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Gottesdienst zum 100. Geburtstag der Ökumenischen Bahnhofsmission Paderborn
Christlicher Glaube wird in der Bahnhofsmission täglich gelebt
Paderborn (dph). Mit einem Gottesdienst in der Abdinghofkirche wurde das 100-jährige Bestehen der Ökumenischen Bahnhofsmission Paderborn gefeiert. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Superintendentin Anke Schröder, Pfarrer Dr. Eckhard Düker sowie den ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Bahnhofsmission.
"Die Quelle des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission ist der christliche Glaube. Wenn Jesus im Mittelpunkt steht, dann bekommen alle ihren Platz. In der Bahnhofsmission wird dieses Prinzip Tag für Tag gelebt", sagte Superintendentin Anke Schröder in ihrer Predigt.
Marianne Kaufmann, Geschäftsführerin von IN VIA Paderborn e.V., betonte, dass die Bahnhofsmission auch auf Bundesebene das älteste ökumenische Projekt sei. Und Jutta Vormberg, Geschäftsführerin der Diakonie Paderborn Höxter e.V., erinnerte daran, dass nach dem 2. Weltkrieg die Arbeit der Bahnhofmission, die während des Nationalsozialismus verboten war, auf Initiative der Abdinghof-Gemeinde wieder aufgebaut wurde.
Im Gottesdienst erzählten die Ehrenamtlichen Iris Bachert und Gerd Borchmeier sowie die hauptamtliche Leiterin, Sabine Bergmaier, von Begegnungen mit Menschen in ihrer täglichen Arbeit. Danach gab es auf dem Vorplatz der Kirche bei Kaffee und Waffeln viele Gespräche zwischen ehemaligen und heute Aktiven. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch die Abdinghof-Kantorei unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Martin Hoffmann.
Am Freitag, 18. Juni, findet aus Anlass des Jubiläums ein Empfang für geladene Gäste im Paderborner Rathaus statt.
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