ANGEBOTE
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Anlaufstelle "Regenbogen"
Die Mobile Jugendsozialarbeit ("Streetwork") in den Stadtteilen Kaukenberg, Lieth und Goldgrund wendet sich an Jugendliche, die durch andere soziale Angebote nicht oder nicht mehr erreicht werden. Die aufsuchende Arbeit bietet die Möglichkeit, mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen und ihre Probleme unmittelbar zu erfahren. Die MitarbeiterInnen der Diakonie unterliegen der Schweigepflicht und sind so vertrauenswürdige AnsprechpartnerInnen für die Jugendlichen bei Suchtproblemen, bei Gewalt oder Kriminalität, bei Schwierigkeiten in der Schule, bei Auseinandersetzungen mit Eltern oder bei Fragen zur Ausbildungs- oder Berufswahl. Neben der Arbeit auf der Straße bietet die Anlaufstelle "Unter dem Regenbogen" einen wichtigen Bezugspunkt für die Jugendlichen. Hier finden die Jugendlichen AnsprechpartnerInnen, die sie und ihre Probleme ernst nehmen und mit ihnen Wege aus der Krise suchen. Von hier aus werden außerdem - je nach aktuellem Bedarf - Projekte organisiert; etwa zur Prävention von Gewalt oder Drogenmissbrauch, zu Rollenbildern oder im Bereich der Erlebnispädagogik.
Da die Gewaltproblematik einen großen Stellenwert hat, hat die Diakonie von September 2007 bis August 2010 ein dreijähriges Projekt namens "Respect me!" durchgeführt. Gefördert wurde es durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es richtete sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene mit Zuwanderungsgeschichte im Alter von 13 bis 27 Jahren. Im Rahmen dieses Projektes wurde das individuelle Gewaltverständnis herausgestellt und der Bezug von Kultur und Religion zur Gewalt thematisiert. Ein Schwerpunkt der Arbeit lag auf dem Aktualitätsbezug, so wurde beispielsweise auch das Thema "Gewalt und Medien" (mit dem Schwerpunkt moderne Medien wie Internet, Handys, Spielkonsolen) behandelt. Ziel des Projektes war unter anderem die Entwicklung und Auswertung eines gemeinwesenorientierten Konzeptes für die präventive Arbeit mit Migrantenjugendlichen zur beschriebenen Thematik. Im Rahmen des Projektes wurden - neben wöchentlichen "offenen Gruppenabenden" und regelmäßiger Streetworkarbeit - auch Aktionstage und Workshops angeboten. Kooperationspartner waren der Sportverein TV 1875, die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule, die Kinder- und Jugendzentren No.1 und JuKiZ der Stadt Paderborn und die Anlaufstelle für Jugendliche in Konfliktsituationen (Lobby) des Caritasverbandes Paderborn.
| Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. |
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KONTAKT
Christina Vetter
Mobile Jugendsozialarbeit
Anlaufstelle "Regenbogen"
Kaukenberg 23
33100 Paderborn
Tel. 05251 640637
Fax 05251 879678
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