Begegnungsstätte für
Aussiedler und Einheimische

Als „gelungene präventive Maßnahme“ ist die Begegnungsstätte in Borchen von Vielen gelobt worden. Im Dezember 1999 wurde sie gemeinsam von der Ortsgemeinde Borchen und der Diakonie Paderborn­Höxter eingerichtet. Finanziert wird das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt hauptsächlich aus Mitteln des Bundes.

Mit der Begegnungsstätte wurde ein absehbarer Konflikt zwischen Einheimischen und Aussiedlern in Borchen abgewendet. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlten sich von jugendlichen Aussiedlern im Ort belästigt und bedroht. Die Jugendlichen fielen durch ihren Alkoholkonsum und den fast ausschließlichen Gebrauch der russischen Sprache auf. Das anfänglich wohlwollende Verhältnis der Bevölkerung gegenüber den Aussiedlern drohte in offene Ablehnung umzuschlagen. In einem ersten Schritt wollte man den Aussiedlern eine Möglichkeit zur Selbstfindung und Hilfen zur Orientierung in Deutschland anbieten. Darauf aufbauend wird die Begegnung von Einheimischen und Aussiedlern gefördert, um gezielt Ängsten und Vorurteilen zu begegnen.

Heute ist die Begegnungsstätte ein Treffpunkt für Aussiedler untereinander und ein wichtiger Treffpunkt von Aussiedlern und Einheimischen. Die Angebote der Begegnungsstätte richten sich an alle Altersgruppen. Vor allem von Jugendlichen wird das Angebot sehr gut angenommen.



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Begegnungsstätte Borchen

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Die Diakonie hat das
Projekt in Borchen
inzwischen abgeschlossen.

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