Ehrenamtsfest der Diakonie Paderborn-Höxter

Ein Dankeschön für viel freiwilliges Engagement

Altenbeken (dph). Eine Rose gab es zur Begrüßung für jeden Gast in der Altenbekener Eggelandhalle. Sie symbolisierte, was beim Ehrenamtsfest der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. im Mittelpunkt stand: den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie Dank zu sagen.
 
„Ehrenamtliches Engagement darf nicht als selbstverständlich angesehen werden. Wer seine Kraft einsetzt, braucht auch etwas woraus er Kraft schöpfen kann“, sagte Diakonie-Geschäftsführerin Jutta Vormberg und dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. Diesem Dank schloss sich auch Superintendentin Anke Schröder an: „Ohne sie könnte ein großer Teil unserer Angebote nicht gemacht werden. Ihre Mitarbeit wird gebraucht und dankend angenommen.“
 
Rund 1000 Ehrenamtliche sind im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn für die Diakonie tätig; zum Beispiel bei Mittagstischen oder Schulmaterialienkammern, im Besuchsdienst oder bei der Bahnhofsmission. Die jüngste Ehrenamtliche ist 16 Jahre alt, die älteste 82 Jahre.
 
Knapp 200 Ehrenamtliche waren zum Ehrenamtsfest gekommen und wurden von zehn hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie umsorgt, die für Nachschub bei Kaffee und Kuchen sorgten. Das Ehrenamtsfest wird alle zwei Jahre gefeiert. Vorbereitet hatte es Sabine Bergmaier, Leiterin der von der Diakonie getragenen Bahnhofsmission Altenbeken.
 
In Altenbeken durfte das Thema Eisenbahn nicht fehlen und so erzählten zwei Ehramtliche, die für die Bahnhofsmission Altenbeken tätig sind, von lustigen aber auch ernsten Erlebnissen bei ihrer Arbeit. „Es gibt immer wieder Situationen, die völlig neu für uns sind und die wir dann zu lösen versuchen“, sagte Gerd Borchmeier (58 J.) aus Bad Driburg. Und Marie-Christin Ostermann (19 J.), ebenfalls aus Bad Driburg, berichtete von der täglichen Hilfe für arme Menschen, die von der Bahnhofsmission mit gespendeten Speisen und Getränken sowie Kleidung versorgt würden.
 
Der Ausklang des Ehrenamtsfestes bot dann Gelegenheit zum Schmunzeln und Lachen. Der Kabarettist Klaus Witthinrich aus Telgte, der selbst viele Jahre in Kirche und Diakonie gearbeitet hat, stellte Auszüge aus seinem Programm „Keiner fragt - Theologen antworten“ vor. Witthinrich nahm den aktuellen Zeitgeist, auch in der Kirche, kritisch aufs Korn, und rezitierte außerdem satirische Glanzstücke von Heinrich Heine.
 


Ehrenamtsfest Diakonie
Haben mit den Ehrenamtlichen der Diakonie gefeiert: Diakonie-Geschäftsführerin Jutta Vormberg (v. l.), Sabine Bergmaier (Leiterin der Bahnhofsmission Altenbeken), Gerd Borchmeier, Marie-Christin Ostermann (beide Ehrenamtliche der Bahnhofsmission Altenbeken), Ehrenamtspfarrerin Kerstin Pilz, Superintendentin Anke Schröder und Diakoniepfarrer Ulrich Richter.
Foto: Oliver Claes

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