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2018 06 15 Synode KSV u AG EvKT Buedchen kl
Vor der Wildberghalle in Amelunxen, der Tagungsstätte der Kreissynode, stand das mobile Büdchen, das Vorfreude auf den Kirchentag 2019 in Dortmund machte. Von den Kirchengemeinden kann die fahrbare Trinkhalle für eigene Aktionen ausgeliehen werden, informierten Volker Kohlschmidt (im Liegestuhl) und Jugendpfarrer Burkhardt Nolte (im Büdchen). Von den angebotenen Eisgetränken probierten auch die Mitglieder des Kreissynodalvorstands: (v. l.) Wolfgang Dzieran, Synodalassessor Gunnar Wirth, Helga Weber-Kruck, Pfarrer Wolfgang Neumann, Superintendent Volker Neuhoff, Evelyne Schubert, Jürgen Engelmann und Dr. Wilfried Hauenschild. FOTO: EKP/HEIDE WELSLAU

Beverungen-Amelunxen/Kirchenkreis (ekp). Aus Anlass des 900. Weihejubiläums der Georgskirche tagte die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn in Amelunxen. Es sei eine große Ehre und Freude, Synodale und Gäste in der Georgskirche begrüßen zu können, betonte Pfarrer Gunnar Wirth, Evangelische Weser-Nethe-Kirchengemeinde Höxter, beim Synodengottesdienst.

Wie ein roter Faden zogen sich die Themen Belastung der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, Veränderungen in der Arbeit und die Frage, wie der kirchliche Auftrag erfüllt werden kann, durch die Tagung. „Hoffnungsvoll sein, das geht nur, wenn wir nicht überlastet werden“, sagte Pfarrer Wolfgang Neumann in seiner Predigt über das biblische Leitwort des Kirchenkreises „Als lebendige Steine lasst euch aufbauen zu einem geistlichen Haus“ (1. Petrus 2,5) im Gottesdienst. Der kirchliche Auftrag sei sowohl konstruktiv, „Was kann ich tun? Wo ist mein Platz? Wo ist die Grenze meiner Belastung?“, aber auch passiv, denn „Gott hat den Bauplan, und wir kommen darin vor.“

Die 92 anwesenden Mitglieder der Synode aus 17 evangelischen Kirchengemeinden und den gemeinsamen Diensten vertreten rund 80.000 evangelische Christinnen und Christen in den Kreisen Höxter und Paderborn sowie in Lügde im Kreis Lippe.

Veränderung gehört zur Kirche
„Veränderung ist ein Wesensbestandteil unserer Kirche. Das heißt auch, aufzubrechen und Gewohntes zurückzulassen“, betonte Superintendent Volker Neuhoff in seinem Bericht. Er höre viel von Belastung und Überlastung der Mitarbeitenden. Das besorge ihn sehr, sagte Neuhoff. Von „Endzeitstimmung“ will er aber nicht sprechen: „Die Botschaft unserer Kirche ist eine andere. Es ist jemand da, der für uns sorgt.“ Angesicht der enger werdenden personellen Situation sieht der Superintendent eine Lösung in mehr „multiprofessionellen Teams“ im geistlichen und seelsorglichen Bereich und auch in anderen Arbeitsfeldern. Neuhoff griff die in der Konzeption des Kirchenkreises genannten Ziele auf und beschrieb Maßnahmen zur Umsetzung, zum Beispiel in der Krankenhausseelsorge im Kirchenkreis. Hier gebe es bis auf eins in allen Akutkrankenhäusern und in zwei von vier Reha-Kliniken personenbezogene evangelische Seelsorge. Beim Thema Inklusion hält Neuhoff die Einrichtung einer halben Personalstelle und einen Aktionsplan für unabdingbar.

