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Diakonie präsentierte Jahresbericht 2004
Menschen Halt geben in schwierigen Zeiten
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| Im Vorfeld der Kreissynode berichtet Diakonie-Geschäftsführerin Jutta Vormberg über Zahlen und Tendenzen 2004. |
Paderborn (dph) - Immer mehr Menschen suchen Hilfe bei der Diakonie. Das teilte Geschäftsführerin Jutta Vormberg im Vorfeld der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises bei der Präsentation des Jahresberichtes 2004 mit. So sind die Anfragen in den Beratungsstellen der Diakonie Paderborn-Höxter e. V. im Jahr 2004 mit insgesamt 2796 zahlreicher als in den Vorjahren (2003: 2675 Anfragen). Einzelpersonen, Paare und Familien erfahren ein offenes Ohr und konkrete Hilfe in der Migrantenberatung, der Familien- und Lebensberatung, der Drogen- und Suchtberatung, der Schwangerenberatung und der Schuldnerberatung der Diakonie. 107 Familien wurden darüber hianus durch die Sozialpädagogische Familienhilfe betreut, davon 63 im Kreis Paderborn.
"Einen besonderen Anstieg verzeichnete die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung in der Beratungsstelle Riemekestraße", so die Geschäftsführerin. Hier gab es im Jahr 2004 38 Prozent mehr Anfragen als im Jahr 2003. In immer mehr Fällen sei es finanzielle Not, die die werdenden Mütter Rat und Hilfe suchen lasse.
Ebenfalls steigende Nachfrage verzeichnete die Bahnhofsmission Paderborn, die in Kooperation mit IN VIA Kath. Mädchensozialarbeit getragen wird: Über 17.000 Kontakte im Jahr 2004 stehen rund 12.500 Kontakten im Jahr 2003 gegenüber, das bedeutet einen Anstieg von 38 Prozent. "In den meisten Fällen handelt es sich um Auskünfte oder um Ein- und Aussteigehilfen für Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen", so Jutta Vormberg. Aber auch die Begleitung von Menschen in sozialen Schwierigkeiten habe stark zugenommen, von rund 3.200 Kontakten im Jahr 2003 auf rund 6.200 im Jahr 2004. Vile nutzen die Bahnhofsmission als erste Anlaufstelle und werden an entsprechende soziale Dienste weitervermittelt. Um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, setze die Diakonie weiterhin auf die Gewinnung Ehrenamtlicher. Die seit 2003 angebotenen Ausbildungskurse für die vielseitige soziale Arbeit im Bahnhof würden fortgesetzt und intensiviert.
Wir freuen uns über das Vertrauen, das so viele Menschen in den Kreisen Höxter und Paderborn uns entgegenbringen", betont die Geschäftsführerin. "Unser Ziel ist es, in Zeiten zunehmender Verunsicherung und Orientierungslosigkeit Menschen Halt zu geben." Dieser Anspruch bleibe auch dann bestehen, wenn sich aufgrund rückläufiger Kirchensteuern und geringer werdender öffentlicher Zuschüsse die Rahmenbedingungen diakonischer Arbeit schwieriger gestalteten.
Ein besonderes Augenmerk habe die Diakonie im Jahr 2004 auf das Ehrenamt gelegt. Insgesamt 361 Frauen und Männer im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn engagierten sich ehrenamtlich für diakonische Aufgaben ihrer Gemeinde, hinzu kamen die freiwilligen Helfer in den Bahnhofsmissionen, in den Beratungsstellen und der Stadtteilarbeit. "Wir freuen uns über jeden, der mitmacht", so Jutta Vormberg. "Das zeigen wir unseren Freiwilligen u. a. durch Ausbildungsangebote und Danke-Schön-Veranstaltungen.
Kontakt: Diakonie Paderborn-Höxter e. V., Tel. 0 52 51 / 500 235 oder E-Mail info1@diakonie-pbhx.de, Internet www.diakonie-pbhx.de
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