|
Die Diakonie beteiligt sich an der Aktion der Neuen Westfälischen
Pakete mit Herz bringen Bedürftigen zu Weihnachten Freude
Paderborn (dph). Geschenke, um anderen Menschen eine Freude zu machen, gehören mit zum Weihnachtsfest. Aber nicht jeder kann es sich leisten, Wünsche zu erfüllen. Gut 40 Päckchen und Pakete für Bedürftige wurden vor Weihnachten von der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. im Rahmen der Aktion „Paket mit Herz“ der Neuen Westfälischen Paderborn verteilt. Gespendet hatten die Weihnachtsgeschenke im Wert von maximal 15 Euro Leserinnen und Leser der Zeitung.
"Es ist eine wunderbare Idee", sagte Diakonie-Geschäftsführerin Jutta Vormberg über die Aktion. "Wir hatten eine umfangreiche Wunschliste von den Menschen, die wir aus unserer täglichen Arbeit kennen." Fast jeden Tag seien Pakete bei der Diakonie abgegeben worden, freute sich Vormberg über die große Resonanz. Die Spender hätten sehr gerne gegeben, weil es eine Möglichkeit zur konkreten Hilfe gewesen sei.
Auf den Wunschzetteln der Kinder standen zum Beispiel eine Puppe oder ein Feuerwehrauto aber auch Bücher und Gesellschaftsspiele für die ganze Familie, berichtete Alexandra Nodzynski von der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie. „Die Pakete waren sehr liebevoll verpackt. Das ist auch eine Wertschätzung für unsere Klienten“, hob Nodzynski das Engagement der Spender hervor. Weitere gespendete Weihnachtspakete für Familien mit Kindern wurden über die Schuldnerberatung und die Migrantenberatung der Diakonie verteilt.
Die Erwachsenen wünschten sich meist etwas Besonderes, das im Alttag nicht bezahlbar sei, wie eine Creme oder ein Duschgel. Auf den Wunschzetteln der Nichtsesshaften, die über die Bahnhofsmission beschenkt wurden, hätten Hygieneartikel und Unterwäsche gestanden, so Jutta Vormberg.
„Paket mit Herz“ ist die Weihnachtsaktion der Neuen Westfälischen. Leserinnen und Leser wurden gebeten, bedürftigen Menschen in ihrem Ort einen kleinen Wunsch zu erfüllen. Die Zeitung führte diese Aktion zum ersten Mal in ganz Ostwestfalen mit Hilfe sozialer Organisationen wie der Diakonie durch. Sie füllten die Wunschzettel aus, und aus diesen Wünschen konnten die Spender auswählen.
|