Das große gesellschaftliche Thema Migration sei auch in den 17 Kirchengemeinden des Kirchenkreises zentral, sagte Synodalassessor Gunnar Wirth (Stellvertreter des Superintendenten) bei der Vorstellung der Gemeindeberichte, die alle zwei Jahre erstellt werden. Die Gemeinden beschäftigten sich in unterschiedlichen Projekten damit. Migration habe die Gemeinden verändert und werde sie weiter verändern. Darüber hinaus waren auch Strukturveränderungen und Belastungen Themen: „Es gibt vielfältige neue Wege und Aufbrüche im Kirchenkreis“, erklärte Wirth. Strukturveränderungen gebe es vor allem in den Gemeinden, die eine Vereinigung hinter sich hätten oder vor einer Vereinigung stünden. Das binde Kräfte. Deutlich werde auch, so der Synodalassessor, dass die Belastung ehrenamtlich Mitarbeitender in Beruf und Familie zunehme und sie deshalb im kirchlichen Ehrenamt schneller an Belastungsgrenzen kämen.

Wahlen
Als stellvertretender Synodalassessor (Vertreter des Vertreters des Superintendenten) wurde Claus-Jürgen Reihs, Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg, gewählt. In den Kreissynodalvorstand wählten die Synodalen als Stellvertreter von Dr. Wilfried Hauenschild (Bad Driburg) Dirk Appelt (Bad Lippspringe). Synodalbeauftragter für den Deutschen Evangelischen Kirchentag ist nun Jugendpfarrer Burkhardt Nolte.

Die Synode stimmte dem Antrag zu, die Präventionsfachkraft für den Arbeitsbereich Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung, Jugendreferentin Sonja Hillebrand, weiterhin im Umfang von zehn Wochenstunden zu beschäftigen, für drei Jahre bis zum 30. Juni 2021. Sie und der Ehrenamtliche Wolfgang Dzieran sind Ansprechpersonen im Kirchenkreis für die Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung. Hillebrand soll zudem für den Kirchenkreis eine Kultur der Achtsamkeit und ein umfassendes Schutzkonzept entwickeln.

Das Vorhaben, im Jahr 2020 einen Kita-Kirchentag im Kirchenkreis zu veranstalten, wurde von der Synode begrüßt. Sie beauftragte die gemeinsamen Dienste im Kita-Bereich mit der Planung und Durchführung.

Mitmachen beim Kirchentag in Dortmund
Werbung für die aktive Teilnahme am nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, 19. – 23. Juni 2019, machten der neue Synodalbeauftragte für den Kirchentag, Burkhardt Nolte, und sein Vorgänger Volker Kohlschmidt, Leiter des Jugendreferats. „Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19) heißt die biblische Losung des Kirchentages. Chöre könnten zum Beispiel bei Gottesdiensten mitsingen und Gemeindegruppen einen Verpflegungsstand am Abend der Begegnung (19. Juni) übernehmen. Eigene Projekte oder besondere Einrichtungen können auf dem dreitägigen Markt der Möglichkeiten vorgestellt werden. Weitere Informationen bei Burkhardt Nolte, burkhardt.nolte@kk-ekvw.de, und auf www.kirchentag.de.

Zu den Gästen der Synode gehörten Bischof Anba Damian, Koptisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland, Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, Dechant Gerhard Pieper, katholisches Dekanat Höxter, und Pastor Karsten Lücking von der katholischen Kirchengemeinde Beverungen. Die Grüße der Präses und der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen überbrachte Assessor Friedrich Beyer, juristischer Ortsdezernent für den Kirchenkreis. Musikalisch gestalteten Marion Kusserow (Orgel) und Barbara Gerken (Flöte) den Gottesdienst.

Superintendent Volker Neuhoffs Dank galt Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm für das Bereitstellen der Sporthalle als Tagungsort, Raumausstatter Andreas Gogrewe aus Amelunxen für deren Ausgestaltung und der Firma sewikom GmbH aus Beverungen für die WLAN-Anbindung.





26. Juni 2018, 14.30-16 Uhr: Gesprächskreis für Eltern über Trotz, in Paderborn, Turnhalle des Ev. Familienzentrums Johannes, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7.

