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KRONENKREUZ Claus-Werner Ahaus erhält höchste Auszeichnung der Diakonie
25 Jahre Konrad-Beckhaus-Heim
HÖXTER - Seit 25 Jahren gibt es das Konrad-Beckhaus-Heim, das Seniorenzentrum im St.-Petri-Stift Höxter. Gefeiert wurde dieses Jubiläum am 23. April mit einer Andacht in der Kilianikirche und einem Mitarbeiterfest im Saal des Historischen Rathauses in Höxter.
Am 14. Dezember 1979 wurden die jetzigen Gebäude in der Rodewiekstraße 24 und der Bachstraße 11 offiziell eingeweiht. Damit konnten die zuvor bestehenden Einrichtungen geschlossen werden: das erste Altenheim des St.-Petri-Stiftes, das sich seit 1949 in der Westerbachstr. 45 - heute "Stadthaus am Petritor" - befand, und das Altenheim des Marienstiftes in der Brüderstraße 9, das von der Evangelische Kirchengemeinde Höxter betrieben wurde. Jetzt bildete die qualifizierte und spezialisierte Diakonie in der Altenhilfe den Schwerpunkt in der Arbeit des St.-Petri-Stiftes, nicht mehr die Anstalts- und Erziehungsdiakonie der Anfänge. Damaliger Geschäftsführer war Diakon Gerhard Herzig.
Ging man 1979 noch von einem hohen Anteil an Wohnheimplätzen und von nur wenigen Pflegeplätzen im Konrad-Beckhaus-Heim aus, machte die Gegenwart andere Konzepte altengerechter Wohnformen erforderlich: Nach Aus- und Umbauten bietet das Seniorenzentrum heute 152 Plätze in Einzel- und Doppelzimmern sowie in Ehepaarappartements, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflegeplätze, Essen auf Rädern und eine Tagespflegeeinrichtung.
"Grundlage der Arbeit im Konrad-Beckhaus-Heim", so der Leiter des Hauses, Diakon Berno Schlanstedt, "ist ein christlich geprägtes und ganzheitlich verstandenes Menschenbild." Wesentliche Aufgabe der pflegerischen Arbeit ist es, mit den Heimbewohnern den Prozess des "Altwerdens" zu realisieren und Schritt für Schritt zu gehen. Kommunikation und liebevolle Zuwendung gehören hier zu den selbstverständlichen Arbeitsmitteln.
Im Rahmen des Mitarbeiterfestes wurde Herrn Claus-Werner Ahaus (59) das Goldene Kronenkreuz, die höchste Auszeichnung in der Diakonie, verliehen. Ahaus ist seit 1979 kontinuierlich Mitglied des damaligen Vorstandes und jetzigen Stiftungsrates. In den vergangenen 25 Jahren hat er es immer wieder als seine wichtigsten Anliegen verstanden, die Interessen der Diakonie, insbesondere des St.-Petri-Stiftes mit seinen Einrichtungen, in der Öffentlichkeit zu vertreten und die Beziehungen zwischen dem St.-Petri-Stift und der Evangelische Kirchengemeinde Höxter zu fördern und zu pflegen.
Außerdem wurden für langjährige Mitarbeit im Konrad-Beckhaus-Heim geehrt und ausgezeichnet: Gabriele Henke, Rosa Weißenberger, Wolfgang Sonntag, Maria Groß, Rosemarie Heess, Sigrid Grosse, Heike Kloidt (10 Jahre); Maria Seck, Silvia Wiedsemeier, Ursula Pilz, Egmont Schmidt, Andrea Ridder (15 Jahre); Anja Treffehn (20 Jahre); Gudrun Ballhorn (35 Jahre). ekp
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