Sonntag der Diakonie

Wie aus Grenzen Brücken werden

HÖXTER ekp - Am Sonntag der Diakonie (04.09.) erlebte die Kilianikirche eine Premiere: Zum ersten Mal in seiner inzwischen über fünfjährigen Geschichte sang der Chor des Ludwig-Schloemann-Hauses in einem Gottesdienst in der Kirche. Seit dem Jahr 2000 kommt der Sonderschullehrer Franz Darley aus Brenkhausen regelmäßig alle 14 Tage in das Haus im Rohrweg, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Lieder zu singen und mithilfe des Mediums Musik ihren Alltag zu reflektieren.
 
Höhepunkte der gemeinsamen Arbeit waren bislang die Mitwirkung an den Gottesdiensten und Festen im Ludwig-Schloemann-Haus. Was lag da für die Evangelische Kirchengemeinde Höxter näher, als diesen Chor auch einmal einzuladen, im Gottesdienst für die Gemeinde und mit der Gemeinde zu singen. Gern nahmen die Chormitglieder diese Einladung an. Gemeinsam mit Pfarrer Reinhard Schreiner gestalteten sie den Diakonie-Gottesdienst zum Thema "Brücken bauen" - über alle Unterschiede und Grenzen hinweg.
 
Im Gottesdienst wurde auch das Abendmahl gefeiert, das in den christlichen Kirchen von ihren Anfängen an ein Symbol dafür war, dass aus Grenzen, die uns trennen, Brücken werden, die uns zueinander führen. Am Ende stand für viele Gemeindeglieder und für die Mitwirkenden des Chores fest, dass diese Premiere keine einmalige Angelegenheit bleiben wird.

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Chor des Ludwig-Schloemann-Hauses
Der Chor des Ludwig-Schloemann-Hauses hatte am Sonntag der Diakonie seinen ersten Auftritt im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes in der Kilianikirche Höxter.
FOTO: EKP

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