Paderborn (dph). Einen Gesprächskreis für Eltern zum Thema Trotz bietet die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. am Dienstag, 26. Juni, an. Er findet statt von 14.30 bis 16 Uhr in der Turnhalle des Evangelischen Familienzentrums Johannes, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, alle Fragen zum Thema anzusprechen und sich auszutauschen. Diplom-Sozialarbeiterin Petra Grunwald-Drobner von der Familien- und Lebensberatung der Diakonie begleitet den Gesprächskreis. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung: Ev. Familienzentrum Johannes, Tel. 05251 / 33000



2018 06 06 Unterstuetzung FAW Bahnhofsmission kl

Bei der Übergabe der Schlafsäcke: (v. l.) Timo Wirachowsky, Stefan Zahn, Nicole Tissen, Luisa Link (Akteure „Flaschenpfand“), Jenny Plappert (pädagogische Mitarbeiterin FAW gGmbH) und Sabine Bergmaier (Leitung Bahnhofsmission). Foto: Bahnhofsmission


Paderborn (dph). Seit Anfang 2017 unterstützt die Fortbildungsakademie für Wirtschaft (FAW) gGmbH mit unterschiedlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen „Wirtschaft und Verwaltung“, „Lager und Handel“ sowie „Gesundheit und Soziales“ die Arbeit der Bahnhofsmission Paderborn mit dem Projekt „Mission Bahnhof“. Unter der Anleitung von Jenny Plappert, pädagogische Mitarbeiterin der FAW gGmbH, sind durch unterschiedliche Aktionen Gelder gesammelt worden, von denen zum Beispiel dringend benötigte Schlafsäcke gekauft und im Herbst 2017 an die Bahnhofsmission übergeben wurden. In anderen Aktionen wurde gut erhaltene gebrauchte Kleidung wie Schuhe, Jacken, Sweatshirts und dergleichen gesammelt, vorsortiert und ebenfalls an die Bahnhofsmission übergeben. Auch im vergangenem Advent wurde an die Bahnhofsmission gedacht: 70 Packungen Kekse wurden für die Gäste der Bahnhofsmission an die Mitarbeitenden übergeben.

Die Unterstützung dauert an, und Anfang Juni kamen wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen in die Bahnhofsmission und überreichten neue Schlafsäcke. Diese konnten aus dem Erlös der Aktion „Flaschenpfand“ angeschafft werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den Pausenräumen der FAW bunt gestaltete Kartons aufgestellt und mit dem Hinweis „Dein Pfand für den guten Zweck“ versehen. „Das Leergut mussten die Initiatoren dieser Aktion dann natürlich noch selbst wegbringen, um das Pfandgeld zu erhalten“ erklärt Jenny Plappert, die pädagogische Mitarbeiterin der FAW gGmbH in Paderborn. „Spätestens im Herbst werden alle neuen Schlafsäcke, so wie die vom vergangenem Jahr, neue Besitzer finden“, sagt Sabine Bergmaier, Leitung der Bahnhofsmission Paderborn.

Wer auch gerne die Arbeit der Bahnhofsmission durch Sachspenden unterstützen möchte und nicht weiß, was gebraucht wird, kann dies telefonisch vor Ort erfragen: (05251) 26341. Geöffnet ist die Bahnhofsmission Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr. An den Wochenenden sind die Öffnungszeiten eingeschränkt; bitte telefonisch erfragen. Die Bahnhofsmission Paderborn steht in ökumenischer Trägerschaft der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und IN VIA Paderborn e.V.





 

Paderborn (dph). Die Bürgerstiftung Paderborn unterstützt den Förderverein für Unabhängige Psychosoziale Krebsberatung e.V. mit 10.000 Euro. Nach 2015 und 2016 ist es die dritte Spende in dieser Höhe der Bürgerstiftung an den Förderverein. Der seit 2013 bestehende Verein setzt sich dafür ein, dass im Kreis Paderborn eine dauerhaft finanzierte Vollzeitstelle für Psychosoziale Krebsberatung geschaffen wird. Finanziell unterstützt der Förderverein die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. Zurzeit ist diese die einzige Beratungsstelle dieser Art im Kreis Paderborn. Mit einer halben Stelle berät hier eine Psychoonkologin Betroffene und deren Angehörige.

