Mobile Sozialpädagogische Familienhilfe:

Verabschiedung von Margot Dannigkeit

HÖXTER (dph). Margot Dannigkeit (62) wurde Mitte Dezember aus dem Dienst in der Diakonie Paderborn Höxter e.V. in den Ruhestand verabschiedet. Mit einem Gottesdienst in der Marienkirche zu Höxter und einem Empfang im Gemeindehaus wurden ihr Dank und Annerkennung ausgesprochen. Zahlreiche Vertreter von Kirche, Wohlfahrtsverbänden, Beratungsstellen und dem Kreis Höxter nahmen daran teil. Margot Dannigkeits Arbeitsfeld war die Sozialpädagogische Familienhilfe „MOBILE“ im Trägerverbund der Wohlfahrtsverbände im Kreis Höxter.
 
Abschied von Frau Dannigkeit
Abschied und Dank: (v.l.) Pfarrer Detlev Schuchardt, Diakonie-Vorstand Jutta Vormberg, Diplim-Sozialpädagogin Margot Dannigkeit und Pfarrer Gunnar Wirth
FOTOS: DIAKONIE

Die Sorge um jedes einzelne Kind um jeden Erwachsenen, die Sorgfalt in der Betrachtung der individuellen Systeme – familiäre Systeme, Hilfe-Systeme im Kreis Höxter, die Systeme von vier Trägern oder das Team Mobile selbst - hat zu der notwendigen Stabilität und Flexibilität des Dienstes Mobile beigetragen.
 
Margot Dannigkeit hat damit grundlegende Pionierarbeit im Kreis Höxter geleistet, die kreisübergreifend Anerkennung und Wertschätzung gefunden hat. Eine der letzten Herausforderungen dieser Art war eine Beteiligung einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Qualitätssicherung in der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Dannigkeit hat den Dienst aufgebaut und ihn maßgeblich geprägt: 17 Jahre Sozialpädagogische Familienhilfe im Kreis Höxter, und das in einem Trägerverbund von vier Wohlfahrtsverbänden, das war vor 13 Jahren ein Novum im Kreis Höxter.
 
Abschied von Frau Dannigkeit
Vorbildliche Zusammenarbeit: Margot Dannigkeit (vorne, 3. v. r.) im Kreise ihrer Kolleginnen.
FOTOS: DIAKONIE

Der diakonische Weg von Margot Dannigkeit begann mit einem freiwilligen diakonischen Jahr, eine Ausbildung als Kindergärtnerin und die Graduierung als Sozialpädagogin 1972 in Darmstadt folgten. Mit einem klaren diakonischen Hintergrund folgten drei Jahre als Sozialpädagogin in einer Sonderschule in Bethel. Dann konzentrierte sie sich auf ihre eigene Familie.
 
Dannigkeits Wiedereinstieg in den Beruf war zunächst beim Caritasverband Höxter in Brakel. 1990 wechselte sie dann zur Diakonie. 1994 schloss Margot Dannigkeit die Zusatzausbildung zur Beratung familialer Systeme ab. Es folgte eine grundlegende Systematisierung und Strukturierung der Arbeit. „Mobile“ ist unmittelbar mit dem Namen Dannigkeit verbunden.
 


Frau Dannigkeit

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