ANGEBOTE
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Anlaufstelle "Regenbogen"
Die Mobile Jugendsozialarbeit ("Streetwork") in den Stadtteilen Kaukenberg, Lieth und Goldgrund wendet sich an Jugendliche, die durch andere soziale Angebote nicht oder nicht mehr erreicht werden. Die aufsuchende Arbeit bietet die Möglichkeit, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihre Probleme unmittelbar zu erfahren. Die MitarbeiterInnen der Diakonie unterliegen der Schweigepflicht und sind so vertrauenswürdige AnsprechpartnerInnen für die Jugendlichen bei Suchtproblemen, bei Gewalt oder Kriminalität, bei Schwierigkeiten in der Schule, bei Auseinandersetzungen mit Eltern oder bei Fragen zur Ausbildungs- oder Berufswahl. Neben der Arbeit auf der Straße bietet die Anlaufstelle "Unter dem Regenbogen" einen wichtigen Bezugspunkt für die Jugendlichen. Hier finden die Jugendlichen AnsprechpartnerInnen, die sie und ihre Probleme ernst nehmen und mit ihnen Wege aus der Krise suchen. Von hier aus werden außerdem - je nach aktuellem Bedarf - Projekte organisiert; etwa zur Prävention von Gewalt oder Drogenmissbrauch, zu Rollenbildern oder im Bereich der Erlebnispädagogik.
Projekt "KLUB – Kulturelles Lernen und Begeistern"
Kulturelle Bildung öffnet Jugendlichen neue Wege: Sie lernen, die Welt zu verstehen und sich handelnd der eigenen Identität zu vergewissern. Das zeigen auch internationale Untersuchungen. Kinder und Jugendliche entwickeln leichter eine gefestigte Persönlichkeit, wenn kulturelle Bildung und sinnhafte Freizeitgestaltung Bestandteile ihres Alltags sind. Auch der Erwerb von Wissen wird erleichtert.
Die Anlaufstelle "Unter dem Regenbogen" hält daher von Juli bis Dezember 2011 ein besonderes Angebot für Mädchen und Jungen bereit: "KLUB – Kulturelles Lernen und Begeistern" wird vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert. Wöchentliche Mädchen- und Jugendtreffs eröffnen Kindern und Jugendlichen im Alter von elf bis fünfzehn Jahren die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit Themen wie Freundschaft, Kommunikation, Geschlechterrollen, Vielfalt und kulturellem Austausch zu beschäftigen.
Projekt "Cash oder Crash"
Der angemessene Umgang mit Geld will frühzeitig gelernt sein - zu übermächtig können die Verlockungen durch Werbung und das stets reichliche Konsumangebot sein, zu unübersichtlich ist der Dschungel von Handy-Tarifen, Kontoarten oder Finanzierungsangeboten. Alarmierend ist auch die Zahl junger Menschen in Deutschland, die schon früh in eine Schuldenspirale geraten sind. Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. bot daher für Jugendliche aus den Stadtteilen Lieth, Kaukenberg und Goldgrund Prävention mit dem Projekt "Cash oder Crash?" . Dieses Projekt informierte Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren in wöchentlichen Treffen und Intensiv-Workshops über alles Wissenswerte rund um Finanzen und Verbrauch. Die Workshops richteten sich dabei nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern auch an junge Erwachsene. Gefördert wurde das Projekt von der Initiative "Ich kann was!" der Deutschen Telekom.
Das Projekt "Cash oder Crash?" erweiterte von Anfang November 2010 bis Juli 2011 das Angebot der Mobilen Jugendsozialarbeit der Diakonie. Einmal wöchentlich trafen sich die Jugendlichen in der Anlaufstelle "Unter dem Regenbogen". Hier erwarten sie Informationen, Diskussionen, Filme, Gruppenarbeiten, Brainstormings und vieles mehr.
Rückblick: "Respect me"
Die eigene Haltung und der individuelle Blick auf jeden Lebensweg sind wichtige Schlüssel zur erfolgreichen Arbeit mit Jugendlichen. Diese Erfahrung machte das Team des Migrationsfachdienstes der Diakonie Paderborn-Höxter e. V. mit dem gewaltpräventiven Projekt "Respect me". Das Projekt richtete sich an Jugendliche, die in sozialen Netzwerken wie Schulen, Jugendzentren oder Vereinen nicht oder nur unzureichend erreicht wurden.
Drei Jahre lang begleiteten ein Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin der Diakonie Jugendliche in den Paderborner Stadtteilen Lieth, Kaukenberg und Goldgrund mit diesem besonderen Projekt. Aktionen und Workshops wie Bogenschießen, Boxen oder Speedstacking, Kunst und Fotografie, ein Video über den eigenen Stadtteil oder ein Freizeitkompass über die Stadt Paderborn waren erfolgreiche Bausteine des Projektes.Kommunikations- und Handlungskompetenzen der Jugendlichen konnten erweitert werden.
Als entscheidend für den Erfolg erwiesen sich vor allem aber ein individueller Zugang zu allen Jugendlichen und die Kenntnis ihrer individuellen sozialen und persönlichen Hintergründe. Die Auseinandersetzung mit Religion, mit den Ausprägungen von Gewalt im Umfeld und der Bewertung von Gewalt in verschiedenen Kontexten waren ebenfalls unabdingbar. Der Ansatz des Projektes bedingte zudem eine individuelle Ansprache der Geschlechter mit verschiedenen Veranstaltungen und Themenkreisen. Immer wieder hinterfragten die Diakonie-Mitarbeitenden auch ihre eigene Haltung gegenüber den Jugendlichen. Erst auf diese Weise wurde es auch den Jugendlichen möglich, ihre Sicht auf sich selbst zu verändern und verborgene Ressourcen zu entdecken.
Der nun erschienene Erfahrungsbericht bietet Steckbriefe besonders erfolgreicher Projektbausteine sowie umfangreiche Analysen des Sozialraums, Vorüberlegungen und Evaluationen.
| Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. |
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KONTAKT
Christina Lenz
Mobile Jugendsozialarbeit
Anlaufstelle "Regenbogen"
Kaukenberg 23
33100 Paderborn
Tel. 05251 640637
Fax 05251 879678
Öffnungszeiten:
| Mo/Di: |
17-21h |
Offener Treff (13-27 J.) |
| Mi: |
17-20h |
Offener Treff (13-20 J.) |
| Do: |
15-17h |
Offene Sprechstunde |
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18.30- 20.30h |
KLUB Jungentreff (11-16 J.) |
| Fr: |
16-18h |
KLUB Mädchentreff (11-16 J.) |
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