„Ohne die Unterstützung der Bürgerstiftung wäre die Entwicklung unseres Vereins so nicht möglich gewesen. Sie hat Sicherheit gegeben und eine gute Basis gelegt. Das hat uns sehr geholfen“, sagt Bernd Schulze-Waltrup, Vorsitzender des Fördervereins-Vorstandes. „Das Angebot in der Psychosozialen Krebsberatung konnte dadurch erweitert werden“, bedankte er sich bei Stephan Kleine, Vorsitzender des Vorstands der Bürgerstiftung Paderborn, der die gute Nachricht überbrachte. Auch Stephan Kleine freut sich darüber, dass die Beratungsarbeit ausgebaut werden konnte. „Wir sehen die positive Entwicklung, und deshalb war schnell klar, dass wir den Förderverein ein drittes Mal unterstützen.“ Insgesamt hatte die Bürgerstiftung dem Förderverein eine Förderung in Höhe von 30.000 Euro über mehrere Jahre in Aussicht gestellt.

Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter, bedankte sich bei der Bürgerstiftung und dem Förderverein für die Unterstützung. Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie, die 2006 mit einer Viertelstelle gestartet war, konnte auf eine halbe Stelle erweitert werden. „Wir haben die Sprechzeiten erweitert, und die Beratungsstelle wird immer bekannter“, erklärte Vormberg. Alle Beteiligten seien sich einig, dass Psychosoziale Krebsberatung wichtig sei und der Bedarf wachse. So stehe es auch im Nationalen Krebsplan. Das habe aber nicht dazu geführt, dass sich die Krankenkassen an der Refinanzierung der Beratung beteiligten, so Vormberg. Im letzten und im laufenden Jahr habe es zumindest eine pauschale Förderung aller Krebsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen in Höhe von einem Drittel der Kosten durch die Landesregierung gegeben. Noch offen sei, wie es 2019 weitergehe.

Internet:
www.foerderverein-krebsberatung-pb.de










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Plakat der Sommersammlung 2018


Kreis Höxter/Kreis Paderborn (dph). Die diesjährige Sommersammlung der Diakonie steht unter dem Motto „Hoffnung geben“. Vom 2. bis 23. Juni gehen die Ehrenamtlichen der Evangelischen Kirchengemeinden und der Diakonie in die evangelischen Haushalte. Der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche sammelt dieses Mal für diakonische Projekte in den Gemeinden vor Ort (25 Prozent der Spenden), für den Diakoniefonds der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. (35 Prozent) und für die diakonische Arbeit des Landesverbandes (40 Prozent).

Der Diakoniefonds ermöglicht es der Schuldnerberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., Menschen in existentiellen Notlagen nachhaltig zu helfen. Aus den Mitteln des Diakoniefonds wird ausschließlich überschuldeten Personen bzw. Familien unbürokratisch geholfen, Notsituationen zu überbrücken. Die Anbindung der Mittelvergabe an die Schuldnerberatung stellt sicher, dass das Selbsthilfepotenzial der Klienten gefördert wird.

Spendenkonto:
Stichwort „Sommersammlung“, KD-Bank eG;
IBAN: DE86 3506 0190 2105 0390 10
SWIFT-BIC: GENODED1DKD



2018 05 15 Tag der Pflege Gruppe 0307 kl
Gute Laune vorm Rathaus: Die Teilnehmer der Kundgebung: (v. l.) Landrat Manfred Müller, Michaela Lindner, Kim Pochalla, Christian Duczek, Josefine Ernstberger, Oliver Schneider, Janine Klöpping, der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt, Moderatorin Antje Huismann und Rapper Ferdi Cebi. Foto: Karl-Martin Flüter

Paderborn. Die Pflegekräfte aus dem Kreis Paderborn haben am Samstag in der Paderborner Innenstadt für ihren Beruf geworben. Mit einem Autokorso und während einer Kundgebung vor dem Rathaus betonten sie die Bedeutung der Pflege für die gesamte Gesellschaft.

In diesem Jahr wurde am „Tag der Pflege“ ein gewachsenes Selbstbewusstsein der Pflegenden deutlich. Vorm Rathaus berichteten Pflegekräfte, warum sie ihren Beruf gerne machen. Sie unterhielten Unterstützung von prominenter Seite. Landrat Manfred Müller betonte die Bedeutung der Pflege für das soziale Leben im Kreis. Pflege sei ein Beruf, der nah an den Menschen sei, einen sicheren Arbeitsplatz und gute Aufstiegschancen biete. Der Landrat ist Schirmherr einer Imagekampagne, mit der die Wohlfahrtsverbände für Pflege und Pflegeberufe werben.

