Aktion des Deutschen Kinderhilfswerks zu Libori in Paderborn

Spenden für Kinder und das Diakonie-Projekt "respect me"

Flyer Spendendose Paderborn. Wer sammelt die meisten Spenden für Kinder? Darum geht es bei der Aktion „Spendendose on Tour“ des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. Anlässlich des 30-jährigen Geburtstages der Spendendose nehmen bundesweit zehn Städte an einem Wettbewerb teil. In Paderborn kooperiert die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. mit dem Deutschen Kinderhilfswerk. Zu Gast in Paderborn ist die Spendendose zu Libori, Samstag, 25. Juli und Sonntag, 26. Juli, jeweils von 10 bis 19 Uhr, mit einem Stand vor der Franziskanerkirche in der Westernstraße.
 
50 Prozent der Spenden aus Paderborn gehen an das gewaltpräventive Projekt „respect me“ der Diakonie mit Jugendlichen in den Stadtteilen Kaukenberg, Auf der Lieth und Goldgrund. Die andere Hälfte fließt in die deutschlandweite Arbeit des Kinderhilfswerkes. Die Stadt mit den höchsten Spendeneinnahmen im Verhältnis zur Einwohnerzahl gewinnt einen Kinderspielplatz im Wert von 25.000 Euro, der von der Firma Sik-Holz gestiftet wird. Der Sieger wird zum Weltkindertag am 20. September bekannt gegeben.
 
„Wir sind sehr interessiert an dieser Kooperation mit dem Kinderhilfswerk, weil auch wir in unserer mobilen Jugendsozialarbeit und im Projekt „respect me“ mit Kindern und Jugendlichen arbeiten“, sagte Jelena Grützfeld, Leiterin des Migrationsfachdienstes der Diakonie. Sie dankte der Stadt Paderborn dafür, dass sie dem Kinderhilfswerk die Diakonie als Partner für die Spendendose vorgeschlagen hat. Auch die Stadt Paderborn unterstützt die Aktion, deren Schirmherr Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker ist. Unter dem Motto „Paderborn gewinnt für Kinder“, ruft der stellvertretende Bürgermeister, Dieter Honervogt, zum Spenden auf.
 
Bereits seit Anfang Juni und noch bis Mitte September stehen Spendendosen an rund 90 Standorten im Stadtgebiet wie zum Beispiel Geschäften. Unter anderem beteiligt sich die Bäckerei Lange und hat Spendendosen in ihren Filialen Rosenstraße und Westernstraße aufgestellt. Höhepunkt der Aktion ist dann am ersten Libori-Wochenende, an dem auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „respect me“ Spenden sammeln werden. „Es geht darum zu gewinnen, allerdings ist der Einsatz für Kinder an sich schon ein Gewinn“, erklärte die Regionalbetreuerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Anja Lange.
 
Die mobile Jugendsozialarbeit der Diakonie-Paderborn-Höxter in den Stadtteilen Kaukenberg, Auf der Lieth und Goldgrund wendet sich an Jugendliche, die durch andere soziale Angebote nicht oder nicht mehr erreicht werden. Neben der Arbeit auf der Straße bietet die Anlaufstelle „Unter dem Regenbogen“ einen wichtigen Bezugspunkt für die Jugendlichen. Hier finden sie Ansprechpartner, die sie und ihre Probleme ernst nehmen.
 
Da die Gewaltproblematik einen großen Stellenwert hat, konnte die Diakonie Paderborn-Höxter im Jahr 2007 das dreijährige Projekt „respect me“ initiieren. Es richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene mit Zuwanderungsgeschichte im Alter von 13 bis 27 Jahren. Ziel des Projektes ist unter anderem die Entwicklung eines Konzeptes für die gewaltpräventive Arbeit mit den jugendlichen Migranten. Gefördert wird "respect me" durch das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge.
 
zur Homepage: www.spendendose.de
 


Spendendose Diakonie Kinderhilfswerk
Rufen zu Spenden für Kinder auf: (v. l.) Jelena Grützfeld von der Diakonie Paderborn-Höxter, Paderborns stellv. Bürgermeister Dieter Honervogt, Anja Lange vom Deutschen Kinderhilfswerk und Dirk Lange, Geschäftsführer der Bäckerei Lange.
Foto: Oliver Claes

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