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Ehrenamtlichen-Kurs abgeschlossen
Ein Ohr für Mitmenschen haben
Bad Driburg / Kreis Paderborn (dph). Der zweite Kurs für ehrenamtliche Seelsorge der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn ist zu Ende gegangen. Fünf Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 47 und 70 Jahren aus den Kreisen Höxter und Paderborn haben daran teilgenommen.
„Als Kirche leben wir davon, dass es Menschen gibt, die sich ehrenamtlich engagieren“, dankte Superintendentin Anke Schröder bei der Abschlussveranstaltung im Erika-Stratmann-Haus in Bad Driburg den Teilnehmern. Mit dem Kurs sollten sie das passende Handwerkszeug erhalten und sich für die Arbeitsfelder, in denen sie bereits aktiv seien, weiter qualifizieren können, so Schröder.
Unter dem Titel „Ein Ohr für dich“ ging es in der auf ein Jahr angelegten Fortbildung unter anderem um Kommunikation, Seelsorgeverständnis, und Gesprächsführung. An die halbjährige Theoriephase mit sieben Wochenendblöcken im Erika-Stratmann-Haus schloss sich eine Praxisphase in Kirchengemeinden oder diakonischen Einrichtungen an. Die Kursleitung hatten Pfarrerin Britta Schwiete (Diakonie Paderborn-Höxter e.V.) und Pfarrer Uwe Neumann (Ev. Kirchengemeinde Beverungen).
Einig waren sich die Teilnehmer, dass der Kurs eine wichtige und schöne Erfahrung war und sie über ihre ehrenamtliche Arbeit hinaus etwas mitnehmen konnten. „Ich wollte gesprächsfähiger werden und habe außerdem für meinen Alltag viel gelernt“, sagte Angela Hagedorn aus Willebadessen. Und auch Heinrich Paffrath aus Paderborn, der bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich Besuchsdienst in einer Alteneinrichtung macht, fand die Fortbildung wichtig. „Ich wollte wissen, warum ich was wie mache.“
Insgesamt sind jetzt 18 ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen im Kirchenkreis Paderborn im Einsatz. Zu ihren Tätigkeitsfeldern gehören zum Beispiel der Besuchsdienst in Gemeinden und Alteneinrichtungen oder die Jugendarbeit.
Bei Fragen oder Problemen können sie sich die neuen ehrenamtlichen Seelsorger auch in Zukunft an die Kursleiter wenden, betonte Pfarrerin Britta Schwiete. Die Teilnehmer möchten zudem den entstandenen Zusammenhalt nutzen und sich weiterhin treffen. Ein Erfahrungsaustausch mit dem ersten Kurs und Angebote zu speziellen Themen wie dem Umgang mit psychischen Erkrankungen sind geplant.
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