Die Kundgebung mit etwa 200 Teilnehmern fand am Samstagmittag (12. Mai) auf dem großen Podest statt, auf dem wenige Stunden später die SCP-Kicker den Aufstieg feierten. Dank der Kabarettistin Antje Huismann störte das doch etwas groß geratene Ambiente nicht. Dass eine Kabarettistin den Tag der Pflege moderierte, war symptomatisch. Schon zuvor hatten Vertreter der Pflege im Kreis mitgeteilt, man wolle weg von der „Jammerkultur“.

Entsprechend klangen die Statements der Pflegemitarbeiter. Kim Pochalla, Auszubildende in der Diakoniestation St. Johannnisstift, sieht die große Attraktivität des Pflegeberufs auf dem Arbeitsmarkt. Janine Klöpping, Pflegeazubi im Caritasverband Paderborn, lobt die Vielseitigkeit der Pflege und die emotionale Nähe: „Es kommt etwas zurück. Ich gehe nach der Arbeit immer mit einem Gefühl der Zufriedenheit nach Hause.“

Die große Verantwortung in seinem Beruf findet Oliver Schneider, Krankenpfleger im St. Johannisstift, als bereichernd. Und Christian Duczek, stellvertretender Pflegedienstleiter im Clemens-August-von-Haus in Delbrück, baut trotz des herrschenden Mangels an Pflegekräften auf die Zukunft: „Es gibt viel Potential. Jetzt kommt es nur darauf an, dass die Politik reagiert.“

Die Probleme der Gegenwart können Pflegekräfte nicht alleine lösen. Die gesamte Gesellschaft ist gefordert. Gemeinsamkeit und mehr Verständnis für die Pflege forderte Rapper Ferdi Cebi, selbst Altenpfleger im St. Johannisstift, mit dessen Songs die Kundgebung begann und endete. Aufmerksamkeit erregten auch die 53 Pkw von Pflegekräften, die in einem Autokorso zwei Mal um die Innenstadt fuhren.

Am besten aber brachte es wohl die älteste Teilnehmerin der Veranstaltung auf den Punkt. Josefine Ernstberger wird von der Caritas zu Hause versorgt. Am Samstag kletterte die 96-Jährige kurzentschlossen auf die Bühne und rief unter großem Jubel ihren Zuhörern zu: „Ihr seid alle wunderbar.“








2018 05 16 CrossDressing kl

Informierten über geschlechtliche Vielfalt: (v. l.) Thimon Theiß, Andrea Rottmann, Simon Dierkes, Mona Guhl und Thorsten Driller vom Sexualpädagogischen Arbeitskreis Paderborn Foto: Sexualpädagogischer Arbeitskreis

Paderborn. Bei strahlendem Wetter war der Sexualpädagogische Arbeitskreis Paderborn am vergangenen Dienstag mit der Ausstellung Cross-Dressing in der Paderborner Fußgängerzone. Anlass hierfür ist der heute stattfindende Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie*. Dieser wird seit 2005 am 17. Mai begangen. Ziel des Tages ist es, mehr Akzeptanz und Respekt für lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Menschen einzufordern. „Denn noch immer sind Diskriminierung und Gleichstellung ein großes Thema, auf das global aufmerksam gemacht werden muss“, so Andrea Rottmann von der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Geschlechtsunterschiede und eine „typische“ Geschlechterperformance werden von Mensch zu Mensch individuell ausgestaltet, gelebt und interpretiert. Häufig wird diese individuelle Ausgestaltung und Interpretation jedoch nicht hinterfragt. Sie ist oft nicht einmal bewusst. An diesem Punkt setzt die Cross-Dressing Ausstellung an. Die Wanderausstellung der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW bietet Einblicke in einen mehrtägigen Cross-Dressing-Workshop mit jungen Erwachsenen.

Der Sexualpädagogische Arbeitskreis Paderborn besteht aus Mitarbeitenden der AIDS-Hilfe Paderborn e.V., der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., pro familia Paderborn e.V. und des FreienBeratungsZentrums Paderborn. Er wurde mit dem Ziel gegründet, durch die Kooperation der Einrichtungen eine noch breitere Angebotspalette an sexualpädagogischen Angeboten in Stadt und Kreis Paderborn zur Verfügung stellen zu können. „Der Arbeitskreis ist damit ein wichtiger regionaler Baustein in der Information und Sensibilisierung zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“, so Thorsten Driller von der AIDS-Hilfe in Paderborn.

