23. Oktober 2003:

Ortsnahe Beratung gefragt

Nach zwei Jahren erste Bilanz der Diakonie-Beratungsstelle Riemekestraße

Blicken auf zwei gute Jahre in der zentral gelegenen Riemekstraße in Paderborn zurück: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie-Beratungsstelle und die Geschäftsführerin der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., Jutta Vormberg: (v. l.) Petra Grundwald-Drobner, Jutta Vormberg, Conrad Schlegel, Andrea Rottmann, Martina Stolte, Ilona Müller (Leiterin der Beratungsstelle), Karin Gunia, Gabriele Gans (Sekretariat) und Gerhard Reuter. Foto: ekp

Paderborn (ekp) – Die Diakonie ist den Paderbornern ein Stück näher gerückt: Seit nunmehr zwei Jahren werden Beratungen und Begleitungen zu den Bereichen Partnerschaft, Schwangerschaft und Familie in der zentral gelegenen Riemekstraße angeboten; nach dem Umzug aus dem Haus der Evangelischen Kirche in der Klingenderstraße sind hier die Familien- und Lebensberatung, die Schwangerenberatung, Sexualpädagogische Angebote und die Sozialpädagogische Familienhilfe angesiedelt. Und das Konzept der „ortsnahen Beratung“ hat sich bewährt: Die Nachfrage steigt stetig, Menschen aller sozialer Schichten finden immer häufiger den Weg zu den Mitarbeitern der Diakonie-Beratungsstelle Riemekestraße.

Gesellschaftliche Entwicklungen machen zudem Angebote dieser Art immer wichtiger: Paare, Lebensgemeinschaften und Familien geraten immer häufiger in Krisensituationen – von Erziehungs- und Beziehungsproblemen bis hin zu Scheidungen und Auseinandersetzungen um das Sorgerecht. Finanzielle Nöte nehmen zu, mit Folgen wie unzumutbaren Wohnverhält­nissen oder Verschuldungen. Immer mehr Menschen suchen zudem Hilfe bei Problemen wie depressiven Verstimmungen, Resignation oder Einsamkeit und Isolation.

Im Bereich der Familien- und Lebensberatung führten Diakonie-Mitarbeiter in der Riemekestraße seit Beginn diesen Jahres 275 Erstberatungen durch – das sind 50 Prozent mehr als im gesamten Jahr 2002 (189 Erstberatungen). Die sozialpädagogische Familienhilfe betreute seit Jahresbeginn 55 Familien – bereits jetzt annähernd so viele wie 2002 (57); Sexualpädagogische Veranstaltungen erreichten im Januar bis Oktober 2003 knapp dreimal so viele Jugendliche (640) wie im gesamten Jahreszeitraum 2002 (222 Jugendliche). Sprunghaft angestiegen auch die Zahlen bei der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung: von 95 im Jahr 2001 stiegen die Anfragen auf 218 im Jahr 2002 und 258 seit Beginn 2003.

Die Angebote der Beratungsstelle sind dabei vielfältig: Psycho-soziale Beratungen und Begleitungen unterstützen die Hilfesuchenden dabei, sich aktiv mit Problemen auseinander zu setzen und wieder in ein selbstbestimmtes Leben zurückzufinden. Aber auch juristische und finanzielle Fragen werden besprochen und konkret in die Hand genommen, z. B. durch Anträge bei diversen Hilfefonds. Sexualpädagogische Angebote werden immer stärker auch in die Schulen hineingetragen, um Jugendliche auch in diesem Bereich auf ihrem Weg zu Selbstbestimmung und Verantwortung zu begleiten. Für die nähere Zukunft sind zudem Themenabende und Seminare für Schwangere, Paare und Familien geplant.

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Team riemekestrasse
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23. Oktober 2003:
Ortsnahe Beratung gefragt

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26. September 2003:
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17. Juli 2003:
Diakonie vor großen Herausforderungen
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4. Juni 2003
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warnen vor unseriösen Schuldenregulierern

28. Mai 2003
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vom 31. Mai bis 21. Juni

21. Mai 2003
Jutta Vormberg neuer
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6. April 2003
Gespräch mit dem
scheidenden Vorstand
Till Heidlindemann

25. März 2003
Spenden für irakische
Zivilbevölkerung

13.03.2003
Positive Entwicklung der Suchtberatung im Kreis Höxter

12.03.2003
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06.02.2003
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