kleingruppen durchforsteten die Teilnehmenden zunächst das Internet nach Videos von Fußballspielen, bei denen es zu körperlicher Gewalt gekommen ist. Schnell wurde den jungen Frauen und Männern klar, dass sich die Gewalt hier in drei Kategorien einteilen lässt: Gewalt auf dem Spielfeld, Gewalt und "echte" Fans und schließlich die Hooligan-Gewalt. Im weiteren Verlauf ging es um Ereignisse im In- und Ausland und auch um Präventionsmaßnahmen des Staates am Beispiel der WM 2010.
Die Jugendlichen bedauerten, dass die tolle Sportart Fußball so oft negativ von Gewaltbereitschaft begleitet werde und wünschten sich sowohl bei Spielern als auch bei Fans mehr "Fairness und Zurückhaltung" für zukünftige Spiele.
"Erschreckend ist, dass fast alle Teilnehmenden bei einer Umfrage angaben, dass es aus ihrer Sicht Fußball und Alkohol nur im Doppelpack gibt", so Sebastian Roesler. Als Auslöser für die große Gewaltbereitschaft von Hooligans sehen die Jugendlichen vor allem "Lust an der Gewalt". Hier fordern die Jugendlichen effiziente Polizeieinsätze, die den Hooligans in Rechung gestellt werden sollten, und härtere Strafen.
Kontakt: Sebastian Roesler, Tel. (05251) 640637
www.diakonie-pbhx.de
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