 

 

 

 

Paderborn (dph). Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. und die Cordula Reuter Stiftung bieten diesen Herbst ein gemeinsames Projekt für Kinder an Krebs erkrankter Eltern an. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Unter Begleitung der Ausdrucksmalerin Marion Lind, der Autorin Cordula Reuter und Petra Grunwald Drobner, Psychosoziale Krebsberatungsstelle der Diakonie Paderborn-Höxter e.V., wird ein Kinderbuch unter professioneller Anleitung in einem „echten“ Kunstatelier in farbenfrohe Bilder umgesetzt.
An zwei Nachmittagen können die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen und gemeinsam Bilder gestalten. Angelehnt an den Inhalt des Buches sollen Bilder zum Thema Meer und dessen Bewohnern entstehen. Vorrangig geht es dabei nicht um Professionalität, sondern darum, miteinander eine schöne und kreative Zeit zu verbringen.
Das Projekt findet im Kunstatelier von Marion Lind statt und ist für die Kinder kostenfrei. Bei Interesse bitte nachfragen und/oder anmelden bei Petra Grunwald-Drobner unter Tel. 05251 5401841.
Alle Beteiligten freuen sich auf viele kleine und größere „Künstler“, die an diesem besonderen Initiativprojekt, gefördert von der Cordula Reuter Stiftung für an Krebs erkrankte Frauen und ihre Kinder, teilnehmen möchten.
Den Flyer zum Ausdrucken erhalten Sie hier.



 

2018 04 16 Spende Lions SMK PB Foto Loos b kl
Scheckübergabe: Die Mitglieder des Lionsclubs „Paderborn – Drei Hasen“ (v. l.) Jürgen Pieper, Volker Wester, Robert Knüttel und Andreas Stiewe und der Präsident des Leoclubs Paderborn, Sebastian Schäfer (2.v.l.) überreichen symbolische Schecks an die Koordinatorin der Schulmaterialienkammer, Susanne Bornefeld (3.v.l.) und für das Projekt „WhatsApp gegen Depression bei Kindern“. Foto: Lions/Lina Loos

Paderborn. Anlässlich der 15. „Night oft he Lions“ im Restaurant „Bobbert`s“ feierten über 300 Gäste für den guten Zweck mit einer attraktiven Tombola, einem reichhaltigen Fingerfood Buffet und Livemusik der „Heavy Violine“ von Alex P. Einen symbolischen Scheck in Höhe von 7.500 Euro konnte der Präsident des Lionsclubs „Paderborn-Drei Hasen“, Volker Wester, der Koordinatorin der Schulmaterialienkammer Diakonie Paderborn-Höxter. e.V., Susanne Bornefeld, überreichen. Der Erlös aus dem Verkauf von Glühwein auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt sowie der Tombola kommt auf diese Weise bedürftigen Familien mit Kindern zugute. Die Schulmaterialienkammer lebt von Spenden, die Materialien werden regelmäßig von Ehrenamtlichen verteilt. Für das Projekt „WhatsApp gegen Depression bei Kindern“ wurden 1.500 Euro gespendet. Im Lionsclub „Paderborn- Drei Hasen“ engagieren sich derzeit 39 Mitglieder.







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Hilfe Für Flüchtlinge

Termine

26. Juni 2018, 14.30-16 Uhr: Gesprächskreis für Eltern über Trotz, in Paderborn, Turnhalle des Ev. Familienzentrums Johannes, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 7.


24. September 2018, 15-16 Uhr: Sprechstunde "Beratung zum Thema Migration" mit Andzelika Kassan/Daniela Dahlmann von der Flüchtlingsberatung der Diakonie im Familienzentrum Arche, Ahornweg 14, Warburg.


29. Oktober 2018, 15-16 Uhr: Sprechstunde "Beratung für Väter" mit Dipl. Sozialpädagogin Cordula Peters von der Diakonie im Familienzentrum Arche, Ahornweg 14, Warburg.


Meldungen

  • „Hoffnung geben“

    Sommersammlung der Diakonie vom 2. bis 23. Juni 2018

     

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