IT-Unternehmen OMP unterstützt Jugendarbeit der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. am Kaukenberg

OMP-LogoPADERBORN - Der Jugendtreffpunkt des evangelischen Gemeindezentrums am Kaukenberg „Unter dem Regenbogen“ freute sich am Dienstag über eine Scheckübergabe von 750 Euro. Die etwas vorzeitige Weihnachtsüberraschung bescherte der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. das mittelständische IT-Unternehmen OMP. Der ca. 50 Personen starke Betrieb mit Sitz in Paderborn und Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, benachteiligte Kinder und Jugendliche auch aus der Region finanziell zu unterstützen. Ein gutes Beispiel dafür, dass Wirtschaft und Wohlfahrt einander zuarbeiten können, fanden Jutta Vormberg von der Diakonie und Sandra Hartmann-Stehr von OMP.
 
Bereits seit 1993 ist die Diakonie Paderborn-Höxter in dem Neubaugebiet „Auf der Lieth“ vertreten. Während sich dort das Angebot schwerpunktmäßig an die Zielgruppe Kinder richtet, wendet sich die Diakonie seit 1997 am Kaukenberg verstärkt den Jugendlichen zu. „Die meisten Jugendlichen, zu denen wir einen guten Kontakt haben, bringen einen russlanddeutschen, armenischen, libyschen oder kurdischen Migrationshintergrund mit“, berichtet Anna Mindrup von ihren Erfahrungen aus der mobilen Jugendsozialarbeit. Dabei hat sie etwa 100 Jugendliche im Blickfeld. Durch möglichst niederschwellige Angebote erhalten die jungen Heranwachsenden im Alter von 13 bis 27 Jahren in den zentral gelegenen Gemeinderäumen der evangelischen Kirche Orientierungshilfen und Austauschmöglichkeiten im offenen Treff. Beratungsgespräche, Weiterleitung bei speziellen Konflikten, Bewerbungstraining, aber auch der Freizeitbereich, gemeinsames Kochen, erlebnispädagogische Unternehmungen, Cliquenbetreuung und die aufsuchende soziale Arbeit in Form von „Streetwork“, gehören zu den umfangreichen Aufgaben der Jugendsozialarbeit.
 
Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wird seit kurzem das Projekt „Respect me“ auf den Weg gebracht. Dieses soll durch Sensibilisierung und Wahrnehmungsschulung zur Gewaltprävention beitragen. „Dazu müssen wir aber zunächst einmal die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Haltungen der Jugendlichen gegenüber dem Phänomen Gewalt verstehen und offen legen“, erklärt Sozialarbeiter Sebastian Roesler, der zur Zeit eine aktivierende Befragung unter den Jugendlichen durchführt. Eine von vielen Aktivitäten der Mitarbeiter des engagierten Jugendtreffs „Unter dem Regenbogen“, die nötig sind, um den unterschiedlichen Nöten und Bedürfnissen der jungen Menschen zu begegnen.
 
Mögliche Verwendungen für die Spende gibt es viele. Neben Überlegungen wie die Anschaffung von Bewerbungsmappen und einen berufsvorbereitenden Workshop, sollen aber vor allem auch die Jugendlichen ihre Wünsche äußern können. Und die liebäugeln mit der Anschaffung von „Speed Stacking“, weiß Anna Mindrup, einem Spiel, das Geschicklichkeit und Kommunikation fördert und in dem eine erfahrene Niederlage sich ganz schnell in Erfolg umwandeln kann. dph
 
Homepage der OMP
 


OMP-Spende
Engagiert für Jugendliche: (v.l.) Sandra Hartmann-Stehr von dem IT-Unternehmen OMP, Jugendsozialarbeiter Sebastian Roesler, Vorstand Jutta Vormberg und mobile Jugendsozialarbeiterin Anna Mindrup von der Diakonie Paderborn-Höxter e.V..
FOTO: DIAKONIE

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